Interview mit Ele Wolff

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

 Danke, dass du nachfragst.

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

 Mein Name ist Ele Wolff und in meinem früheren Leben war ich Krankenschwester, Galeristin und Vermieterin von Ferienwohnungen auf der Nordseeinsel Borkum. Jetzt bin ich Autorin in Ostfriesland.

Seit wann schreibst du?

Das ist fast zwanzig Jahre her. Vorher und auch jetzt noch bin ich eine leidenschaftliche Leserin.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

 Seit ich an einem dunklen, langen Inselwintertag am Computer saß, um eine Buchungsbestätigung für einen Gast zu schreiben. Ich saß vor einer leeren Worddatei und habe nur aus Spaß mal den Anfang einer Geschichte aufgeschrieben. Sofort sprang mein Kopfkino an. Und noch an dem gleichen Tag habe ich mit meinem ersten Roman angefangen.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst? 

 Autorin bin ich eigentlich erst nach mehreren Büchern geworden. Ich musste mich erst einmal an den Gedanken gewöhnen, dass man sich ja nach Veröffentlichungen so nennen kann.

Du schreibst ja Ostfrieslandkrimis, warum hast du dich für dieses Genre entschieden?

Ich denke, das ist so, weil ich hier lebe. Ich kann jeden Tag die ostfriesische Luft einatmen, ich sehe wie die Menschen in Ostfriesland miteinander umgehen und es reizt mich, die idyllische Landschaft mit etwas Kriminellen aufzumischen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ein paar Ostfriesenkrimis im Selbstverlag

(z.B. Bei Stina brennt noch Licht, Auf dem schwarzen Regenbogen.)

Seit letztem Jahr veröffentliche ich im Klarant Verlag ebenfalls Ostfrieslandkrimis(Das tote Kind, Ostfriesisches Gift)

Hast du für deine Bücher recherchiert?

 Ja, oft ist es nötig, allgemeine Sachverhalte zu prüfen. Die Örtlichkeiten müssen auch stimmen, wenn sie in dem Buch eine besondere Rolle spielen. Da empfiehlt es sich, lieber zwei Mal nachzusehen, ob das alles so stimmt.

Wo schreibst du am liebsten?

 An meinem Schreibtisch in meinem Wohnzimmer. Hier kann ich mal aus dem Fenster sehen. Hier habe ich allen Krimskrams um mich, den ich brauche.

Woanders lasse ich mich leider zu schnell ablenken.

Hast Du ein festes Schreibritual?

 Nein, PC an und los. Egal, wie ich angezogen bin, egal, wie spät es ist. Hauptsache, es läuft.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

 Ja, meine Protagonistin Henriette Honig ermittelt bereits zum dritten Mal zusammen mit ihrer Nichte Jantje. Diese Mal führt ihr Weg mehrmals in das kleine Fischerdörfchen Ditzum im Rheiderland.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

 Gibt es bestimmt, aber ich könnte jetzt keinen Namen nennen. Ich denke, das geschieht auch unbewusst.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

 Da bin ich nicht festgelegt. Krimis, Psychothriller und Familiengeschichten haben mir es angetan. Ich lese gerne Geschichten, deren Anfang weit in der Vergangenheit liegen und der Konflikt tritt erst Jahrzehnte später in Erscheinung.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

 Lesen, basteln und nähen. Ich raste fast aus, wenn ich in einen Stoffladen komme und sehe die vielen Angebote, Stoffe in allen möglichen Farben. Am liebsten möchte ich sie dann alle mitnehmen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

 Da gibt es nichts Bedeutendes. Alles ist gut und ich möchte nichts daran ändern. Bei mir kommt alles immer zur rechten Zeit und passt dann auch.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ganz wichtig und auch ein bisschen spannend. Es tut mir gut, wenn sich jemand überhaupt die Mühe macht und gibt mir die Aufmerksamkeit und hinterlässt eine Rückmeldung. Wenn die dann noch positiv ist, umso besser. Und wenn nicht, ja dann muss ich prüfen, ob ich nicht eventuell etwas anders machen muss.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

 Ich wünsche mir, dass es mir gelingt, die Leser in eine Welt mitzunehmen, in der sie ganz in meine Geschichten eintauchen können. Und wenn dann noch jemand das Buch am Ende zuklappt und sagt: „Schade, dass es schon zu Ende ist“, ja dann ist meine Autorinnenwelt in Ordnung.


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