Interview mit Kristina Herzog

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Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Kristina Herzog und ich schreibe Krimis und Thriller. Ursprünglich bin ich Juristin und Mediatorin und somit dem mörderischen Leben durchaus zugeneigt ;)

Ich habe zwei Kinder, die beide eine Klasse übersprungen haben und wohne mit meiner Familie im grünen Norden Berlins.

Seit wann schreibst du?

Ach, das erste Mal ist schon ist schon sehr lange her. Es muss irgendwann in der Grundschule gewesen sein, dass ich mir ein Schulheft nahm und beschloss, eine Geschichte ähnlich der von mir geliebten Dolly-Romane zu schreiben. Erstaunlicherweise klappte das nicht hundertprozentig. So richtig mache ich das seit ungefähr 15 Jahren, unterbrochen allerdings von den Zeiten, in denen die Kinder klein waren und wenig Zeit für anderes blieb.

Wie bist du zum Bücherschreiben gekommen?

Ich habe schon immer Bücher und Geschichten geliebt. Irgendwann war es einfach so weit, dass die Geschichten, die in mir schlummerten, raus mussten. Also tat ich es richtig: Ich absolvierte eine Schreibschule und begann.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?

Eigentlich schon immer.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

2013 erschien mein erster Thriller „Führers Vermächtnis“, im November 2015 erblickte mein Krimi „Abschiedskonzert“ das Licht der Welt. Und dann gibt es natürlich noch so einige Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften erschienen und von denen manche auch für Preise nominiert worden sind.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, natürlich. Lange und ausgiebig. Das ist ja auch eine tolle Sache: Mit jedem Buch und jedem neuen Thema lernt man mehr! Leute befragen, Locations besichtigen, das macht schon Spaß.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich habe zwar einen schönen Schreibtisch im Arbeitszimmer, aber ich muss zugeben, dass ich meist am Wohnzimmertisch sitze und in die Tasten haue. Besonders nett ist es dort, wenn auf dem Tisch noch Blumen stehen und Kerzen brennen.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nicht wirklich. Ich setze mich mit dem Laptop hin, schlage meinen Ordner auf, in dem die ganze Vorplanung festgehalten ist und schreibe. Na gut, manchmal mache ich mir noch einen Tee und zünde die Kerzen an, das hängt aber davon ab, wieviel Zeit ich habe. Allerdings ist eines für mich zum Schreiben unerlässlich: Ruhe!

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ich schreibe derzeit an der Fortsetzung von „Abschiedskonzert“, d. h. mein sympathisches Ermittlerpaar Alex Rosenberg und Kathleen Neubauer ist wieder am Start. Allerdings verschlägt es sie dieses Mal nach Marokko. Grundlage dieses neuen Thrillers ist die wahre Geschichte einer Freundin und es ist wirklich spannend! Parallel arbeite ich an einem Krimi für Kinder, der auf einem Reiterhof spielt und mir und meiner pferdebegeisterten Tochter Freude bereitet.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich glaube, dass uns jedes Buch, das wir gelesen haben, in irgendeiner Weise beeinflusst. Im Positiven oder auch im Negativen. Manche mehr, manche weniger. Aber alle tun das in irgendeiner Form.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Da gibt es eine Menge: Ich mag z. B. fast alle Bücher von Elizabeth George, auch die Krimis von Robert Galbraith aka J. K. Rowling gefallen mir sehr. Witzig sind natürlich auch die Bücher von Rita Falk. Oder, ein wenig weg vom Krimi: Mary Scott oder John Green sind ebenfalls tolle Autoren.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen, malen, Brettspiele mit meiner Familie, Nordic Walking, verreisen, Kino. Ach, es gibt so viel.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich würde gerne mal auf einem Kreuzfahrtschiff aus meinen Büchern lesen und sonst – so langweilig es auch klingen mag – Gesundheit für alle!

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Das ist sehr wichtig. Klar freue ich mich, wenn mein Werk auch Anklang beim Publikum findet oder denke über negative Kritik im Sinne eines Verbesserungsvorschlags nach. In jedem Fall ist Feedback motivierend.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Aber ja: Liebe Leser! Lest weiter. Lesen ist eines der schönsten Dinge des Universums, denn es trägt dich ohne Gepäckärger und Verspätungen in eine andere Welt und eröffnet dir neue Horizonte!


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