Interview mit Angelika Godau

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Danke, dass du mir die Gelegenheit gibst, meine Bücher vorzustellen!

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin schon eine ganze Weile auf dieser schönen Welt, bin verheiratet, habe Kinder und auch schon Enkelkinder. Dazu zwei große Hunde und einen Kater, ich liebe Tiere sehr und könnte mir ein Leben ohne sie überhaupt nicht vorstellen.

Seit wann schreibst du?

Spontan hätte ich jetzt gesagt, schon immer, auf alle Fälle habe ich sehr früh damit angefangen. Sobald ich die Buchstaben sinnvoll aneinander gebracht habe, würde ich sagen. In der Schule habe ich mit wahrer Begeisterung Aufsätze und Diktate geschrieben, während meine Mitschüler darüber gestöhnt haben. Die konnten sich dann in der Mathestunde revanchieren oder noch besser in „weibliche Handarbeit“, da war und bin ich ein Totalausfall.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Wie gesagt, am Anfang waren es Aufsätze, dann mein erster Artikel gedruckt in einer Zeitung, da war ich 9 oder so. Später habe ich meine Liebe zum geschriebenen Wort zum Beruf gemacht und bin Journalistin geworden. Da wollte ich auch immer ein Buch schreiben, hatte aber keine Zeit. Als dann meine Kinder größer waren, habe ich mein abgebrochenes Psychologiestudium wieder aufgenommen und später eine eigene Praxis aufgemacht.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Mein erstes Buch ist 2001 erschienen, aber als Autorin habe ich mich deswegen überhaupt nicht gesehen. Es war eher ein Fachbuch und hatte mit meinem Beruf zu tun.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

„Wenn Wirbel aus dem Lot geraten“, „ Ein Streuner mit Sommersprossen“, „Granny, ein Mord und ich“ und „Granny und die Tote im Wald“.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Natürlich! Ohne Recherche geht das nicht. Es sei denn, man schreibt reine Fantasie, also über Welten, die nicht wirklich existieren. Gerade meine Grannybände haben mich viel Zeit für Recherche gekostet, da sie ja zum Teil historisch sind.

Wo schreibst du am liebsten?

Ganz einfach an meinem Schreibtisch.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nee, überhaupt nicht. Ich schreibe immer, wenn ich gerade Zeit habe, manchmal nur 5 Minuten, mitunter aber auch fünf Stunden am Stück.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, ich schreibe an einem Thriller über einen der schlimmsten Massenmörder des 20. Jh. Einen sogenannten true-crime-Krimi. Das geht ganz schön unter die Haut, wenn ich versuche, nachzuvollziehen, was dieser Mensch bei seinen Taten gedacht und gefühlt haben muss. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Karl May! Ich habe seine Bücher als Kind verschlungen und geliebt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Davon gibt es jede Menge. Ich mag die Eifelkrimis ebenso wie die Highlandsaga. Mein Geschmack ist da sehr breit gefächert. Ein Buch muss mich fesseln, egal, worum es geht.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Mit meinen Hunden laufen, Freunde treffen, Schwimmen gehen, Lesen, Essen und natürlich schreiben!

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich hätte gern noch den Grand Canyon gesehen, aber ich fürchte, das wird ein Traum bleiben, weil ich dazu meine Hunde verlassen müsste und das tue ich für keinen Traum. Dann natürlich, dass mein nächstes Projekt gut gelingt!

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Davon lebt ein Autor! Das ist wie der Beifall im Theater. Jeder Autor möchte wissen, wie seine Bücher ankommen, er schreibt ja für Menschen. Ich leide körperlich bei negativen Rezensionen, die sich zum Glück in Grenzen halten. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Sehr gern. Gebt die Liebe zu Büchern und zum Lesen an die nächste Generation weiter!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0