Interview mit Martina Jansen

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Gerne Bianca :-)

 Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Da ich mittlerweile 56 Jahre alt geworden bin, gäbe es natürlich eine Menge zu erzählen. Ich beschränke mich aber darauf, dass ich aus Dorsten komme, als geprüfte Industriemeisterin eher mit dem Schraubendreher, als mit dem Füller in der Hand groß geworden und denkbar froh bin, dass der PC und das Internet erfunden wurden. Hätte ich meine Texte an der Schreibmaschine tippen müssen, wäre ich verzweifelt.

Seit wann schreibst du? 

Ich habe eigentlich schon seit meiner Schulzeit geschrieben, Kurzgeschichten, Gedichte etc. aber wirklich nur für den Hausgebrauch und fast nur für mich.

Hätte mir jemand gesagt, dass ich damit eines Tages Geld verdiene, auch wenn ich damit sicher nicht reich werde, hätte ich ihn ausgelacht. Jetzt lache ich nicht mehr :-)

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Vorgenommen habe ich es mir nicht, ich wollte einfach mal etwas anderes zu Weihnachten verschenken, etwas, das Bestand hat.

Habe mich dann gegen selbst gestrickte Socken oder gehäkelte Topflappen entschieden und angefangen ein paar Zeilen zu schreiben. Ist dann ein kleines Buch raus geworden. 

15 Exemplare habe ich drucken lassen, verschenkt und, als es gut lief, weitere Bücher in Auftrag gegeben. Und dann kam halt Amazon :-)

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Bewusst eigentlich erst, als ich das zweite Buch begonnen habe.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Mein erstes Buch war „Luna Abenteuer Singleboerse 2.0: Eine fast wahre Autobiografie. Mit 50+ ins Netz oder die Onlinesuche nach dem Traumpartner“ . Es ist aber mittlerweile durch einen Verlag unter dem Namen "Echt übrig" erschienen. Frage mich bitte nicht, wieso gerade dieser Titel ...

Seit Februar ist mein zweites Werk „Meine Kalorien haben ein Zuhause“ bei Amazon erhältlich, jetzt aber gewollt wieder als Selfpublisher.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Kaum, eigentlich habe ich nur in meiner Vergangenheit bzw. meinem aktuellen Leben gekramt oder meine Fantasie spielen lassen.

Wo schreibst du am liebsten?

Entweder in meinem Büro direkt am PC mit Musik im Hintergrund oder im Sommer auf der Terrasse.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, meistens habe ich keinen großartigen Plan. Wenn ich mich hinsetze und schreiben will, dann klappt es eh oft nicht, da bin zu sehr abgelenkt. 

Wenn ich auf der Couch liege oder mit einem Kaffee in der Sonne sitze, dann kommen mir ganz viele Gedanken, die ich dann schnell zu Papier bringen muss, bevor ich sie wieder vergesse. 

Ich sehe dann die Sätze quasi bildlich vor mir, auch wenn es jetzt merkwürdig klingt, bekomme sie aber oft gar nicht so schnell getippt. Und wenn es dann läuft, schreibe ich auch oft über das im Kopf Gesehene hinweg und weiß nie, wie das Kapitel endet. Bin dann meistens selbst überrascht.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, mein neues Projekt ist ein Kinderbuch, dessen Erlös für die Integration syrischer Kindergartenkinder in einer Dorstener KiTa verwendet werden soll.

Und danach lasse ich Luna wieder auf Partnersuche gehen.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Mir ist zumindest kein Autor bewusst. Zum Glück, denn sonst würde ich vielleicht den Schreibstil kopieren. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ganz im Gegensatz zu meinen humorvollen Büchern lese ich gerne Thriller. Gerne auch von unbekannten Autoren, wenn mir das Cover gefällt. Einen Lieblingsautor bzw. Lieblingsautoren habe ich nicht.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Nichts Besonderes eigentlich, Gartenarbeit, kochen, Freunde treffen und natürlich lesen. Das sieht man alleine schon an den gefühlten zwanzig Lesebrillen, die im Haus strategisch gut verteilt sind.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Nein, meinen Traum kann ich nicht verraten, sonst erfüllt er sich nicht ;-)

Aber ein Wunsch ist bereits in Erfüllung gegangen: Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und schreibe seit kurzem für das Stadtmagazin www.lokallust.de

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Ich freue mich natürlich, wenn ich höre, dass meine Bücher meinen Lesern gefallen, kann aber auch Kritik vertragen, wenn sie im „normalen“ Ton angebracht wird. Dann hilft sie mir weiter.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ja gerne. 

Bei meinen Lesern möchte ich mich dafür bedanken, dass sie ihr Geld in meine Bücher investiert haben und bei meinen zukünftigen Lesern möchte ich mich dafür bedanken, dass sie dies vielleicht noch tun werden ;-)


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