Rezension: Ich bin kein Serienkiller - Dan Walls

Buchinfo

Ich bin kein Serienkiller - Dan Walls

Taschenbuch - 384 Seiten - ISBN-13: 978-3492267717

Verlag: Piper Taschenbuch - Erschienen: 1. November 2010 - EUR 9,99

Kurzbeschreibung

Der 15-jährige John will ein ganz normaler Teenager sein, die Schule besuchen und Mädchen kennenlernen. Doch er weiß, dass in ihm ein düsteres Geheimnis schlummert. Es ist nicht nur das Interesse an Serienkillern, das sein ganzes Leben bestimmt, nicht nur seine Faszination vom Tod. Es ist die Furcht, dass er eines Tages selbst zum Killer wird. Denn John trägt ein Monster in sich. Und als unerklärliche Morde in der Stadt geschehen, muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch sich selbst …

Bewertung

Was mich sofort an diesem Buch begeistert hat, war der Schreibstil von Dan Wells. Dieser war von Anfang an fesselnd und hat mich in seinen Bann gezogen. Thrillerfans seien gewarnt, das Buch ist nicht ohne Grund in der Reihe Piper Fantasy erschienen. Es wird ziemlich schnell klar, das es sich hier nicht um einen klassischen Thriller handelt, auch wenn das Cover danach aussieht.

Das Buch wird aus der Sicht von John in der Ich-Perspektive erzählt.  John ist ein verstörter und gestörter Junge, der denkt, ihm droht eine Zukunft als Serienkiller.

Johns Triebe, denen er selbst den Namen „Mr.Monster“ gegeben hat, werden immer stärker und er kann sie kaum noch kontrollieren. Seine harmlose Fassade bricht nach dem ersten Mord Stück für Stück in sich zusammen. Seine Gedanken sind oft erschreckend, genau wie sein Tun. Mr. Monster bahnt sich allmählich den Weg nach draußen und zieht John mit sich. Auch die Warnungen des besorgten Therapeuten, an Johns vollkommen überforderte Mutter, bringen nichts. John lebt in seiner eigenen Welt, in einer Welt von Serienkillern, in der er es kaum erwarten kann, bis Opfer Nummer eins im Bestattungsinstitut seiner Mutter eintrifft. Und in der Welt, in der er eindeutig kein netter Junge ist.

Dieses Buch ist so anders und skurril. Es ist sehr leicht zu lesen, mit vielen Details bei denen Dan Wells wirklich erbarmungslos ist.

Wer gerne in den Kopf eines Killers schauen und keine Spannung einbüßen möchte, für den ist das Buch genau richtig.


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Kommentare: 2
  • #1

    Grüffeline (Donnerstag, 28 Januar 2016 15:51)

    Habe das Buch vor nicht allzu langer Zeit gelesen. Wenn man sich auf das Fantasyelement einlassen kann, ist es echt nicht schlecht. Ich persönlich fand es allerdings ein wenig befremdlich, trotz des guten Schreibstils.

  • #2

    Mordsbuch (Donnerstag, 28 Januar 2016 15:59)

    Hallo Grüffeline :)
    ja es stimmt schon, es ist anders. Also beim Kauf habe ich definitiv etwas anderes erwartet. :) Aber habe inzwischen auch alle anderen aus der Reihe gelesen, man muss es halt mögen, ist nicht jedem seins :D