Interview mit inhonorus

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Erstmal vielen lieben Dank für diese Interviewmöglichkeit! Da ich nebenbei Online Redakteur für zwei Musikmagazine bin, hatte ich in der Vergangenheit schon des Öfteren mit Interviews zu tun, aber noch nie wurde ein Interview mit mir gemacht :). 

Ich schreibe unter dem Pseudonym inhonorus was etwa soviel bedeutet wie nicht in Ehren stehend, nicht angesehen und/oder ungeschmückt sein. Es soll den Leser schon vorweg einen groben Einblick darüber vermitteln, was ihn bei meinen Büchern erwartet.

Wie erwähnt schreibe ich zusätzlich noch für zwei Musikmagazine und für ein bald erscheinendes Kindermagazin (jedoch nicht unter meinem Pseudonym). 

Seit wann schreibst du? 

Meine ersten Schreibversuche habe ich mit sieben unternommen. Damals waren es handschriftliche Gruselgeschichten auf zwei, maximal drei Collegeblock-Seiten. Zwei Jahre später folgte so etwas wie ein Familientagebuch, welches Mappen füllend, ganz andere Ausmaße annahm. 

Eigentlich war es kein richtiges Tagebuch denn ich schrieb über Familienunternehmungen, die sprichwörtlich in die Hose gingen, und über Familienstreitereien. Mittlerweile denke ich, dass schon damals der Grundstein für die „Morbid“-Reihe gelegt wurde. Es ist immer wieder sehr interessant und fesselnd in die Texte und die Welt meines damaligen Kinder-Ichs einzutauchen.   

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Wie genau ich zum Schreiben kam ist schwer zu sagen. Ich denke es wollte einfach irgendwann das raus, was raus wollte. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Mein erstes “richtiges“ Buch habe ich mit siebzehn veröffentlicht. Damals erschien es über den Wagner Verlag und war ein Krimi/Thriller. Ein zweiter Krimi/Thriller folgte ein Jahr später doch blieb unveröffentlicht. 

Genauer möchte ich darauf jedoch nicht eingehen, da ich mich von diesen ersten “Schreibversuchen“ schon seit Jahren distanziert habe. Für mich habe ich dieses Jahr mit „Morbid-Krankhaft“ mein erstes Buch veröffentlicht!

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Nein, wer die „Morbid“-Reihe kennt, weiß das man für diese Art von schonungsloser Literatur nicht großartig Recherchieren muss :) 

Wo schreibst du am liebsten?

Man glaubt es kaum, aber ich schreibe am liebsten in Busse und Bahnen. Es ist ein schönes, beflügelndes Gefühl zu Wissen das man sich bewegt, während man sich bewegt. 

Sozusagen bin ich die Ruhrpott-Agatha-Christie, die damals viele Passagen für ihre Bücher auf ihre Orient-Express-Reisen fertig gestellt hatte.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Kaffee, Zigaretten und Musik! Sind alle Bedürfnisse abgedeckt kann es losgehen. Jedoch schreibe ich nur wenn die jeweilige Gefühlslage, die Grundlegend für die Intensität der Storys ist, passt. 

Das kann auch schon mal einige Zeit dauern. Ich halte nichts davon in kürzester Zeit duzende Seiten zusammen zu klatschen.  

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Zurzeit überarbeite ich mein Erstlingswerk „Morbid-Krankhaft“. Nicht inhaltlich sondern was die grammatikalischen und orthografischen Fehler betrifft. 

Ich hatte diese “Anti-Ästhetik“ zuerst mit bedacht in das Buch einfließen lassen, der Authentizität sollte sie zu Gute kommen, doch mittlerweile befürchte ich, dass es dem Werk mehr schadet als das es ihm gut tut. Des Weiteren stelle ich dieser Tage die Fortsetzung „Still Morbid – Noch immer Krankhaft“ fertig. Beides erscheint im September! 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Beeinflusst würde ich so nicht sagen aber ich habe ein Faible für klassische Literatur. Steinbeck, Hemmingway, Mailer, Tolstoi, Dostojewski, Hesse, Balzac, Kerouac und Bukowski um nur einige zu nennen. 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich schreibe und lese viel. Höre Unmengen an Musik. Reise des Öfteren. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Das Feedback meiner Leser ist mir unendlich wichtig. Ich möchte Wissen was ihnen gefallen hat und was nicht. Ich suche den Kontakt zu meinen Lesern.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Noch mal vielen Dank für das Interview! Ich möchte jeden der sich mit „Morbid“ auseinandergesetzt hat einen sehr großen Dank aussprechen. Im September folgt ein deftiger Nachschlag!


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