Rezension: Braune Orchideen - Andreas Schnabel

Buchinfo

Braune Orchideen - Andreas Schnabel

Broschiert - 536 Seiten - ISBN-13: 978-3945458013

Verlag: Monogramm Verlagsgesellschaft - Erschienen: 8. Oktober 2014 - EUR 13,00

Kurzbeschreibung

Sie sieht so friedlich aus, die kleine Gemeinde irgendwo im bergigen Süddeutschland, dennoch birgt sie ein furchtbares Geheimnis. Woher kommt der Hass der Alten, der so groß ist, dass sie sich gegenseitig bestialisch umbringen? Hetzt sie die Gier aufeinander? Ist es vielleicht Angst oder werden sie gar fremdgesteuert? Die Toten sind nicht arm gestorben. Im Gegenteil. Sie hinterlassen jeweils viel Geld. Viel zu viel, als dass Erben eine Erklärung verlangen dürfen, ohne sich dabei in Lebensgefahr zu begeben.

Bewertung

Zuerst muss ich sagen, ich habe noch nie so viel bei einem Krimi gelacht, wie bei diesem. Der Sarkasmus und der Humor treffen genau meinen Geschmack.

Zum Inhalt: Kommissar Frank Posselt ahnt, dass es in der kleinen Gemeinde Schwalbach nicht mit rechten Dingen zu geht. Ein komischer Toter nach dem nächsten, aber die Ärzte diagnostizieren bei jedem, einen natürlichen Todesfall. Posselts Vermutungen werden von seinem Vorgesetzten Bornheim jedoch ignoriert und er wird regelrecht darin gehindert, dem nachzugehen.

Als dann aber die Ehefrau des Pastoren tot aufgefunden wird, kann Posselt die Augen nicht länger verschließen, auch wenn er dabei um seinen Job Angst haben muss. Er wendet sich an Stefanie, die Tochter der Verstorbenen, welche sich gleich auf den Weg macht, um ihn zu unterstützen.

Auch nach ihrer Anreise nehmen die Todesfälle kein Ende. Was geht in dem kleinen Ort vor sich? Was bringt die Menschen dazu, sich gegenseitig zu töten? Geht es um Geld? Sind es Streitigkeiten aus der Vergangenheit? Oder ist es etwas, dass keiner zu vermuten mag?

Wie schon am Anfang geschrieben, gab es bei diesem Buch, dank des Autoren, auch hier und da was zum lachen. Er versteht es, Spannung, Sarkasmus und Humor zu vereinen. Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende spannend und lässt sich flüssig lesen. Ich hatte es ziemlich schnell durch, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es jedem nur empfehlen!!! Freue mich schon darauf „Post mortem“ von Andreas Schnabel zu lesen. 5x Daumen hoch :)


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