Interview mit Stefan Schweizer

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich wurde in Ravensburg/Oberschwaben geboren. Kindheit und Jugend verbrachte ich in Stuttgart und in Pittsburgh/USA. Bis heute unternehme ich gerne lange Reisen in fremde Länder. 2013 lebte ich mit meiner Familie für ein weiteres Jahr in den USA. Ich bin Autor von zahlreichen Monografien und Aufsätzen zu den Themen Terrorismus, Literatur und Kulturwissenschaft. Seit 2012 veröffentliche ich Kriminalromane und Romane.

Nach politischen Kriminalromanen über die RAF, Al Qaida und die PKK habe ich nun einen Krimi um den Ermittler Enzo Denz veröffentlicht, der in Ravensburg ermittelt.

Seit wann schreibst du? 

Ich schreibe seit ich denken kann. Kurzgeschichten. Gedichte. Alle möglichen Genres. Als Jugendlicher schrieb ich sogar philosophische Abhandlungen. Das würde ich heute als eine meiner Jugendsünden bezeichnen. Schreiben gehört zu meiner Natur. Ich kann gar nicht anders. Über das Resultat lässt sich vermutlich streiten ;-)

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Mein erstes Buch war meine Doktorarbeit ...

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Seit ich lesen und schreiben kann :-)

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Über 20 wissenschaftliche Bücher. Krimis: "RAF - 1. Generation", "Ritter und die Al Qaida", "Ritter und die PKK" sowie "Goldener Schuss". 

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Aber natürlich. Umfangreich. Bei den anstößig-subkulturellen und gesellschaftlich ziemlich fragwürdigen Themen, über die ich schreibe, möchte ich das jetzt aber nicht vertiefen. Manches davon gehört zu meinen anderen Jugendsünden ;)

Wo schreibst du am liebsten?

Überall. Zu Hause, im Café, im Park ...

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Wie immer im Leben ist Flexibilität gefragt. Ich schreibe auch im Zug oder im Flugzeug.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Im Oktober erscheint bei Schwarzkopf & Schwarzkopf "Berlin Gangsta". Das ist mit über 500 Seiten ein richtiges "Brett". Und vom stilistischen Flow und der Thematik her ziemlich krass.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Jörg Fauser und Friedrich Glauser haben einen starken Einfluss auf mich ausgeübt. Fauser stilistisch. Und Glauser sagte sinngemäß, dass der moderne Kriminalroman ein geeignetes Medium ist, um Sozialkritik zu üben. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, in meinen Büchern Gesellschaftskritik anzubringen. Offen und zwischen den Zeilen.  

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich liebe die Bücher von Ross Thomas und James Ellroy. Die USA-Underworld-Trilogie von Ellroy ist einfach der Hammer. Ganz großes Kino.   

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen :) Ausgehen. Ich genieße die Zeit mit meiner Familie. Und: Ich versuche als Schriftsteller Wege zu finden, die Leute zu erreichen und vom Lesen zu begeistern. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Auf der Spiegel-Bestsellerliste zu landen ;-)

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Extrem wichtig. Es gibt keinen Autor, der perfekt ist. Und die Meinungen von Leserinnen und Lesern helfen, sich ständig weiter zu entwickeln ...

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich bedanke mich bei meinen Lesern für Ihre Treue. Ich hoffe, dass Sie etwas vom Enthusiasmus beim Lesen meiner Bücher empfinden konnten, den ich beim Schreiben empfunden habe. Ich verspreche, dass noch einige Kracher folgen werden.


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