Interview mit Eva Reichl

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 1970 im Zeichen des Schützen geboren, verheiratet und Mutter von zwei lesebegeisterten Töchtern. Ich male gerne, liebe unseren Garten und unsere Katze, mag laute Musik, aber keinen Straßenlärm, bin gerne in der Natur und mache am liebsten in unseren Bergen Urlaub. Beruflich arbeite ich als Controllerin, was natürlich einen kreativen Ausgleich bedarf, deshalb schreibe ich Krimis, Romane und Kinderbücher, alles abwechselnd, manchmal aber auch zeitgleich. 

Seit wann schreibst du? 

Ich schreibe seit Kindesbeinen an, aber meine erste Veröffentlichung, ein Krimi, war im Jahr 2007.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Ich wollte immer schon ein Buch veröffentlichen, die ersten Versuche liegen aber heute noch in der Schreibtischlade. Ich musste mir viel über das Schreiben aneignen und es hat Jahre gedauert, bis ich endlich so weit war, die ersten Leseproben an Verlage zu schicken. Erst beim zweiten Manuskript hat es dann geklappt, dass ein Verlag es auch verlegen wollte. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich vom Schreiben nicht mehr loskommen würde und ich habe geschrieben, geschrieben und schreibe heute noch. 

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Ab dem Zeitpunkt, als ich das erste gedruckte Buch von mir in Händen gehalten habe.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Krimi:

Hitlers Sohn - Krimi 2007

Rattenmörder - Krimi 2009

Kasparows Züge - Ein himmlischer Linz-Krimi 2012

Teufelspoker - Ein himmlischer Linz-Krimi 2013

Kinderbuch:

Cyberworld - ab 10 Jahre - 2012

Herr Fröhlich und das Geheimnis in seinem Keller - ab 8 Jahre - 2013

Zorina hinterm Regenbogen - ab 9 Jahre - 2013

Clara & Tom - Der teuflische Nachbar (Kinderkrimi) - ab 9 Jahre - 2015

Roman:

Der Lottospieler - 2014

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, immer. Auf die eine oder andere Art braucht man immer Informationen, die autentisch sein müssen, damit die Geschichte glaubwürdig wirkt. Ob das Informationen von Spezialisten sind oder Orte, die man sich ansieht, gute Recherche ist wichtig.

Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich in unserem Büro im Haus. Und das mache ich am liebsten dann, wenn alle Familienmitglieder (außer unsere Katze) vor ihren Computern sitzen. Das sieht ziemlich lustig aus, da die Kids irgendwelche Computerspiele spielen, mein Mann etwas online liest und ich eben schreibe - und das alles auf knappen 16 m². Aber ich schreibe auch im Zug auf einem Block, den ich ständig bei mir habe, auf irgendwelchen Notizzetteln, wenn ich spontane Ideen habe, im Garten, im Auto ... einfach überall, wo mir etwas einfällt, das ich unbedingt niederschreiben muss.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Ich trinke nur ganz viel Tee dazu.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich habe gerade einen Österreich-Action-Roman fertiggestellt, für den ich einen Verlag suche, und eine neue Krimiserie angefangen. Der erste Teil soll bis zum Sommer fertiggestellt sein. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Jeder Autor, von dem ich Bücher lese, beeinflusst mein Schreiben auf die eine oder andere Weise. Aus manchen Texten gucke ich mir etwas ab und lerne, weil sie einfach gut sind, und aus anderen lerne ich, weil mir die Texte nicht so gut gefallen und ich es besser machen möchte. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Die Robert-Langdon-Romane von Dan Brown mag ich besonders so wie auch die Tempe-Brennan-Romane von Kathy Reichs.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

So viel Zeit wie nur irgendwie möglich verbringe ich mit meiner Familie. Wenn das nicht geht, bin ich gern im Garten und in der Natur, lese oder schreibe an meinem aktuellen Buchprojekt. Auch das ist Freizeit für mich, da ich das Schreiben liebe.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich würde gerne vom Schreiben gut leben können.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Total wichtig! Sie sind meine Kunden. Sie sind mein Spiegel, der mir sagt, ob ich meine Arbeit gut erledigt habe. Wenn sie mir ihre Meinung sagen, helfen sie mir, mich weiterzuentwickeln. Also total wichtig!

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Danke für das Interview! Und danke an meine Leser, ob Groß oder Klein, dass sie mir die Lesetreue halten!


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