Interview mit Alfred Wallon

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Alfred Wallon, ich bin Jahrgang 1957 und gebürtiger Hesse. Aufgewachsen bin ich in der Gemeinde Ebsdorfergrund bei Marburg und habe dort bis Dezember 2013 gelebt. Im Januar 2014 bin ich ins wunderschöne Augsburg gezogen, wo ich seitdem lebe und arbeite. Wer mehr über mich wissen will, kann gerne meine Homepage besuchen:

http://www.alfredwallon.de.tl/Home.htm

Seit wann schreibst du?

Angefangen hat es im Alter von 14 Jahren. Damals schrieb ich mit einer alten Olivetti-Reiseschreibmaschine auf Zeichenblockpapier meine ersten Western und zeichnete anschließend die Titelcover dafür. Aber nur aus Spaß – und ich hatte damals VIEL Spaß!

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich wollte es einfach und habe so lange daran gearbeitet, bis es eines Tages eben geklappt hat.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Eigentlich schon im Alter von 14 Jahren. Damals, als ich noch zur Schule ging, hatten wir im Englischunterricht die Aufgabe, eine Erzählung mit eigenen Worten weiterzuschreiben. Und das war eine Erzählung aus der Lederstrumpf-Zeit. Ich erinnere mich daran, dass ich in einer einzigen Schulstunde 10 Seiten geschrieben habe und der Lehrer mich beim Klingeln zur Pause daran erinnern musste, jetzt endlich aufzuhören. Das war – wenn man so will – die eigentliche Geburtsstunde....

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Etwas mehr als 200 – in allen gängigen Genres der Spannungs- und Unterhaltungsliteratur. Angefangen vom historischen Western über Krimi, Action, SF und Fantasy, bis hin zu Horror, Abenteuer und Liebesromanen. Seit Januar 2015 bin ich verstärkt im eBook-Bereich tätig, im Besonderen für die Edition Bärenklau als Ressortleiter für den Bereich Western und Abenteuer.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Selbstverständlich. Insbesondere bei historischen Western ist es unabdingbar, die Pioniergeschichte Amerikas zu kennen. Sonst wird das nichts.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch und am Computer – wo sonst?

Hast Du ein festes Schreibritual?

Rituale gibt’s bei mir nicht. Ich bin Handwerker, und kein Künstler. Wenn ich schreibe, dann mache ich das wie in einem normalen Job. Ich nehme mir ein bestimmtes Zeitfenster vor, und in diesem Zeitfenster möchte ich ein gewisses Pensum schaffen. Das hat bisher immer funktioniert.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Mein neues Projekt ist immer das, an dem ich zur Zeit arbeite. In diesem Fall ist es der zweite Band meiner Westernserie LEADVILLE.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ganz sicher Peter Dubina. Ich habe seine Western schon als Jugendlicher gelesen und war von der Handlung fasziniert. Dubinas Charaktere waren meist zerrissene zwiespältige Gestalten, die oft an sich selbst scheiterten. Und es gab oft kein Happy-End in seinen Romanen. Das hat mich damals sehr beeindruckt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Es gibt mehrere. Von der historischen Genauigkeit ist es der 2001 verstorbene amerikanische Autor Terry C. Johnston. Das Gesamtwerk des 2004 verstorbenen amerikanischen Autors William W. Johnstone ist immer ein Lesegenuss für mich. Meine beiden Kollegen Dietmar Kuegler und Werner J. Egli unterhalten mich mit ihren Romanen nun schon seit Jahrzehnten, und die Qualität ist noch immer herausragend.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Freizeit? Was ist das? Nein, ganz so schlimm ist es nun doch nicht. Augsburg ist eine wunderschöne und sehr lebendige Stadt und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Die Alpen sind gerade mal 120 km entfernt, für einen Tagesausflug also ideal. Aber auch die Stadt selbst hat nunmehr nach über zwei Jahren für mich noch sehr vieles, was ich noch entdecken muss...

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Man soll nicht zuviel träumen und wünschen, sondern lieber daran arbeiten, dass sich diese erfüllen. Ich lebe im Jetzt und schreibe immer an einem neuen Buch. Das gibt mir ein gutes Gefühl.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Wenn es ein gutes Feedback ist, freue ich mich natürlich darüber.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Es gibt noch sehr viele Geschichten zu erzählen – und ich habe das auch weiterhin vor...


Kommentar schreiben

Kommentare: 0