Interview mit Peter Beck

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Eigentlich nicht, denn ich bin nicht wichtig und mein Leben ist ziemlich langweilig. Ich bin Skifahrer, Reisender, Lagerarbeiter, Sozialpsychologe, Wissenschaftler, Judoka, Pöstler, Projektleiter, Manager, Golfer, Berater, Unternehmer und auch Thrillerautor, Mitglied des Syndikats, der ITW, der internationalen Thriller Writers, sowie des Clubs zur Förderung des Genitivs. Mehr gibt’s auf www.peter-beck.net und https://www.facebook.com/peter.beck.net/

Seit wann schreibst du?

Seit der ersten Schulklasse.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich war eine zeitlang arbeitslos und hatte die Warterei zwischen den Bewerbungen satt. Da habe ich mich entschlossen, einen meiner Träume zu verwirklichen und den ersten Tom Winter Thriller geschrieben. Allerdings habe ich mich dann selbständig gemacht. Denn mein Stundenlohn als Thrillerautor bewegt sich bis heute alles in allem bei etwa einem Euro pro Stunde.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Eigentlich schon immer. Bereits in der Schule habe ich gerne Aufsätze geschrieben. Eine spannende Geschichte lässt einem nicht mehr los und unterhält von A bis Z. Was mir besonders gefällt ist, dass ich beim Schreiben frei bin. Ich kann nach Lust und Laune gestalten, meinen Helden in der ganzen Welt herum hinschicken.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

SÖLDNER DES GELDES, der erste Thriller der Tom Winter Reihe ist 2013 im Kölner Emons Verlag erschienen. Leseproben, Leser- und Medienstimmen auf www.peter-beck.net

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Die meisten Schauplätze kenne ich aus eigener Erfahrung, von meinen Reisen. SÖLDNER DES GELDES spielt in Ägypten, Norwegen, den USA und der Schweiz. In meinen Projekten gewinne ich immer wieder Insider Einblicke und lerne spannende Leute kennen. All diese Eindrücke kommen dann in meinem Kopf in den Mixer, werden geschüttelt und fertig sind die Ideen für Charaktere und Schauplätze.

Wo schreibst du am liebsten?

Bei mir zuhause am Pult auf einem großen Computerbildschirm.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Für mich ist Schreiben Handwerk. Es braucht sehr, sehr viel Fleiß und Disziplin. 99% Schweiß, 1% Inspiration. Bis ein Thriller elegant daher kommt und wirklich spannend ist, braucht es hunderte von Stunden. Und dann kommen die Testleser und das Lektorat, und man beginnt noch einmal. Am schwierigsten ist es, ganze Kapitel oder Figuren, die einfach nicht richtig funktionieren, zu entsorgen.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Wenn immer ich Zeit habe, schreibe ich an der Fortsetzung der Thriller Reihe mit Tom Winter. Der nächste Winter kommt bestimmt. Er wird hart und eiskalt.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Da mein Held, Tom Winter, Sicherheitschef einer verschwiegenen Bank, ziemlich wortkarg ist lautetet die Antwort: „Ja.“ (Von wegen Bankgeheimnis ... ;-)

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Viele verschiedene: Als Kind habe ich Donald Duck & Co verschlungen, als Jugendlicher alle Maigrets von Simenon gelesen, dann habe ich Grisham und die Spionage Romane von Le Carré entdeckt. Heute lese ich viel auf Englisch, zum Beispiel die Tartan Noire (Denise Mina, Stuart McBride, Ian Rankin) oder die Nordischen Krimis (Joe Nesbo & Co). Kürzlich habe ich mir als Serienjunkie alle Bernie Gunther Bücher von Philip Kerr geleistet.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Den größten Teil meiner Freizeit verschlafe ich. Ein paar Mal im Jahr verreisen wir, um neue Orte zu entdecken. Und wenn immer meine lädierten Gelenke es zulassen, mache ich Sport. Am liebsten lese ich übrigens in der Badewanne. Da kann man so richtig eintauchen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Träume sind da, um verwirklicht zu werden. Ich habe mich deshalb für eine super Agentin in London entschieden, die gegenwärtig daran ist, die Tom Winter Serie einem Englischen Verlag zu verkaufen. Ich stelle mir vor, auf dem Thriller Tisch eines Waterstones Buchladens einen Stapel Englische SÖLDNER DES GELDES aufliegen zu sehen.

Wie wichtig ist dir das Feedback deiner Leser?

Sehr, denn als Thrillerautor ist es mein oberstes Ziel, die Leser auf jeder Seite bestens zu unterhalten. So gut, dass sie die Tom Winter Thriller nicht mehr aus der Hand legen können und allen empfehlen. So haben ein Dutzend Testleser mitgeholfen SÖLDNER DES GELDES zu verbessern. Diese Testleser haben einen Fragebogen ausgefüllt, den ich dann intensiv mit ihnen diskutierte. Später machte ich auch eine Leserunde auf LovelyBooks, bei der ich wiederum viel gelernt habe.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Hier geht’s zu Amazon: https://www.amazon.de/Söldner-Geldes-Peter-Beck/dp/3954511347/280-2939380-3386958?ie=UTF8&keywords=Söldner%20des%20Geldes&qid=1370185757&ref_=sr_1_1&sr=8-1 Ich freue mich auf Rückmeldungen und Rezis und wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Lesespaß.


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