Interview mit Edith Senkel

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Na klar! Hallo, ich bin Edith, siebenunddreißig Jahre alt und - Überraschung - schreibe Bücher, auch unter Pseudonym. Aktuell ist mein Thriller "Blut an der Wand" erschienen.

Ich mag meine rote Tasse, auf der steht "Lächle, du kannst sie nicht alle töten", weil sie meinem Humor entspricht und liebe das Inputkind und den Wutbürger, meine zwei Kids. Ich finde Sommer großartig und esse gern asiatisch. 

Wir alle, die Familie und ich, sind Landkinder, und das ist auch gut so. Denn wenn wir mal Zeit haben zieht es uns hoch hinaus, auf den Berg. Im Moment ist das nicht so oft der Fall, wie wir es gern hätten, denn ich schreibe. Und das ist irgendwie auch gut so, aber eben zeitintensiv... Noch mehr? 

Seit wann schreibst du? 

Ich schreibe, seit ich es kann, etwa seit ich sieben bin. Ich erinnere mich noch an einen fürchterlichen Tag in der Bücherei, wo ich mehr Bücher ausleihen wollte als meine Mutter tragen konnte. 

Damals, mit etwa vier Jahren, hatte ich schon eine Affinität zu Buchstaben und war unheimlich frustriert, weil ich nicht so viel Zeit mit ihnen verbringen konnte wie ich wollte.

Als ich dann endlich in die Schule kam, war ich dann endlich am Ziel, sozusagen. Denn dann habe ich niemanden mehr zum Vorlesen oder zum Geschichten für mich aufschreiben gebraucht.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Es klingt so abgedroschen zu sagen, das hab ich immer gemacht. Aber es stimmt ehrlich so.

Und das mit dem Veröffentlichen kam über meine Agentur, HML Media. Dort hat man mir dazu geraten, meine Geschichten aus der Schublade zu holen und es einfach mal zu wagen.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Das war immer das Ziel, wie gesagt. Schreiben und damit Menschen zu erreichen, sie zu berühren, Bilder und Geschichten mit ihnen zu teilen ist einfach großartig.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

"Blut an der Wand", ein Psychothriller mit einer etwas anderen Art des Grauens,

diverse Liebesromane unter Pseudonym,

viele Geschichten in Zeitschriften und auch für Wettbewerbe.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, irgendwie schon. Ich habe Sozialarbeit studiert. Und meine Hauptfigur ist ein sehr komplexer, sehr psychotischer Mensch. Ich habe einige wie ihn kennengelernt und darum wollte ich am Ende auch diese Geschichte erzählen.

Wo schreibst du am liebsten?

Auf der Couch. Mit Blick in den Garten... 

Hast Du ein festes Schreibritual?

...und einer Tasse Schwarztee mit Apfel-Mango-Saft neben mir. Die Tasse fasst 750 Milliliter. Damit ich nicht so oft aufstehen muss ;-).

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich arbeite aktuell an einem weiteren Psychothriller, ja. Dieses Mal wird es ein kleines Bisschen brutaler, aber wieder wird kein Ermittler die Hauptfigur sein.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Wo fange ich denn da an? Das geht von Annie Proulx bis Steven King. 

Ich lese sehr gern unterschiedlichste Bücher und alle beeinflussen einen ja auch irgendwie.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Definitiv "Schiffsmeldungen" von Annie Proulx, "Gut genug" von Birgit Vanderbeke, Judith Hermann liebe ich auch sehr. "Der dunkle Turm" von Steven King ist für mich auch immer noch DAS Fantasy-Meisterwerk. Auch hier: es gibt so viele grundverschiedene, grandiose Bücher...

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich liebe Sport. Das pustet mir den Kopf so schön leer.

Und ich habe, wie schon gesagt, zwei Kinder, die fressen den Rest meiner freien Zeit einfach auf :-).

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Oh ja, gerne. Stellt euch einen Toyota Hilux vor, ein älteres Modell. Obendrauf ein Dachzelt und hinten im Kofferraum eine ganz einfache Campingausstattung. Wir sind in Namibia.

Und ich habe Zeit. So viel davon, wie ich will. Dann würde ich von Südwestafrika aus anfangen, die ganze Welt zu bereisen. Das ist etwas, das ich unbedingt irgendwann machen will.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr, sehr wichtig! Gerade, weil "Blut an der Wand" mein erstes Buch in diesem Genre ist. Jeder, der sich bei mir meldet, stößt auf offene Ohren! Ich freue mich immer, wenn Leute, die das Buch gelesen haben, sich anschließend via Facebook bei mir melden und mir Rückmeldung geben. 

Und, klar, über Rezensionen bei Amazon freue ich mich, wie alle Autoren, natürlich auch.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Schön, dass ich hier sein durfte und ihr bis hierher mitgelesen habt! :-) Danke!


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