Rezension: Kein Wille geschehe - Guido Kniesel

Buchinfo

Kein Wille geschehe - Guido Kniesel

Broschiert - 336 Seiten - ISBN-13: 978-3956690266

Verlag: Bookspot Verlag - Erschienen: 21. November 2014

EUR 14,80

Kurzbeschreibung

In Berlin werden innerhalb weniger Tage zwei Tote mit durchschnittener Kehle aufgefunden, ein pensionierter Richter und ein Staatsanwalt. Beiden Opfern wurde mit Blut der Schriftzug 'Amor Fati' auf die Stirn geschmiert – ein durch Friedrich Nietzsche geprägter Ausdruck mit der Bedeutung 'Liebe zum Schicksal'. Die Beamten der Berliner Sonderkommission 'Justitia' stoßen bei ihren routinemäßigen Ermittlungen auf den forensischen Psychiater Dr. Hendrik Jansen, der sich vorerst zur Verfügung halten soll und deshalb seine Frau Diana mit dem gemeinsamen Sohn Noah in den geplanten Sommerurlaub auf Rügen vorschickt. Auch Hendriks sinnsuchende Tochter Julia aus erster Ehe und ihr Freund Marc, ein Dauerkiffer und ehemaliger Hacker, auf den Hendrik nicht sonderlich gut zu sprechen ist, werden in den Sog der Ereignisse hineingezogen. 

Als Hendrik schließlich begreift, dass seine Familie nie auf Rügen angekommen sondern entführt worden ist, wird ihm allmählich klar, dass es sich bei dem Entführer nicht nur um den gesuchten Doppelmörder handelt, sondern offenbar auch um einen dem Fatalismus verfallenen Wahnsinnigen, für den ein Menschleben nicht mehr bedeutet als ein loses Blatt im Wind.

Bewertung

„Kein Wille geschehe“ von Guido Kniesel ist ein Psychothriller, der seinen Namen alle Ehre macht.

In diesem Buch steht die Arbeit des forensischen Psychiaters Dr. Hendrik Jansen im Mittelpunkt. Durch die unterschiedlichen Erzählstränge bekommt man einen guten Einblick in Hendriks Arbeit und in den Kopf des Mörders. Auch die Sicht von den Geiseln und Opfern haben es in sich. Man leidet förmlich mit ihnen.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen nur so durch die Kapitel fliegen. Guido Kniesel schreibt detailliert und versteht es die Spannung nicht abreißen zu lassen, sondern sie immer weiter zu steigern. Die einzelnen Charaktere sind authentisch und klasse dargestellt. Vor allem Hendrik Jansen war mir sofort sympathisch.

Zum Schluss, das packende Ende. Es passt einfach perfekt und hat es nochmal so richtig in sich.

Fazit: Ein packender Thriller mit Gänsehautfaktor! Meine absolute Leseempfehlung.


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