Interview mit Ralph F. Wild

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Hallo, danke für das Interview. Momentan bin ich noch bei einem großen Audi-Partner im Verkauf angestellt, werde mich aber Mitte des Jahres vollends selbstständig machen. Dabei werden natürlich auch meine Bücher eine große Rolle spielen, jedoch habe ich diverse Projekte laufen, die in welcher Form auch immer mit der Öffentlichkeit zu tun haben. Ich bin gelernter Journalist, war 16 Jahre lang als Redakteur bei einer Zeitung angestellt und arbeite seit 2008 als Freiberufler journalistisch. Ich habe drei liebe Kinder, eine ebenso liebe Frau und lebe auf der schwäbischen Ostalb. Zudem bin ich Thriller-Autor.

Seit wann schreibst du? 

Schreiben habe ich schon mit 16 begonnen. Mein erstes Buch, den Thriller REALMORD, habe ich Ende 2013 fertiggestellt. Er wurde im März 2014 im Einhorn-Verlag veröffentlicht.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Die Idee ist 2012 bei einem Urlaub in Frankreich geboren. Dort habe ich die ersten Zeilen zum REALMORD verfasst.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Schon immer.

 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Auf meinen Erstling REALMORD folgte 2015 im November mit „24 Stille Nacht“ mein zweiter Thriller.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, natürlich. REALMORD spielt in Südfrankreich, meiner zweiten Heimat. Dort habe ich mich intensiv unter anderem mit der Landschaft und den Städten Cannes und Frejus sowie zudem mit Monaco intensiv beschäftigt. „24 Stille Nacht“ spielt zum Großteil in Schwäbisch Gmünd, meiner Heimatstadt. Dort fand die Recherche so gesehen vor meiner Haustüre statt.

Wo schreibst du am liebsten?

In unserem Schlafzimmer – dort steht mein MAC.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich stehe gerne nachts auf, wenn ich nicht schlafen kann, und schreibe. Das ist schon fast ein Ritual.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich schreibe im Moment an einem weiteren Thriller. Die Ideen dafür stehen, die ersten Zeilen sind geschrieben. Parallel habe ich aber noch ein ganzes Projekt angestoßen, das eher den Charakter einer Dokumentation haben wird, aber nicht weniger spannend als ein Thriller ist.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Vielleicht ein wenig Stephen King. Nicht wegen seiner Art zu schreiben (die ich aber bei Büchern wie „Der Anschlag“ oder auch „Mr. Mercedes“ bewundere). Vielmehr wegen seiner Autobiografie „Das Leben und das Schreiben“.   

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Oh, ich lese so viel Unterschiedliches. Verschlungen habe ich zuletzt „Der Marsianer“, der eben so gar nichts mit Thrillern zu tun hat. Im Moment lese ich „Zerschunden“ von Michael Tsokos, der ja hier auch vor wenigen Tagen ein Interview gegeben hat. Sebastian Fitzek mag ich gerne, aber auch Arno Strobel. Ich liebe auch die historischen Romane von Ken Follett zum Beispiel. Gefesselt hat mich aber auch „In eisigen Höhen“ von Jon Krakauer – ein Bergsteigerbuch. Du siehst: Kreuz und quer.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich verbringe gerne die Zeit mit meiner Familie. Liebe aber auch Sport fast jeglicher Art. Fußball begeistert mich. Und ich lese natürlich sehr, sehr gerne.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Mein Traum war seit jeher, selbstständig zu sein – ich stamme aus einer Unternehmerfamilie. Dieser Traum wird am 1. Juli 2016 Realität. Ein Traum von mir wäre, irgendwann mit meiner Familie nach Südfrankreich zu ziehen – zumindest die Hälfte des Jahres dort zu verbringen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr, sehr wichtig. Meine Leser sind mein wichtigstes Gut!

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Bevor viele fragen: Das F. in meinem Namen ist eine Hommage an meinen Vater und meinen Opa und steht für Friedrich.


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