Interview mit Christine Bendik

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Hallo Bianca! Mein Autorenname ist Christine Bendik und ich wohne in einer hübschen kleinen Stadt nahe Aschaffenburg. Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Derzeit schreibe ich vor allem Thriller und Kurzgeschichten und bin für andere Autoren als Lektorin tätig.

Seit wann schreibst du? 

Mit dem Schreiben habe ich früh angefangen und veröffentlichte den ersten Heftroman in ganz jungen Jahren. Ich verfasste ein paar weitere Hefte. Nach einer Pause - Beruf, Familiengründung - ging es weiter mit Heftromanen und Kurzgeschichten, bevor mein Jugendthriller-Debüt Hatecrimes im Bookshouse Verlag erschien.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Ich habe immer schon gern und viel gelesen. Der Entschluss, selbst einmal einen längeren Text zu schreiben, reifte während eines Klinikaufenthaltes, als eine Freundin einen Schwung Heftromane vorbeibrachte. Mindestens einer davon war so spannend, dass ich Feuer fing.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Ich wusste es, nachdem ich meinen ersten Heftroman veröffentlicht und das Schreiben mir großen Spaß gemacht hatte. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Mein erstes Buch war ein Jugendthriller mit dem Titel "Hatecrimes" (Hassverbrechen). Es geht darin um Ausgrenzung und Verächtlichmachung. Es folgte der Thriller "Belzebub", worin eine Gruppe Satanisten ihr Unwesen treibt. Dazwischen habe ich eine kürzere Halloween-Geschichte geschrieben, erschienen unter dem Titel "Séance" und die Kurzgeschichte Wilde Wichtelweiber, ebenfalls bei Knaur und zu lesen in "Alpenland in Mörderhand". Mit dem Kurzgeschichten-Band "Raben vergessen nicht" ging ich, gemeinsam mit einer Autorenkollegin, erstmals unter die Selfpublisher.

Brandneu ist mein Thriller "Survive - überlebe, wenn du kannst", der die Leser auf eine einsame Insel nach Kanada entführt.

http://c-bendik.de/

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Natürlich, und ganz besonders, als es um Themen wie Neonazismus und Satanismus ging. Auch für mein aktuelles Buch bedurfte es der Recherche: Wie überlebt man ohne die Annehmlichkeiten der Zivilisation, ohne Kühlschrank, Herd usw.? Außerdem hielt ich mich persönlich für einige Zeit auf einer kanadischen Insel auf.

Wo schreibst du am liebsten?

Die meiste Zeit verbringe ich zuhause an meinem Schreibtisch, aber hin und wieder darf es auch mein Lieblingscafé sein, wenn ich mal das Bedürfnis nach Tapetenwechsel habe.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich halte so gut es geht feste Zeiten ein. Dazu Kaffee. Und Schokolade. Geht das als Ritual durch?

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich arbeite wieder an einem Thriller mit einer Ermittlerin. Die Figur begleitet mich schon eine Weile und ist mir richtig ans Herz gewachsen. Mehr kann ich noch nicht verraten, aber ich hoffe, dass der Roman 2017 das Licht der Bücherwelt erblickt.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Da gibt es einige, angefangen bei den Autoren, deren Bücher ich schon als Kind verschlungen habe. Später waren es vorrangig Fantasy- und Thrillerautoren, vereinzelt gab es mal eine Lovestory. Ich würde es als eine gute Mischung bezeichnen, von jedem Autor kann man lernen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich mag gerne einen spannenden Thriller lesen und ab und an einen gut gemachten Liebesroman.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Das Reisen ist eine meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen. Andere Menschen und Kulturen kennen lernen. Sprachen lernen. Mich in gemeinnützige Projekte einbringen. Lesen natürlich. Malen und zeichnen, raus in die Natur - spazieren gehen, Rad fahren, im Garten werkeln. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Feedback halte ich für eines der wichtigsten Dinge beim Veröffentlichen überhaupt. Es ist für mich total spannend, was meine Leser denken, ob sie die Geschichte mögen, die Figuren, die Erzählsprache. Ob ich sie fesseln konnte. Das Feedback in Form einer Rezension oder einer persönlichen Nachricht hilft mir, mich ständig zu verbessern.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich sende einen herzlichen Gruß und freue mich, wenn ich euch mit meinen Büchern unterhalten und euch eine spannende Auszeit schenken kann! Vielen Dank, liebe Bianca, für das Interview!


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