Interview mit Bettina Lausen

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin schreibverrückt, aktiv, zielstrebig, organisiert und strukturiert, 30 Jahre, verheiratet, Mutter, Haanerin, gelernte Bankkauffrau und Studentin der Kulturwissenschaften.

Seit wann schreibst du?

Seit der Grundschule (es gibt noch Kurzgeschichten aus der Zeit), aber wiederentdeckt habe ich es während der Ausbildung 2005.

Wie bist du zum Bücherschreiben gekommen?

Ich erinnere mich noch gut an den Abend, als ich mir in den Kopf gesetzt habe, einen Roman zu schreiben. Ich habe einen Liebesfilm gesehen. Danach war mir klar: Ich möchte eigene Figuren entwickeln und eine eigene Geschichte erzählen. Spät am Abend habe ich mit dem Schreiben meines ersten Romans begonnen - mein erstes Übungsprojekt, was in der „Schublade“ verbleibt und ich keinem Leser zumuten will. *Lach* :-)

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?

Ab dem besagten Abend.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Den Sauerlandkrimi „Das vermisste Mädchen“.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ich recherchiere immer viel für meine Bücher. Für den Sauerlandkrimi war ich z. B. vorher in einem Boxclub (weil meine Protagonistin boxt) und habe mit einer Frau aus dem Kongo gesprochen, die nach Deutschland immigriert ist. Wie sie lebt und mit welchen Schwierigkeiten sie in Deutschland konfrontiert wurde, war für mich von zentraler Bedeutung.

Wo schreibst du am liebsten?

Auf dem Sofa mit Musik.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Wenn ich in der heißen Schreibphase bin, schreibe ich in jeder freien Minute. Habe ich meinen Laptop nicht dabei, geht es in einem Notizbuch weiter.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Mein nächstes Projekt ist ein historischer Roman und spielt zur Zeit Luthers. Passend zum Reformationsjahr (der Thesenanschlag jährt sich 2017 um 500 Jahre) wird der Roman im Frühjahr 2017 im Emons Verlag erscheinen.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Nicht nur einen. Irgendjemand sagte einmal: „Man lernt das Schreiben, indem man Bücher liest.“ Und so lese ich viel und kann keinen einzelnen Autor herausstellen. Zudem lerne ich viel von den Autoren, bei denen ich Schreibseminare besuche, wie z. B. Jürgen Kehrer, Gisa Klönne, Sascha Pranschke und Kathrin Lange.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Ich lese Bücher unterschiedlichen Genres von vielen verschiedenen Autoren. Die Autoren, die sich jedoch in meinem Bücherregal häufen sind Sebastian Fitzek, Kathrin Lange, Martin Suter, Guillaume Musso und Sarah Lark. Außerdem habe ich mal die besten drei Romane zusammengetragen, die ich je gelesen habe: „Gotteslüge" von Kathrin Lange, „Der siebte Tod“ von Paule Cleve und „The Notebook“ von Nicolas Sparks.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen :-) , Wandern, Handballspielen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Immer wieder neue Ideen zum Schreiben zu haben und meine Tochter gesund aufwachsen zu sehen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ich schreibe für die Leser und ohne Leser wären meine Bücher wie eine Theateraufführung ohne Zuschauer oder ein Freizeitpark ohne Besucher – also sinnlos! Daher ist mir ein Feedback sehr wichtig.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast.


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