Interview mit Wilfried Bremermann

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Im Hauptberuf bin ich Revisor bei einem Kreditinstitut. Ich lese gern und viel (alle anderen Hobbys habe ich zwischenzeitlich aufgegeben), besonders im Urlaub, den wir mit Vorliebe in dänischen Ferienhäusern verbringen. Einer meiner Lieblingsautoren ist der 2001 verstorbene amerikanische Thrillerautor Robert Ludlum, der auch mein literarisches Vorbild ist. Demzufolge habe ich mich auf das Schreiben von Krimis und Thrillern spezialisiert.

Seit wann schreibst du?

Seit Ende der Neunzigerjahre.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich habe schon als Kind und Jugendlicher geschrieben. Auch als Erwachsener hat es mich immer wieder zwischen den Fingern gejuckt, aber ich hatte nie Zeit dafür. Erst Ende der Neunziger, als es etwas ruhiger wurde in meinem Leben, habe ich mich dazu aufgerafft, professionell zu schreiben.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Ebenfalls seit Ende der Neunziger.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

2008 „Die Hoffmann-Affäre“ (Thriller, Twilightline-Verlag, Wasungen)

2009 „Der Golf-Zwischenfall“ (Thriller, Twilightline-Verlag, Wasungen)

2009 Kurzkrimi „Der Zorn der Krankenschwester“ in der Krimianthologie „Mord und Totschlag“ (Verlag community and more, Berlin)

2011 „Der Armageddon-Plan“ (Thriller, Twilightline-Verlag, Wasungen)

2014 „Die Babylon-Falle“ (Thriller, Tredition-Verlag, Hamburg)

2015 „Das Arkham-Manuskript“ (Thriller, Tredition-Verlag, Hamburg)

2015 „Die virginische Nymphe“ (Anthologie, Tredition-Verlag, Hamburg)

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Für den Golf-Zwischenfall habe ich umfangreiche Studien betrieben: alle möglichen Publikationen zu Flugzeugträgern und Kampfjets, Presseartikel zum Golfkrieg etc. Ansonsten bleibt mir als „Kleinautor“ hauptsächlich die Internetrecherche. Bei meinen Büchern, die in Deutschland spielen, setzte ich vorzugsweise Schauplätze ein, die ich persönlich kenne. Als Vorbereitung zum Arkham-Manuskript habe ich mir noch einmal den Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft zu Gemüte geführt.

Wo schreibst du am liebsten?

Zuhause in meinem Arbeitszimmer. Ich persönlich kann dem Trend, in Cafés zu schreiben, nichts abgewinnen. Auch in Zügen oder an sonstigen belebten Orten kann ich nicht schreiben. Ich brauche zum Schreiben absolute Ruhe. Und wenn ich sage, absolute Ruhe, dann meine ich absolute Ruhe. Beim Verfassen des Rohlings stört mich schon das Rauschen der Dusche, weshalb ich früh morgens schreibe, bevor der Rest der Familie erwacht.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Ich setze mich an den Schreibtisch und lege los.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Eine Detektivserie, die in meiner Heimat spielt.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Michael Crichton wegen seiner interessanten Themen. Aber vor allem Robert Ludlum wegen seiner rasanten, spannenden Schreibweise und der Verschwörungsthemen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

James Bond, Michael Crichton, Robert Ludlum, Dan Brown, Jean-Christophe Grangé, Sebastian Fitzek

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen, Schreiben

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Privat: noch mal in Australien Urlaub machen (unsere Hochzeitsreise ging dahin)

Schriftstellerisch: bei einem „großen“ Verlag landen

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr wichtig, denn der Leser weiß am besten was ich falsch gemacht habe – oder gut.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Scheut nicht, mir Feedback zu geben. Amazonrezensionen sind nicht immer fair oder qualifiziert.


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