Interview mit Arne Kilian

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Arne Kilian, ich bin 37 Jahre alt, gelernter Verlagskaufmann und habe nach der Ausbildung Germanistik und Philosophie in Bielefeld studiert. Im Januar 2014 ist mein erster Kurzroman erschienen, den ich sogar bei einer Lesung auf der Buchmesse in Leipzig vorstellen durfte.

Seit wann schreibst du?

Das hat schon während meiner Schulzeit angefangen. Damals konnte ich einige meiner Gedichte und Kurzgeschichten in unterschiedlichen Zeitschriften veröffentlichen. Auch Erfolge bei Wettbewerben, u. a. beim Rheinischen Merkur und bei 3Sat, stellten sich ein.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Das begann ebenfalls während meiner Schulzeit. Damals habe ich mein erstes Buch – ein Jugendbuch – mit etwa einhundert Seiten verfasst. Rückblickend betrachtet handelt es sich bei dem Text eher um eine Schreibübung – aber genau das finde ich wichtig: Man sollte so früh wie möglich mit dem Schreiben beginnen, um sich im Laufe der Jahre zu professionalisieren. Somit ist es, glaube ich, ganz gut, dass der Text von damals auf einer Diskette gespeichert ist und mein Laptop dafür kein Laufwerk besitzt.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Das war ein Schlüsselmoment, als ich 17 Jahre alt war. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Damals hatte ich eine Phase, in der ich mich irgendwie perspektivlos fühlte. Bei der Frage, wer ich eigentlich bin und was ich von meinem weiteren Leben erwarte, habe ich die Antwort im Schreiben gefunden.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

2014 erschien mein Kurzroman „Wintergrab“ und im Juli diesen Jahres folgte „Mein totes Herz“ – ein Psycho-Thriller, der bei Bastei Entertainment (Bastei Lübbe) als E-Book herausgegeben wird. 2017 folgt dann die nächste Veröffentlichung.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Das mache ich immer, weil ich dadurch ein Gefühl für die Themen bekomme, über die ich schreibe. Ich finde es wichtig, dass ich mich in die Lebenswelt meiner Figuren hineinversetzen kann. Das geht nur durch Recherche.

Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten sitze ich zu Hause am Schreibtisch. Besondere Orte würden mich nur vom Schreiben ablenken – aber ich bin natürlich dennoch gerne unterwegs, um neue Eindrücke zu sammeln.

Hast du ein festes Schreibritual?

Mir ist Musik äußerst wichtig. Besonders gerne höre ich Livekonzerte nebenbei. Dabei suche ich mir die Stilrichtung je nach Textstimmung aus.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Das nächste Buch, das für Oktober 2017 geplant ist, erscheint im Arunya-Verlag in der SF-Serie „O.R.I.O.N. – Space Opera“. Jeweils im Mai und Oktober eines Kalenderjahres erscheint in der Serie ein Roman. Im Oktober diesen Jahres ist das der Titel „Schwarzauges Schergen“ (Band 5) von Guido Krain und nächstes Jahr bin ich dann mit Band 7 an der Reihe. Mein Buch heißt „Friedhof der Assassine“.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Mir ist es auf jeden Fall sehr wichtig, dass ich das Gefühl habe, keinen Autor zu kopieren. Aber als Jugendlicher hatte Wolfgang Hohlbein einen sehr wichtigen Schreibeinfluss auf mich.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Mir gefallen natürlich viele Bücher sehr gut. Beeindruckt haben mich zum Beispiel „Die Chemie des Todes“ und auch die Folgebücher von Simon Beckett. Aber ich springe eigentlich als Leser zwischen den Genres. Ebenfalls sehr großartig finde ich die Bücher von Douglas Adams.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Besonders gerne treibe ich Sport, weil ich da zum einen ganz einfach abschalten kann. Zum anderen kommen mir aber gerade dort die besten Ideen. Ich habe festgestellt, dass Sport ein ziemlich gutes Mittel gegen Schreibblockaden ist.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich würde gerne einmal in einem Iglu übernachten, nachts mit einem heißen Kaffee in der Hand die Polarlichter beobachten und dabei das Heulen der Wölfe hören.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Das ist mir sehr wichtig, weil ich versuche, mit meinen Texten ein Kopfkino zu erzeugen. Viele Menschen haben einen stressigen Alltag und ich möchte es da schaffen, ihnen ganz einfach eine gute Lesezeit zu verschaffen. Wenn ich dann höre, dass mir das gelungen ist, bin ich sehr glücklich.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Zunächst danke ich auch dir für deine sehr schönen Fragen. Und den Lesern möchte ich danken, dass sie das Interview bis hierhin gelesen haben. ;-)

http://www.arnekilian.de

https://www.facebook.com/AutorArneKilian 


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