Interview mit Markus Kohler

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

1964 geboren und seit meiner Lehre zum Verlagskaufmann ganz eng mit dem gedruckten Wort verbunden. Gelesen habe ich schon bevor ich in die Schule kam. Bücher faszinierten mich schon immer. Das Eintauchen in Geschichten und Gedanken der Autoren ist für mich immer ein wenig Flucht aus dem Alltag.

Seit wann schreibst du?

Ich habe schon in meiner Schulzeit Hefte mit kleinen Geschichten gefüllt und sie vor einem kleinen Publikum (Freunde, Mitschüler, Schwester) vorgelesen. Das „professionelle“ Schreiben begann erst im Jahre 2014.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Es war schon immer mein Wunsch Leser an meinen Gedanken teilhaben zu lassen und umso mehr freue ich mich, wenn sie mir auf meiner Reise folgen. Als es vom Karina-Verlag Wien eine Ausschreibung zu einem Fortsetzungskrimi gab, an dem 60 Autoren beteiligt sind – gemeint ist die Flügel-Trilogie – war für mich klar, da will ich mitmachen. Ich hatte das Glück und bin in aller Teilen der Trilogie mit jeweils einem Kapitel vertreten.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Den Wunsch gab es schon immer, die Aufnahme in die oben erwähnte Flügel-Trilogie bestätigte mich endgültig. Es waren und sind noch so viele Geschichten in meinem Kopf, die einfach heraus wollen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Amper Kochbuch (Edition Trailer Spot)

Der Autorenstammtisch – Band 1 – Das Buch (als Herausgeber, Karina-Verlag Wien)

Der Autorenstammtisch – Band 2 – Unheimliche Geschichten (als Herausgeber, Karina-Verlag Wien)

Die Froschprinzen (Karina-Verlag Wien)

Tod? – Ich bin da! (Karina-Verlag Wien)

Des Weiteren bin ich in mehreren unterschiedlichen Anthologien mit Kurzgeschichten zu finden.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, auch für meine Kurzgeschichten. Ich halte es fast für unerlässlich, damit das Erzählte auch richtig „rund“ wird.

Wo schreibst du am liebsten?

Am Küchenfenster mit Blick auf unseren uralten Kirschbaum.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Leider bin ich Raucher. Ich muss beim Schreiben mit ausreichend Zigaretten versorgt sein. Wenn es auf den Abend zu geht trinke ich auch gerne Rotwein beim Schreiben. Ansonsten brauche ich einfach Ruhe und meine Kladden. Da ich oft an mehreren Projekten arbeite, hat auch jedes Projekt seine eigene Kladde.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Es gibt momentan drei konkrete neue Projekte: 1. Mein zweites Märchenbuch „Die Abenteuer vom großen Zwerg Wurzele“, 2. Mein zweiter Thriller, der auch wieder einen Realitätsbezug haben wird „Lebend tot“ und 3. Der dritte Band vom Autorenstammtisch „Der Autorenstammtisch – Band 3 – Alltagsgeschichten“ bei dem ich auch wieder als Herausgeber fungiere.

Dazwischen arbeite ich an weiteren Kurzgeschichten für diverse Anthologien.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich bin Vielleser und lese querbeet alles, was mir in die Finger kommt. Natürlich gibt es Autoren, die ich sehr gerne lese, wie z.B. Stephen King, Wulf Dorn, Minette Walters oder Klassiker wie Edgar Allen Poe. Da ich aber so unterschiedliche Genres bediene, glaube ich nicht dass mich ein bestimmter Autor direkt beeinflusst hat.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

s.o. Ansonsten liebe und sammle ich Märchen- und Sagenbücher.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen und Schreiben.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Was sich wohl viele, die schreiben wünschen, davon auch leben zu können.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Extrem wichtig. Lob treibt die Motivation an, konstruktive Kritik schult.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich danke, dass ich an diesem Fragebogen teilnehmen durfte. Und ihr Leser seid das Wichtigste für jeden einzelnen, der schreibt. Bleibt uns treu und nehmt weiter an unseren Gedanken teil. Wenn wir Euch ein Stück weit aus dem Alltag entführen können, haben wir so denke ich unser Ziel erreicht.


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