Interview mit Klaus E. Spieldenner

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich heiße Klaus Edwin Spieldenner, bin 1954 im Saarland geboren. Nach Realschule und Lehrjahre verbrachte ich 33 Jahre als Feuerwerker bei der Luftwaffe. Ich bin seit einigen Jahren pensioniert. Meine Frau Ingrid und ich sind im Januar 2017 vierzig Jahre (40!) verheiratet und haben zwei Kinder: Suzanne und Jan. Zur Familie gehört seit 2012 auch unser kleiner Enkel Joris.

Seit wann schreibst du?

Gedichte und Liedertexte schrieb ich schon sehr früh. Schon in den 70ern. Irgendwie habe ich das Schreiben immer geliebt.

Wie bist du zum Bücherschreiben gekommen?

Alles begann 2003 mit meinem Beitritt zu einer Cover-Band im nordfriesischen Leer. Als Gitarrist habe ich dort fünf Jahre mitmusiziert, aber auch alles was ich dort erlebt habe, aufgeschrieben. Diese Hoch und Tiefs ergaben dann 2009 das erste Buch „Danke für die Appläuse (nicht mehr im Handel erhältlich).

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Ich realisiere das heute noch nicht. Insofern, habe und hatte ich eigentlich nur den Wunsch zu unterhalten.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Mit meiner Geschichte über meine unfreiwillige Lehre als Elektro-Installateur in den 70ern im Saarland, setzte sich 2010 die „Schreiberei“ fort (Lehrjahre sind keine Herrenjahre). Mit „Enzo Demenzo, Einbein-Klein und das Flaschenkind“ erschien dann 2012 der erste Roman. Wenig später „AltCATRAZ 2037, Prinz wach auf“ (bei Amazon noch als Hörbuch erhältlich). Seit 2013 ermittelt meine Kommissarin Sandra Holz. Im Regional-Krimi „Unter Flutlicht“ und „Und Stille wie des Todes Schweigen“ in Oldenburg/Nds und seit 2015 („Start Ziel Tod“ und „Der DOM trägt Schwarz“) auch in Hamburg. Dort arbeitet sie bei der Mordkommission zusammen mit ihrem Hamburger Kollegen, Hauptkommissar Alexander Schweiss.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ich liebe die Recherche über alles! Sie öffnet mir nicht nur Tür und Tore, sie nimmt inzwischen auch ganz schön viel Zeit in Anspruch. Ob mein Kampf bis ins Stadion des 1 FC St. Pauli, meine Recherche zum Hamburg-Marathon, die Schwierigkeiten mit Schaustellern des Hamburger DOMs Kontakt aufzunehmen usw. Ich mache mir sehr viel Arbeit, erkunde alle Ort (soweit möglich) persönlich und da gibt es tolle Geschichten, die ich bei meinen Lesungen erzähle (z.B. über das Hotel Village, ehemaliges Nobel-Bordell am Steindamm und erste Unterkunft meiner Kommissarin in Hamburg ;-).

Wo schreibst du am liebsten?

Das ist wenig spektakulär. Ich schreibe zu Hause an meinem PC. Doch vorweg gehen viele Spaziergänge an denen ich die Geschichten spinne und zusammenfüge, bevor ich sie niederschreibe.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Erst ausgiebige Recherche, dann den Plot festlegen, alles in eines meiner kleinen Taschenbücher aufschreiben (hin und wieder auch aufs Handy sprechen). Ja und dann geht’s los!

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Es gibt schon ein Manuskript über einen Hamburg-Krimi für das Jahr 2017. Noch hat der Niemeyer-Verlag nicht zugestimmt es zu veröffentlichen. Meine Planung ist es, Sandra Holz – inzwischen verheiratet und Mutter – mehr Ruhe zu gönnen ;-)

Der Arbeitstitel lautet: "Es ist noch nicht das Ende".

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich habe in meiner Jugend im Saarland die meisten Kinder- und Jugendromane gelesen. Von Enid Blyton bis Reinhard May. Später Simmel, Robbins, Stephen King und und und. Auch Comics haben mich immer fasziniert. Ich denke, das war der Grundstein. Heute komme ich wenig zum Lesen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Mein Lieblingsbuch war und bleibt immer: „Hand in Hand der Sonne nach“ von Betty MacDonald. Es gibt tolle Autoren, Klaus Peter Wolf, Sebastian Fitzek aber auch Stieg Larsson, der viel zu früh verstorben ist.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich spiele Gitarre, habe mir gerade ein kleines Musikstudio installiert. Ich liebe es die Tage mit der Familie zu verbringen. Mit meiner Ehefrau Ingrid, den beiden Kinder und auch mit unserem kleinen Enkel Joris.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich bin jetzt fast 62 Jahr alt und wünsche mir noch einige gesunde Jahr mit meiner Frau zu verbringen. Ein etwas unsinniger Traum ist, mal bei Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt in der NDR-Talk-Show dabei zu sein. Ansonsten kann ich gar nicht glücklicher sein.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ich schreibe um Leser zu unterhalten. Anregungen sind sehr wertvoll, ebenso konstruktive Kritik. Ich gehe offen damit um, kein studierter Journalist zu sein oder mit langjähriger Autoren Praxis aufzuwarten. So bin ich stets bereit dazuzulernen und das kann nur von meinen Fans und Lesern kommen. Ich freue mich darüber.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Lasst euch das Leben nicht kaputtmachen. Wir haben das Privileg die friedlichsten und besten Jahre auf diesem Planeten verbringen zu dürfen. Nutzt sie!


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