Interview mit Kim Rylee

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, mir Fragen zu stellen :-)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Geboren und aufgewachsen bin ich in Hamburg. Nach meiner Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, zog es mich Anfang der 90er in meine Lieblingsstadt London. Dort studierte ich Stage Management and Technical Theatre an der Guildhall School of Music and Drama. Danach begann ich an diversen Theatern innerhalb Europas zu arbeiten. Ende der 90er lernte ich meinen Mann kennen und wurde sesshaft. Heute leben wir in einem netten Reihenmittelhaus in Schleswig-Holstein.

Einmal im Monat gehe ich auf das Trek-Dinner und treffe ich mich dort mit Freunden. Wenn es die Zeit zulässt, stelle ich dort auch gern auch mal eine Autorin oder einen Autor aus dem Selfpublishing mit seinem Buch vor.

Zudem engagiere ich mich im Wal- und Delfinschutz und Fotografiere gern. 

Seit wann schreibst du? 

Bereits mit sieben Jahren hatte ich mein erstes Comic geschrieben. Kann man das eigentlich als Schreiben bezeichnen? Kurze Wortfetzen in Sprechblasen? Gilt das als Schreiben?

Okay – dann doch lieber meinen Jugendroman, den ich mit 14 Jahren geschrieben hatte, der aber nie veröffentlicht wurde, da ihn meine Freunde gelesen hatten. Danach war ich so verunsichert und fand es peinlich …

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Das liegt ein wenig in der Familie. Schon meine Mutter schrieb immer sehr gern, jedoch keine Bücher. Den richtigen Kick bekam ich Anfang der 90er, als es keine guten Science-Fiction-Filme mehr im Kino oder TV gab. Ich dachte mir: Dann musst du wohl selbst etwas schreiben und es den TV- und Filmproduktionen anbieten.

Das Manuskript liegt noch immer in meiner Schublade.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Nachdem ich den ersten Kommentar zu einer Kurzgeschichte bekommen hatte. Der war so nett und wohlwollend, dass ich den Mut aufbrachte, das Schreiben als eine ernsthafte Angelegenheit zu betreiben. Erstaunlicherweise bereitet es mir so viel Spaß, dass ich kaum die Finger von der Tastatur lassen kann ;-) 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Angefangen hat 2015 es mit „Kalte Gefühle“ - einem Thriller. Eigentlich ist er aus einer Kurzgeschichte entstanden, die ich für einen Wettbewerb einreichen wollte. Durch die Recherchen wurde das Thema immer spannender, sodass am Ende mein Debüt-Roman daraus entstanden ist.

Im Juni 2016 folgte „Fated Shadow – Die Jagd“ - ein Urban-Fantasy-Thriller

Im Oktober 2016 ist dann mein neuester Roman „Bring mich ans Licht“ herausgekommen.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Oh ja. Ich recherchiere sehr viel. Ein wesentlicher Zeitanteil geht auf das Recherche-Konto. Es geht nicht nur um Orte oder Möglichkeiten, wie man eine Person am geschicktesten um die Ecke bringt, oder um den Protagonisten. Hinter einem Roman steckt viel mehr. Sogar die Namen müssen zu den Charakteren passen. Besonders im Fantasy Bereich benötige ich viel Zeit, bis ich einen geeigneten Namen gefunden habe.

Wo schreibst du am liebsten?

In der Bahn, im Café und am Laptop zuhause.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Auf gar keinen Fall!

Rituale sind Wiederholungen. Ich möchte gern weitermachen und mit meinen Figuren reisen und fühlen. Eintauchen in deren Welt. Da passt ein Ritual für mich nicht dazu.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Gerade schreibe ich an der Fortsetzung von Fated Shadow. Auch eine Fortsetzung von Kalte Gefühle ist geplant.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Hm. Ich denke nicht. Bisher habe ich noch niemanden über mich sagen gehört: Kim Rylee schreibt wie … 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Meine absolute Nummer 1: „Der Sammler“ von John Fowles.

Dann fand ich auch „Jimmy“ von William Malborg faszinierend. Irgendwie hat mich das Buch nicht mehr losgelassen.

Ansonsten lese ich gern Michael Moorcock (Elric von Melnibonè-Saga), Michael Scott (Nicholas Flamel-Saga), William Shakespeare, Sebastian Fitzek, Stieg Larsson und natürlich darf auch John Katzenbach nicht fehlen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Was ist das denn für ein Wort? Gibt es das überhaupt? Moment, ich schlag mal kurz im Duden nach. :-D

Scherz beiseite. In meiner Freizeit schreibe ich gern. Oder reise. Ich mag auch Bogenschießen oder setze mich einfach in ein Café und lese dort ein Buch, oder beobachte die Menschen um mich herum. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Mein Traum ist es „Kalte Gefühle“ zu verfilmen. Die Hauptrolle würde ich dann Eva Green geben. Sie wäre meine perfekte Viktoria Stern.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig. Es hilft mir dabei, mich weiter zu entwickeln. Allerdings sollte sie konstruktiv sein. Mit „Das Buch ist doof“, kann ich nichts anfangen. Geschmäcker sind nun einmal verschieden und das ist gut so. Sonst würden wir alle irgendwann nur noch einen Einheitsbrei lesen.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Herzlichen Dank, für dein Engagement. Es hat mich riesig gefreut.

An die LeserInnen: Wenn du dich entschieden hast in meine Welt der Fantasy oder der Spannungsliteratur einzutauchen, wünsche ich dir eine gute und fesselnde Lesezeit, fernab von dieser Welt. Besuche mich gern auf meiner Homepage. Wenn du Fragen zu den Protas etc. hast, beantworte ich sie dir gern. 

www.kim-rylee.de 

Ich würde mich freuen.


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