Rezension: Der Keller - Minette Walters

Buchinfo

Der Keller - Minette Walters

Taschenbuch - 224 Seiten - ISBN-13: 978-3442484324

Verlag: Goldmann Verlag - Erschienen: 18. April 2016 - EUR 9,99

Kurzbeschreibung

Munas Leben ist die Hölle. Und niemand kommt ihr zu Hilfe, denn keiner weiß, dass die Familie Songolis ihr Hausmädchen behandelt wie eine Sklavin. Dabei muss sie sich nicht nur Tag für Tag bis zur Erschöpfung um das Wohl der Songolis kümmern, sondern wird auch noch jede Nacht in einen dunklen, fensterlosen Keller gesperrt. Doch dann kehrt eines Tages der jüngste Sohn der Familie aus unerklärlichen Gründen nicht mehr nach Hause zurück. Damit die ermittelnden Polizeibeamten nichts von Munas Schicksal erfahren, darf sie ihren Keller verlassen. Und diese Chance nutzt sie auch. Denn Muna ist sehr viel klüger, als alle ahnen – und ihre Pläne sind sehr viel schockierender, als irgendjemand jemals vermuten würde ...

Bewertung

Ein Psychothriller der seinen Namen alle Ehre macht. „Der Keller“ war mein erstes Buch von der Autorin Minette Walters, und es wird aber definitiv nicht mein letztes von ihr sein. Ihre Art zu schreiben ist fesselnd, spannend und schockierend. Auch wenn das Buch mit 220 Seite eher kurz ist, wirkt sich das absolut nicht auf die Geschichte aus. Die Spannung steigt kontinuierlich und durch die geschickte Schreibweise, die jedes Kapitel so enden lässt, dass man einfach weiter lesen muss, hat man das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben, vor allem natürlich Muna, deren Wandlung man intensiv miterlebt. Die Autorin erzählt uns mit diesem Buch von den Abgründe des menschlichen Handels.

Fazit: Ein fesselnder Psychothriller mit Gänsehautfaktor! Volle Punktzahl!


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