Interview mit Mark Franley

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Als ich zum ersten Mal die Augen öffnete, war das im Jahr 1972 Mitten im schönen Nürnberg. Abgesehen von vielen Reisen, bin ich Mittelfranken treu geblieben und lebe mit meiner Familie noch immer in dieser Gegend. Als Ausgleich zu der eher unkreativen Arbeit in einem großen IT-Betrieb, hatte ich schon immer Hobbys, bei denen man etwas gestalten konnte. Neben Holzarbeiten malte ich lange Zeit Ölbilder und bin schließlich beim Schreiben angekommen.

Seit wann schreibst du?

Seit der ersten Klasse :-) Aber Spaß beiseite. Ernsthaft, also mit dem Ziel der Veröffentlichung, dürften es jetzt ungefähr vier Jahre sein. Davor saß ich eine gefühlte Ewigkeit über einem Phantasieroman, den es bis heute nirgends zu kaufen gibt.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Als Mensch, der sich schon immer gerne ausprobiert hat, las ich den ersten Band von Harry Potter und dachte mir (ganz bescheiden) „Das kann doch nicht so schwer sein«. Heute weiß ich, dass es vielleicht nicht unbedingt schwer ist, aber nicht jeder zum Schreiben geboren ist. Für mich ist es normal Geschichten im Kopf zu haben, andere fragen dagegen oft »Wie kommst du nur auf so etwas? Mir würde das nie im Leben einfallen«.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Als mein erster Psychothriller »Heuchler« von den Lesern positiv angenommen wurde. Es gab keinen Plan für diese Entwicklung, es passierte einfach. Und jetzt kann ich mir nichts Besseres vorstellen, als Bücher zu schreiben.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ok, hier ist ja genug Platz :-)

Lewis Schneider-Reihe:

„Das Flehen der Engel“

„Traumaspiel“ – Lewsi Schneider (1)

Mike Köstner-Reihe:

„Heuchler“ – Mike Köstner (1)

„Benutzt“ – Mike Köstner (2)

„Karla“ – Mike Köstner (3)

„Nachtkalt“ – Mike Köstner (4)

„Hochmut“ – Mike Köstner (5)

„Seelenfeind“ – Mike Köstner (6)

„Der Todmaler“ – Ein packender Roman vor mittelalterlicher Kulisse

„Grimstein“ - eine Horror-Kurzgeschichte

„Des Teufels Kirschblüte“ - eine Horror-Kurzgeschichte

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Meist nur Kleinigkeiten. Da meine bisherigen Bücher an Schauplätzen spielen, die ich ziemlich gut kenne, recherchiere ich nur bei Fragen wie z.B. »Wann setzt die Leichenstarre ein.«

Bei meinem nächsten Buch ist allerdings mehr Recherche nötig, da es auf der ganzen Welt spielt und technisches Hintergrundwissen nötig ist. Aber dank Google ist China ja gleich um die Ecke…

Wo schreibst du am liebsten?

Hinter meinem Laptop … und der steht immer woanders. Aber es ist natürlich schon toll, wenn man im Frühjahr das erste Mal draußen sitzt, auf die erblühenden Rosen blickt und dann einen besonders perfiden Mord beschreibt :-)

Im Grunde kann ich überall schreiben, es muss nur Ruhe herrschen. Nichts ist schlimmer, als ständig abgelenkt zu werden.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Eigentlich nur, dass ich möglichst jeden Tag ein paar Zeilen schreibe, um geistig in der Story zu bleiben. Ach, und am Vormittag geht es am besten.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Na klar ... Während sich Kommissar Lewis Schneider von seinem letzten Fall »Das Flehen der Engel« erholt, werde ich der Menschheit zu Leibe rücken. Es wäre doch denkbar, das die globale Vernetzung irgendwann einmal ein jähes, böses Ende findet ... mehr verrate ich aber noch nicht, es soll ja spannend bleiben ;-)

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich denke, man kann gar es nicht verhindern, dass man von allem was man liest, beeinflusst wird. Die Kunst liegt eher darin, sich keinem anderen Autor anzupassen und einen eigenen Stil zu entwickeln.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Bei den Büchern ist es zum Beispiel: »Das Parfüm«, »Der Medikus«, »Harry Potter« und »Der Alchemist«.

Einen absoluten Lieblingsautor habe ich nicht, dazu lese ich zu viele verschiedene Genres.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Natürlich Schreiben :-) Aber darüber hinaus gehe ich gerne mit unserem Hund in die Natur, Reise gerne und entdecke gerade die Fotografie für mich.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Es ist ein Traum, ein Wunsch, vor allem aber mein erklärtes Ziel, eines Tages vom Schreiben leben zu können. Und zwar ohne den Druck, dass jedes Buch in Amazons TOP 50 landen muss, um die nächste Miete zahlen zu können.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Superwichtig! Das Lob brauche ich, um mich auch an faulen Tagen zu motivieren, die Kritik um besser zu werden. Daher möchte ich an alle Leser appellieren, wieder mehr Bewertungen abzugeben. Das hilft uns Autoren bessere Geschichten zu schreiben und Euch Lesern gute Bücher einfacher zu finden.

Vielen Dank, dass du meine Fragen beantwortet hast. :)


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