Interview mit Marco Monetha

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Gerne. Ich bin 40 Jahre alt. Noch. Im Oktober werden es 41 Jährchen. Verheiratet. Ich habe einen Sohn, sowie eine Tochter, die es sich momentan aber noch im Bauch meiner Frau gut gehen lässt. Termin der Geburt war am 15ten Juni.

Ich bin gelernter Erzieher und arbeite bei der Stadt Bremerhaven.

Seit wann schreibst du?

Kurze Geschichten, seit ich ungefähr zehn oder elf war. Ich hatte mir damals eigene Geschichten zu den He-Man Action- Figuren ausgedacht. In den Heftchen, in denen es immer um die gerade gekaufte Figur ging, gab es immer ein Happy- End. Ich meine, die sahen finster aus, waren schwer bewaffnet, bösartig. Aber nie wurde jemals einer ernstlich verletzt. Das habe ich dann geändert, in meinen eigenen Geschichten. Die Protagonisten bekamen Blessuren, Kratzer, mussten leiden. Ich fand es realistischer.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Die Lust am Lesen war immer schon da. In einer Zeit, in der mich irgendwie kein Thriller zufrieden gestimmt hatte (vorhersehbar, langatmig), entschloss ich mich, selbst einen zu schreiben. Einen, wie ich in gerne lesen würde.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Puh,…eigentlich nie. Es kam mir als zu hoch gestecktes Ziel vor. Unrealistisch. Selbst heute, mit Autorenvertrag, tu ich mich mit dem Namen schwer. Vielleicht, weil ich bei dem Begriff immer die hauptberuflichen Schreiber vor Augen habe.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Eric, beim Schardt-Verlag, ist mein Debüt- Roman.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Sicher. Vieles habe ich mir angelesen. Axel Petermann, Stephan Harbort, u.a. hatten mir mit ihren Real- Fällen viel Input gegeben. Aber auch andere Polizisten und z.B. Förster, Waffenkundler standen mir persönlich zur Seite.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Heim. In einem verstellbaren Ledersessel. Bei gutem Wetter draußen im Garten.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Also keins, dass mir bis jetzt aufgefallen wäre.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Es ist schon etwas in der Mache, doch leider fehlt mir gerade ein wenig die Zeit, da die jetzige Veröffentlichung von "Eric" ziemlich viel Raum einnimmt. Nicht zu vergessen, die Geburt meiner Tochter.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Gute Frage. Ich wollte gerne detailliert schreiben. Schön erklärend, aber nicht verschachtelt. Taylor Stevens (Mission Munroe- Reihe) war immer ein Lesevergnügen für mich. Auch Frank Schätzing und Michael Robotham. Was am Ende mit eingeflossen ist, vermag ich gar nicht mehr zu sagen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Ich hatte gerade schon einige erwähnt. Schätzing, Stevens und Robotham. Aber auch Hjorth und Rosenfeldt, Stephan Harbort, Axel Petermann. Festlegen mag ich mich nicht, denn es wechselt tatsächlich je nach Stimmungslage. Auch Richard David Prechts Erstling hatte mir sehr gut gefallen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Da steht meistens meine Familie im Vordergrund. Nach der Arbeit genieße ich einfach das Zusammensein. Muss auch gar nichts unternommen werden, sondern einfach nur die Gemeinsamkeit. Das gibt mir Kraft und Erholung.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Würde ich. Aber momentan bin ich wunschlos glücklich. Im Ernst. Ich habe heute mehr erreicht, als ich mir vor zehn Jahren erträumt hätte.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Immens wichtig. Nur so, kann man besser werden, an sich arbeiten und Fehler vermeiden. Ich freue mich auf fundierte Kritik- damit kann man arbeiten.

Und welcher Mensch würde nicht mit stolzgeschwellter Brust da sitzen, wenn es ein positives wäre.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Sehr gerne. Liebe Thriller- Freunde… Genießt diesen Sommer. Genießt den kommenden Herbst, Winter, Frühling. Genießt euer Leben mit einem Buch in der Hand. Lesen ist so wichtig. Es unterhält, es bildet, es fordert und es macht glücklich. Und wenn ihr dabei auf meinen Roman stoßt: viel Vergnügen und sagt mir gerne eure Meinung. Liebe Grüße


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