Rezension: Das verlorene Kind - Kaspar Hauser - Regine Kölpin

Buchinfo

Das verlorene Kind - Kaspar Hauser - Regine Kölpin

Broschiert - 313 Seiten - ISBN-13: 978-3839219355

Verlag: Gmeiner-Verlag - Veröffentlichung: 03. August 2016

EUR 10,99

Kurzbeschreibung

1812. Kaspar kommt als Findelkind in eine arme Köhlerfamilie. Nach dem Tod der Eltern ist er dem Sohn des Köhlers, Emil, im Weg. Der Stiefbruder setzt Kaspar vor einem Herrenhaus aus, wo der Junge aufgezogen und versteckt wird. Da man ihm nach dem Leben trachtet, schafft man ihn an einen anderen Ort. Eines Tages kann er entkommen und begegnet Emil wieder. Der will sich Kaspars nun endgültig entledigen. Was keiner ahnt: Auch von anderer Seite ist Kaspars Leben in Gefahr.

Bewertung

Mit „Das verlorene Kind - Kaspar Hauser“ ist der Autorin Regine Kölpin eine erstklassige Romanbiografie gelungen.

Dieses Buch ist anders als die meisten Bücher um Kaspar Hauser. Es ist keine normale Biografie so wie man es kennt, sondern eine frei erfundene Geschichte. Es finden sich auch hier Tatsachen und Handlungen die bekannt sind, aber sie werden ganz neu dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich wunderbar lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch die Aufteilung in drei unterschiedliche Abschnitte hat mir sehr gut gefallen.

Ich finde Regine Kölpin ist es gelungen, die Geschichte durch reelle Details und neuer Erzählung, zu einem einzigartigen Buch über Kaspar Hauser zu machen.

Fazit: So muss eine Romanbiografie sein! Absolute Leseempfehlung!


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