Rezension: Der Psychopath - Bram Dehouck

Buchinfo

Der Psychopath - Bram Dehouck

Taschenbuch - 224 Seiten - ISBN-13: 978-3442713301

Verlag: btb Verlag - Erschienen: 8. März 2016 - EUR 8,99

Kurzbeschreibung

Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester können damit umgehen. Sams Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen …  

Bewertung

„Der Psychopath“ ist ein relativ dünnes Buch, was aber nicht negativ für die Geschichte ist. Ich habe mich schnell an den Schreibstil des Autoren gewöhnt, so das ich das Buch zügig durchlesen konnte. Erzählt wird aus unterschiedlichen Sichtweisen. Zum einen aus der von Chris, in der es viele Rückblicke in die Vergangenheit gibt, und dann aus der Sicht von Charlotte, die sich mit der Polizei auf die Suche nach Sam und Chris macht. Die Protagonisten sind authentisch und man erfährt viel über die einzelnen Charaktere, ihre Gefühle und Gedanken und was zu ihrem Handeln beigetragen hat. Was mir etwas gefehlt hat, war die Spannung. Man hätte vielleicht durch ein paar mehr Seiten einiges vertiefen können. Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen, das hätte man auch spannender gestalten können.

 Fazit: Ein Buch mit einer interessanten Geschichte, in dem vor allem dir Charaktere überzeugen konnten, dem es aber leider an Spannung fehlt.


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