Interview mit Alexander Frost

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Den Dank gebe ich gern zurück. Danke dass du mich hier interviewst.

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Alexander Frost und wurde 1973 in Berlin geboren aber lebe seit sieben Jahren im wunderschönen Thüringen. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Schreiben und Musik sind meine große Leidenschaft. 

Wenn ich nicht selbst Musik am Computer mache, höre ich TOTO oder epische Soundtracks von Hans Zimmer. Neuerdings habe ich mich in die Musik von Nessi etwas verguckt 

aber meine große Liebe ist und bleibt TOTO. Meine Lieblingsgerichte sind Bouletten (klar, als Berliner), Spaghetti Carbonara und Kartoffelauflauf. 

Seit wann schreibst du? 

Ich glaube ich habe im Alter von fünf Jahren meine erste Geschichte verfasst. Da ich noch nicht schreiben konnte, habe ich diese aufgemalt und meinen Eltern und allen Verwandten

erklärt. Diese handelte von einem Kometen der auf die Erde zuflog. Ich muss schon sehr früh ein Faible für Science Fiction und Katastrophen Geschichten gehabt haben.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Schon als Kind wollte ich die Herzen der Erwachsenen berühren, denn ich hatte das Gefühl, dass bei `denen ‘irgendwas falsch lief. Ich wollte die

Erwachsenenwelt verändern. Ich glaube ich bin damals gescheitert. Ein neuen Anlauf nehme ich seit 2012. Allerdings war das Schlüsselerlebnis ein Strafaufsatz

den ich in der 4. Klasse aufgebrummt bekam. Der Inhalt war frei. Nur der Titel war vorgegeben. Dieser lautete: "Eine Banane ist ein herrliches Wurfgeschoss". 

Ich muss jetzt nicht erklären warum ich diesen Aufsatz schreiben musste, oder?

Ich bekam für den Aufsatz die Note 1+ und erntete riesiges Lob von meinem Klassenlehrer, der gleichzeitig auch mein Deutschlehrer war.

Stolz zeigte ich den Aufsatz in meiner Familie. Meine Mutter war begeistert. Andere behaupteten, dass das nicht von mir stammen könne.

Man traute mir dieses wohl nicht zu. 

Jedenfalls sorgte dieses Erlebnis, dass ich fortan Geschichten schreiben sollte.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ich denke als ich ungefähr 19 Jahre alt war, verfestigte sich dieser Wunsch. 

In dieser Phase hatte ich fast jede Nacht merkwürdige Träume von Kriegen und anderen apokalyptischen Endzeitkatastrophen.

Ich fing an diese aufzuschreiben. Wenig später fasste ich den Entschluss eine Science Fiction Geschichte (Sternenring) daraus zu machen.

Mein innigster Wunsch war, diese irgendwann zu veröffentlichen. Ich wurde deswegen sehr belächelt und als Träumer abgetan.

Zwanzig Jahre später wurde dieser Traum Wirklichkeit.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Sternring - die Trilogie. Bestehend aus den Büchern: Unsere letzte Chance, Visionen & Endgame. (Science Fiction)

Dämon - Gefallener Engel (Fantasy)

Mike Fireworks - Im Rausch durchs Leben (Ein Krimi-Erotik-Thriller-Roadmovie. Ich kann es keiner Kategorie ganz einordnen)

Mit meinem Sohn (12 Jahre), habe ich zusammen das Kinderbuch Der Feldmob veröffentlicht.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja. Ich muss für jedes Buch recherchieren. Man kann sich nicht alles aus den Fingern saugen. Für das eine mehr und für das andere weniger. Bei Sternenring musste

ich viel Zeit für die Recherche investieren. Da in der Geschichte, der Samen unserer Zukunft während des Nationalsozialismus gepflanzt wurde, musste ich mich intensiv, mit diesem Thema befassen.

Bei Mike Fireworks, musste ich mich u.a. mit den Strukturen der Polizei und Behörden der U.S.A auseindersetzen. Ich setzte mich zudem mit den Schauplätzen auseinander.

Das ist schon wichtig, wenn man den Leser mitnehmen will.

Wo schreibst du am liebsten?

Zu Hause an meinem Schreibtisch. Ich träume davon, irgendwann von einem Schreibtisch mit Blick auf die Ost oder Nordsee schreiben zu können.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ja. Ich schreibe nur mit Kopfhörern auf. Ich höre dann meist Filmmusik von Hans Zimmer oder von meiner musikalischen großen Liebe, TOTO. 

Manchmal schließe ich die Augen und versuche richtig abzutauchen. Der Rest kommt dann von allein. Irgendwann läuft der Film und ich brauche nur noch tippen.

Wenn ich manchmal in einer Szene nicht weiterkomme, schnappe ich mir den Hund zum Abendspaziergang. Dann besprechen wir das und schließlich geht es dann auch weiter.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Klar. Die Fortsetzung von Mike Fireworks (Mike Fireworks II - ICE & FIRE) befindet sich bereits in der Korrektur. Weitere Projekte sind in der Planungsphase.

Eine Science Fiction Geschichte (EARTH EXODUS) die über den Kollaps der Erde handelt und gleichzeitig unser bisheriges Wissen über die Entstehung unserer Spezies

über den Haufen wirft. Schließlich wird Mike Fireworks noch einen dritten Teil erhalten. Dann plane ich ein humorvolle Anti-Liebesgeschichte in Zusammenarbeit mit einer

tollen Autoren-Kollegin. Schließlich habe ich im Kopf noch zwei Ideen die wohl in das Drama Genre gehören. Auch wenn das Jahr durch das Schaltjahr einen Tag mehr hergibt, werde ich dies

in diesem Jahr nicht alles schaffen.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Joachim Fest. Klaus Kinski und neuerdings auch Fräulein Jacky D. Ihre humorvolle Art ist echt ermutigend.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Alle Kinderbücher von Erich Kästner. Ex und Hopp von Fräulein Jacky D.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Mich mit den Kindern beschäftigen. Mit meiner Tochter gehe ich gerne shoppen. Mit dem großen schaue ich gerne alle Star Wars Teile

und der Kleene fährt gerne mit mir Fahrrad. Dann mit dem Hund spazieren gehen. Bücher schreiben. Musik und Radiosendungen produzieren.

Schließlich setze ich mich noch bei den Problemen, Sorgen und Nöten meiner Arbeitskollegen, für deren Lösung ein. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Weltfrieden! Spaß beiseite. Vor ein paar Jahren hätte ich mir niemals träumen lassen, dass es Menschen gibt, die meine Bücher lesen und daran sogar noch Freude haben.

Alleine dafür hat es sich schon gelohnt all diese Geschichten zu schreiben. Ich hoffe ich kann noch weitere Bücher schreiben um damit anderen

eine Freude zu machen. Wenn dann noch meine versteckten Botschaften die erhoffte Wirkung erzielen, umso besser.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig. Kritik ist wichtig um sich weiterzuentwickeln. Ich bin für jede konstruktive Kritik dankbar, denn sie bringt mich weiter und hilft mir Grenzen zu überwinden.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich danke, dass ich hier bei dir all diese Fragen beantworten durfte. Es hat mir großen Spaß gemacht.

Manchmal hilft so eine Befragung um wieder zu seinen Wurzeln zu gelangen. Nämlich, warum man schreibt.

Ich schreibe, um die Herzen der Menschen zu berühren. Danke! Ein letztes Wort sei mir gestattet.

Glaubt an euren Traum!


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