Interview mit Andrew Holland

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Andrew Holland und ich wurde 1970 in der Nähe von Washington geboren. Für die Frau meines Lebens bin ich nach Deutschland gekommen. Meine Mama ist Deutsche. Aus dem Grund wurde ich zweisprachig großgezogen und habe von ihr immer ganz viele deutsche Bücher vorgelesen bekommen. Im Teenageralter habe ich einen Schreibkurs in der Schule belegt und da kommt auch meine Leidenschaft fürs Schreiben her. 

In diversen Zeitschriften wurden einige Kurzgeschichten veröffentlicht, das ist aber schon ewig her. Wie sehr willst du leben? ist mein Debüt, den ich schließlich veröffentlicht habe, weil meine Frau mich hierzu ermutigt hat. 

Simone und ich leben in der Nähe von Hanau und haben eine kleine siebenjährige Tochter. Bislang war Facebook immer tabu für mich, aber Simone meinte, ich könnte dort mit den Lesern in Kontakt treten. Ich arbeite als Montageleiter für diverse große Restaurantketten.

Seit wann schreibst du? 

Ich habe schon immer gerne geschrieben. Mit vierzehn habe ich aber wirklich Spaß daran gefunden, als ich in einem Schreibkurs meine ersten Detektivgeschichten niedergeschrieben habe. Es ging damals um einen Jungen, der zufällig mithilft mehrere Kriminelle zu schnappen. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Ich hatte immer nur für mich geschrieben und immer nur kurze Geschichten. Die Idee zu "Wie sehr willst du leben?" hat mich allerdings nicht mehr losgelassen und so habe ich angefangen, daraus eine Geschichte zu machen. 

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ich dachte eigentlich nicht, dass ich Autor werden will. Also so richtig, meine ich. Davon bin ich auch noch weit entfernt, denke ich. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Bislang nur "Wie sehr willst du leben?". Aber ich bin gerade beim zweiten Teil, den ich in meiner Freizeit schreibe.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Zusätzlich habe ich auch recherchiert, natürlich. Für einen Thriller ist das vermutlich auch unerlässlich. 

Wo schreibst du am liebsten?

Auf meiner Couch.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, habe ich nicht. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, das habe ich. Noch ist der Titel geheim, aber das Cover liegt mir von der Agentur bereits vor. Es wird um einen Psychiater gehen, der vor etlichen Jahren medikamentöse Experimente an Kindern durchgeführt hat, die schwer vermittelbar - also im Heim lebten - und dadurch leicht manipulierbar waren. Als mehrere seiner Patienten schwer misshandelt aufgefunden werden, gerät er sofort unter Verdacht. Das FBI Team mit Howard Caspar wird auf den Fall angesetzt, aber sie decken eine grausame Vergangenheit auf. Zusätzlich ist dem FBI Ermittler Howard Caspar "ein alter Freund" auf den Fersen.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Ganz klar: Stephen King. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Stephen Kings Bücher sind alle meine Schätze und er ist auch mein einziger Lieblingsautor. 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich treibe unheimlich viel Sport. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal beim Iron Man teilgenommen. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mitmachen. Es ist wie eine Sucht, hält mich fit und mir kommen die besten Ideen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich habe meine Traumfrau gefunden, ich habe ein gesundes Kind. Ich würde mir wünschen, dass an Weihnachten meine Mom und mein Dad zu Besuch kommen, damit wir alle gemeinsam feiern können. Leider ist meine Mom krank und würde den Flug nicht schaffen. Vielleicht können wir sie im nächsten Jahr besuchen. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Immens wichtig. Ich dachte, ich lade das Buch hoch und ein paar Leute werden es lesen und ich höre nie wieder von ihnen. Aber es gibt so wunderbare Menschen, die ich auf Facebook kennengelernt habe, die mein Debüt in ihren Blog aufgenommen haben oder eine Rezension auf Amazon hinterließen. Das ist ein wunderbares Gefühl und erfüllt mich mit Stolz. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Vielen Dank, dass ihr meinem Debüt eine Chance gegeben habt und dass es euch gefallen hat. Ich freue mich sehr, wenn ihr auch die weiteren Bücher von mir lest und sie euch dann genauso gut fesseln können. 

Danke auch an Dich, Bianca, für dieses interessante Interview und die Möglichkeit, mich bei Dir vorzustellen. Ich finde Deine Arbeit außergewöhnlich und wünsche Dir weiterhin tolle Begegnungen. 


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