Rezension: Im Angesicht des Bösen - Axel Petermann

Buchinfo

Im Angesicht des Bösen - Axel Petermann

Taschenbuch - ISBN-13: 978-3499627835 - 320 Seiten

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag - Erschienen: 1. Juli 2013 - EUR 8,99

Kurzbeschreibung

Deutschlands bekanntester Profiler berichtet fesselnd über die oft ebenso schwierige wie verblüffende Aufklärung authentischer Kriminalfälle und lässt uns tief in seine Suche nach den Tätern eintauchen. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen: 

Die tatsächliche Bedeutung eines vermeintlich unwichtigen Fundstücks demaskiert den Täter. Die bizarren Phantasien eines Sexualmörders.

Nahezu 20 Jahre lang bleibt ein Mord ungeklärt, bis kriminalistisches Gespür einen Serienmörder entlarvt. Eine wahrhaft komplizierte Fallgeschichte. 

Ein Serienmörder erkennt die besondere Bedeutung der symbolischen Handlung eines anderen Mordes. Die Psyche eines sadistischen Mörders.

Erst als das Baby einer tot aufgefundenen Frau vermisst wird, kann das Verbrechen aufgeklärt werden. Eine unfassbare Tat.

Bewertung

Axel Petermann beschreibt sehr genau den Alltag eines Tatortanalytikers. Angenehm dabei ist, dass er nicht wie viele seiner Kollegen aus der Kriposzene sensationsheischend ans Werk geht. Bei seinen Erzählungen zeigt er Gefühl, aber diese Passagen erwecken niemals den Eindruck, hier wolle einer beeindrucken, inszenieren oder so. Die Fälle umfassen mehrere Jahrzehnte und geben so auch einen Überblick darüber, wie sich die Arbeit der Profiler durch DNA-Beweise und andere Methoden, die es noch nicht so lange gibt, verändert hat. Trotz Petermanns zurückhaltendem Erzähltstil ist dieses Buch kein ganz schwacher Tobak. Es geht um Kapitalverbrechen, und die sind nunmal oft erschreckend blutig. Mich hat dieses Buch auf keiner einzigen Seite gelangweilt. Ich habe es mit großem Interesse und Begeisterung gelesen.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0