Interview mit Andrea Klier

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Gern. Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.

Meine Erstausbildung habe ich als Hebamme abgeschlossen, und ich war 24 Jahre in diesem Beruf tätig.

Seit 1997 arbeite ich als freie Autorin, zuerst nur nebenbei und parallel zu meiner Tätigkeit als Hebamme.

Erst seit 2004 widme ich mich hauptberuflich dem Schreiben.

Ich mag Spaziergänge in der freien Natur, Wälder und Gewässer, Sonnenlicht und den nächtlichen Sternenhimmel.

Beim Schreiben finde ich auch Regen schön und wenn der Wind ums Haus heult oder die Blätter der Bäume rascheln.

Seit wann schreibst du?

Geschichten ausgedacht, habe ich mir schon als kleines Kind, mit elf habe ich damit begonnen, sie aufzuschreiben.

Richtig veröffentlicht und Geld mit meinen Geschichten verdient, kam erst sehr viel später.

Anfang 90 ging es mit Zeitungsartikeln los, danach kamen Kurzgeschichten und Kurzkrimis in verschiedenen Zeitschriften.

2001 erschien mein Erstlingsroman, „Sturmwind – Die Tochter der Magierin“ für den ich den Literaturpreis für das beste Kinderbuch 2002 die „Kalbacher Klapperschlange“ bekommen habe.

Danach ging es kontinuierlich mit Veröffentlichungen weiter.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Der Wunsch zu schreiben, war immer schon dagewesen, wenn auch alles erst mit einfachen Geschichten und Tagebuchaufzeichnungen begann.

Das Schreiben war für mich immer eine Art Ausgleich zum Alltag und Beruf und ein inneres Bedürfnis.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?

Ab elf Jahren. Allerdings hatte ich damals noch jede Menge andere Berufe im Kopf. In diesem Punkt war ich immer flexibel.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Bis jetzt sind es an die 40 Veröffentlichungen aus den Genren Fantasie, Liebesroman und Krimi, vieles davon erschien auch unter Pseudonymen.

Im Augenblick bin ich voll mit meinen Ostfriesland-Krimis und der „Hauke Holjansen ermittelt Reihe“ beschäftigt.

Hier einige Titel:

Die Ostfrieslandkrimis von Hauke Holjansen:

Die Reihe geht weiter, bisher sind erschienen:

„Lazarusmorde“

„Die schwarze Perle“

„Ostfriesische Rache“

„Friesische Zerstörung

„Das letzte Ultimatum“

„Tödliche Wappen“

„Ostfriesisches Erbe“

Andere Titel von mir wären:

„Blütenmord“ - ein Ostfrieslandroman

„Sturmwind-Die Tochter der Magierin“ - Kinder und Jugendbuch, auch für Erwachsene

„Das verzauberte Diätbuch“ - Fantasieroman

Ansonsten habe ich in mehreren Reihen unter Pseudonym mitgeschrieben:

Einzelne Adelsromane für die Reihe Fürstenkrone

Arztromane „Dr. Andrea Bergen“ unter dem Pseudonym Rosalie Thaler

Liebesromane „Scheiß Wechseljahre“ unter Anna Rea Norten

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, das tue ich immer, wenn es nötig ist.

Wo schreibst du am liebsten?

Mein Lieblingsplatz ist mein Zimmer und mein Schreibtisch, da habe ich alles griffbereit, was ich zum Arbeiten brauche, etliche Zettel mit Notizen, mein Arbeitsexposé und Fachbücher.

Zum Nachdenken gehe ich raus in die freie Natur, hauptsächlich in der Nähe von Bäumen fällt mir immer viel ein.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Wenn ich es nicht vergesse, was öfter passiert, zünde ich eine Kerze an. Meist beginne ich die Schreibarbeit mit einer kurzen Meditation. Es kommt immer auf meine Stimmung an, wenn mir gerade viel einfällt und ich voller Ideen bin, lege ich sofort los.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Vorerst konzentriere ich mich weiter auf die Hauke Holjansen Krimis in Ostfriesland. Das Genre Krimi ist noch relatives Neuland für mich und faszinierend.

Neue Projekte sind geplant. Unter anderem eine weitere Krimi-Reihe mit neuen Protagonisten, die Frage wird nur sein, wann ich die Zeit dazu finde, das umzusetzen.

Sicher ist, dass es mit den Ostfrieslandkrimis und der Hauke Holjansen Reihe weitergeht.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ja, die englische Schriftstellerin Georgette Heyer.

Fasziniert bin ich auch von Theodor Storms „Schimmelreiter“ und dessen Protagonisten Hauke Haien, dem späteren Deichgrafen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Ich mag die Romane und Krimis von Georgette Heyer und ihren trockenen Humor.

Ansonsten lese ich quer Beet und schätze raffinierte und spannende Krimis, flotte Liebesromane und auch Fantasie- und Jugendbücher.

Es gibt so viele gute Autoren, da fällt es mir schwer, mich festzulegen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Spazierengehen und Lesen. Ich lese sehr gern Romane und auch Sachliteratur. Dabei kann ich mich entspannen und abtauchen.

Ansonsten fotografiere ich und mache Brandmalerei.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Mein größter Wunsch als Autorin für die Zukunft wäre eine dreiteilige Familiensage.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ich nehme mir konstruktive Kritik zu Herzen und freue mich auch über jeden Brief und jede Rezension.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Danke für das nette Interview.

Was ich meinen Lesern noch sagen will:

Ganz lieben und herzlichen Dank, dass es euch gibt.

Es ist schön, von euch unterstützt zu werden und zu wissen, dass es inzwischen eine treue Leserschaft gibt.


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