Interview mit Sabine Kornbichler

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Vor vielen Jahren ist es mir gelungen, aus meiner Leidenschaft, dem Erfinden von Geschichten, einen Beruf entstehen zu lassen, in dem ich mich zuhause fühle. In den vergangenen Jahren habe ich vierzehn Bücher geschrieben. Und es macht mir jeden Tag aufs Neue viel Freude, meiner Phantasie freien Lauf zu lassen.

Seit wann schreibst du?

Seit 1997

Wie bist du zum Bücherschreiben gekommen?

Durch Zufall sind mir die Ausschreibungsunterlagen für einen Literaturwettbewerb in die Hände gefallen. Also habe ich diesen Zufall beim Schopf gepackt und meine erste Kurzgeschichte geschrieben. Das hat mir nicht nur viel Spaß gemacht, sondern es wurde auch noch mit einem Literaturpreis belohnt. Dieser ersten Geschichte folgten weitere, bis ich mich dann an meinen ersten Roman getraut habe. Er wurde im Jahr 2000 unter dem Titel „Klaras Haus“ veröffentlicht.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?

Diesen Gedanken, Autorin zu werden, hatte ich nie. Es war eher so, dass ich da hineingerutscht bin.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Das böse Kind (Band 3 der Kristina-Mahlo-Krimireihe)

Die Stimme des Vergessens (Band 2 der Kristina-Mahlo-Krimireihe)

Das Verstummen der Krähe (Band 1 der Kristina-Mahlo-Krimireihe)

Die Todesbotschaft

Das Richterspiel

Der gestohlene Engel

Gefährliche Täuschung

Im Angesicht der Schuld

Nur ein Gerücht

Vergleichsweise wundervoll

Annas Entscheidung

Majas Buch

Steine und Rosen

Klaras Haus

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Sehr viel sogar. Diese Recherchen geben mir bei jedem Buch aufs Neue die Möglichkeit, eine mir bis dahin fremde Welt zu erkunden und in ein Thema tief einzutauchen. Für die Krimireihe um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo habe ich zum Beispiel eine Woche lang eine Nachlassverwalterin bei ihrer Arbeit begleitet. Von ihr habe ich sehr viel über diese Arbeit gelernt. Für „Das Richterspiel“ habe ich eine durch einen Unfall erblindete junge Frau durch ihren Alltag begleitet und bei dieser Gelegenheit auch in einem Dunkel-Restaurant gegessen. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

Und dann hole ich mir natürlich regelmäßig Rat bei einer Psychologin ein, weil es mir sehr wichtig ist, dass die Psychologie meiner Figuren stimmt.

Wo schreibst du am liebsten?

Am allerliebsten schreibe ich in meinem Arbeitszimmer an meinem PC.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, eigentlich nicht. Das einzige, was ich zum Schreiben brauche, ist Ruhe.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Zurzeit sitze ich an einem neuen Projekt, aber darüber verrate ich noch nichts. Erst muss es fertig sein.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Nein.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Darauf lege ich mich eigentlich gar nicht gerne fest. Mir geht es viel eher darum, ob ich ein Buch mag, ob es mich berührt und fesselt.

Die Bücher, die ich mag, bekommen dann einen dauerhaften Platz in meinem Regal.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Freunde treffen, Lesen, mit meinem Hund wandern, hin und wieder mal durch einen Tag trödeln und dabei einfach nur den Wolken am Himmel zusehen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ein Traum, den ich mir erfüllen möchte, ist eine Reise durch Norwegen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Es ist mir sehr wichtig. Deshalb komme ich auch so gerne auf Lesungen mit Lesern ins Gespräch und schätze den Austausch auf Facebook.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Herzlichen Dank, dass ihr mich durch dieses Interview begleitet habt.


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Kommentare: 1
  • #1

    Bärbel Wintrath (Dienstag, 22 März 2016 21:42)

    Danke für dieses wunderbare Interview mit Sabine Kornbichler. Ich liebe ihre Bücher! Da sie gerne nach Norwegen fahren möchte. Hier ein Zitat von dem norwegischem Schriftsteller
    Henrik Ibsen, was zu ihr paßt:
    Das Wort ist wie im Meer ein Pfad, doch tiefe Wegspur hinterläßt die Tat.
    Ich freue auf weitere Bücher von Ihr.