Interview mit Kirsten Sawatzki

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Vielen Dank für die Einladung mich und meine Bücher vorzustellen.

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Das ist schwer. Ich bin 46 Jahre alt und durch und durch Pfälzerin.

Ich liebe Katzen und eigentlich alle Tiere, weshalb ich auch jahrelang als Tierarzthelferin gearbeitet habe.

Ich halte mich selbst als ziemlich durchorganisiert, überlasse ungern etwas dem Zufall und Ungeduld ist mein zweiter Vorname.

Seit wann schreibst du? 

Eigentlich noch nicht sehr lange. Ich hatte einfach die Idee zu Tödliche Mutterliebe und habe drauf losgeschrieben.

Da merkt man auch an meinen zum Teil holprigen Text. 

Aber ich arbeite ständig daran mich zu verbessern :) 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Meine Lieblingsschriftstellerin ist Tess Gerritsen. Ihre Bücher faszinieren mich, ebenso wie die von Henning Mankell oder Simon Beckett.

Sie sind meine Inspiration.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst? 

Als ich den Drang spürte zu schreiben. Ich konnte Tag und Nacht an nichts anderes denken, ich wollte unbedingt wissen wohin mich die

Geschichte von Tödlich Mutterliebe führt. Habe jede nur erdenkliche Minute am Laptop verbracht. Dieses Hochgefühl beim

Schreiben wurde für mich zur Droge.

2013 bewarb ich mich mit dem Manuskript zu Gottesbrut bei der Rowohlt Krimischule und wurde mit neun weiteren Autoren zu einem Workshop

eingeladen. Es war eine tolle Truppe und ich stehe mit vielen Teilnehmer immer noch in Kontakt. Oft unterstützen wir uns gegenseitig.

Außerdem war es eine super Chance die Lektoren Nina Grabe und Bernd Jost kennenzulernen und zusammen mit Ihnen und den Teilnehmern an den

jeweiligen Manuskripten zu arbeiten. Es war ein megatolles Wochenende und ich würde das sehr gerne wiederholen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Tödliche Mutterliebe (2014)

Gottesbrut (2016)

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Na klar!!!

So viel kranke Fantasie besitze ich nicht :) 

Bei Tödliche Mutterliebe musste ich mich mit der Dominaszene befassen. Ich habe Dinge gesehen, die ich eigentlich nie sehen wollte.

Aber sie waren für meine Geschichte absolut notwendig.

Für Gottesbrut habe ich mich mit Sekten und kollektivem Sektentod beschäftigt. Das war schon heftig, die vielen Kinderleichen zu sehen.

Außerdem habe ich das große Glück, dass mein Schwiegervater Oberhauptkommissar im Ruhestand ist. Er steht mit oft mit Rat und Tat zur Seite, manchmal

auch seine Kollegen aus dem aktiven Dienst.

Zudem habe ich einen sehr guten Kontakt zu einer Rechtsmedizinerin, das hilft mir sehr.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer. 

Aber ich könnte mir vorstellen, auf einer Terrasse an einem ruhigen See oder am Meer zu schreiben - das hätte was.

Das durfte ich einmal im Urlaub erleben - dass war der ideale Urlaub für mich!

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ein entschiedenes JA.

Ich erledige alles in den Tagen zuvor, damit ja nix dazwischen kommt. Im Idealfall recherchiere ich offene Punkte am Vortag.

Ich brauche absolute Ruhe. Zuerst stelle ich die Klingel und das Telefon ab und dann geht es los.

Außerdem lese ich vor dem Schreiben die letzten Seiten meines "Werkes" durch, um ja den Anschluss nicht zu verpassen.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ja, das nächste Buchprojekt heißt "Die Komplizen des Todes“.

Aber mehr will ich nicht verraten.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Tess Gerritsen, sie ist für mich die Königin der Crimeladies.

Simon Beckett - er ist der Großmeister der Thriller.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Wie bereits erwähnt, die Buchreihe um Rizzoli & Isles von T. Gerritsen

Mankells Bücher über seinen Kommissar Wallander.

Alles was Simon Beckett jemals veröffentlicht hat.

Sebastian Fitzeks Bücher mag ich auch.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Schreiben

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ganz lange leben um viele Bücher zu schreiben.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Ganz wichtig. Ich habe sehr große Selbstzweifel. Wenn mir dann jemand schreibt oder sagt, dass ihm ein Buch gefallen hat, dann ist das Balsam für

meine Schriftstellerseele.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die meine Bücher lesen und dass sich viele die Zeit nehmen zu meinen Lesungen zu kommen.

Danke dafür.


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