Interview mit Heike Handschuhmacher

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Heike Handschuhmacher und ich lebe im schönen Münsterland. Ich bin 49 Jahre alt.

Aufgewachsen bin ich in der ehemaligen DDR, in einer Kleinstadt in der Nähe von Berlin.

Ich liebe die Natur und gehe gerne mit meinem Hund Bandit spazieren.

Ich bin ein Gefühlsmensch und deshalb schreibe ich wahrscheinlich auch.

Seit wann schreibst du?

Ich habe schon sehr früh geschrieben, es aber nicht so ernst genommen. Bis ich dann auf dem Dachboden meiner Eltern kleine Heftchen fand, in denen ich die Urlaubserlebnisse schriftlich festgehalten hatte. Ich fing an mich fürs Schreiben zu interessieren.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Irgendwann kam mir dann die Idee ein Buch über mein bisheriges Leben zu schreiben. Dieses Buch habe ich aber niemals geschrieben. Stattdessen begann ich mit Kurzgeschichten, die ich im Internet auf eine Plattform veröffentlichte und andere Schreiber meine Geschichten beurteilen konnten.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst? 

Das kann ich dir genau beantworten. Am 6.12. 2013 bekam ich die Nachricht, dass meine Geschichte „Spurlos 2012“ bei einer Manuskriptausschreibung gewonnen hatte. Ich war so happy.

Meine Geschichte wurde von der Idee bis zum Buch öffentlich im Internet präsentiert.

Das damalige Lektorat schenkte mir ein Lektorat, ein Korrektorat, ein Layout und ein Buchcover.

Herausgekommen ist „Spurlos 2012“

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ich habe im Dezember 2015 mein Buch „Rosalie“ veröffentlicht.

Insgesamt sind jetzt zwei Bücher von mir auf dem Markt.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, das habe ich. Als Autor hörst du Menschen zu, wenn sie über sich erzählen. Du filterst Informationen, die für deine Geschichte wichtig sind und notierst sie dir, um später darauf zurückzugreifen.

In dem Buch „Spurlos 2012“ musste ich herausfinden, was Frauen empfinden, wenn sie in ihrem Leben keine eigenen Kinder bekommen können. Ich habe Dokumentationen zu diesem Thema geguckt, oder Artikel in den Zeitschriften über dieses Thema gelesen.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch mit Blick auf den Balkon.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Als Erstes wird die Geschichte, unterteilt in Szenen, grob aufgeschrieben.

Als Zweites werden dann die einzelnen Szenen ausgearbeitet und dabei die Figuren dreidimensional gestaltet.

Dann beginnt die eigentlich Arbeit, formulieren, schreiben und den Stil finden.

Weitere Schritte sind Überarbeiten, Überarbeiten, Überarbeiten ….

Diese Arbeitsschritte können aber bis zu drei Jahre dauern. Ich kann auch wochenlang kein einziges Wort schreiben und dann für drei Tage in meinem Manuskript versinken. Es ist jedes Mal anders.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ich arbeite gerade an mein drittes Werk, möchte aber noch nichts verraten, weil diese Geschichte noch in den Kinderschuhen steckt. Aber wenn es so weit ist, dann werde ich auch von meinem neuen Projekt berichten.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Nein, den gibt es nicht. Ich finde meine eigenen Züge. Das finde ich spannender. Als Schreiberling solltest du eigentlich viel lesen. Doch manchmal fehlt einfach die Zeit. Um so kreativer ist man dann.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Sebastian Fitzeks „Augensammler“ hat mich gepackt und bis zum Schluss gefesselt.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich bin gerne in der Natur, schreibe und kreiere Geschichten. Und Serien haben es mir angetan. Danach bin ich süchtig, weil man bei Serien als Schreiberling enorm viel lernen kann.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Wünsche! Wünsche habe ich eigentlich viele. Ich möchte gesund bleiben, um meine Wünsche, die ich noch habe, auch verwirklichen zu können.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ein Feedback ist immer wichtig. Und ich freue mich auch, wenn ich Leute kennenlerne, die mein Buch gelesen haben. Wenn man sich dann noch darüber unterhalten kann, ist das für mich super. Oft bekommt man die Gelegenheit bei einer Lesung.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich wünsche allen, die meine Bücher lesen, spannende Momente. Ihr werdet noch mehr von mir hören :)


Kommentar schreiben

Kommentare: 0