Interview mit Rieke Wetter

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich liebte schon als Kind Geschichten und machte später einen Beruf daraus. Im Studium (Pädagogik) spezialisierte ich mich auf Kinderliteratur, später bearbeitete ich viele Jahre lang das Thema "Soziale Minderheiten

in den Unterhaltungsmedien". In der Zeit habe ich viel über die Entwicklung von Charakteren, den Aufbau und die Dramaturgie von Geschichten gelernt.

Ach, und Rieke Wetter ist nur mein Pseudonym, gefällt mir aber inzwischen besser als mein richtiger Name.

Seit wann schreibst du? 

Eigentlich habe ich mein ganzes Leben alle möglichen Geschichten im Kopf gehabt, so richtig ernst nehme ich es aber erst seit 2013.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Eigentlich wollte ich immer mal wieder eine meiner Geschichten zu einem Buch verarbeiten und irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich dachte: Jetzt gibt es keinen Grund mehr, es nicht zu tun. 

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst? 

Mit acht Jahren. Aber dann kam mir die Pubertät dazwischen und da hatte ich erst einmal andere Prioritäten. Tja, und dann kam die Berufsausbildung und so ging das weiter, bis der Zeitpunkt kam, ...(siehe vorherige Frage)

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

- Kein Hort des Friedens. Ein interaktiver Ebook- Krimi. Nach einer Einleitung müssen die Leser entscheiden, welche Spur sie verfolgen, sie können aber zwischen den verschiedenen Spuren immer wieder wechseln.

- Überfall auf den Weihnachtsmann. Ein etwas anderer Adventskalender

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Bisher habe ich meine Geschichten in Zeiten und Milieus angesiedelt, die ich aus eigener Anschauung gut kenne. Meine erste Geschichte spielt in einem fiktiven Kita-Werk, das aus einer Elterninitiative hervorging. Mitte der neunziger Jahre war ich selber Teil einer solchen Elterninitiative, durch meine Ausbildung und meinen Beruf kenne ich viele soziale Träger und 

Vereine "von innen". Da waren gewissermaßen meine letzten 25 Lebensjahre Recherche. Meine zweite Geschichte spielt in einem Krankenhaus, da konnte mir meine Verwandtschaft ganz gut weiterhelfen. In dem Zusammenhang: Besonderen Dank an meine Tochter, die ihr FSJ in einem Krankenhaus machte. 

Wo schreibst du am liebsten?

Auf dem Sofa, den Laptop auf den Knien, den Kaffee in Reichweite.       

Hast Du ein festes Schreibritual?

Zuerst einmal muss ich mich bewegen, zum Beispiel einen (Hunde)spaziergang machen. Danach siehe vorherige Frage. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Einen zweiten Adventskalender, mit neuer Geschichte.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Als Kind verehrte ich Astrid Lindgren. Ihr Wortwitz brachte mich immer wieder wieder neu zum Kichern und hat meinen Humor bis heute nachhaltig geprägt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Da gibt es verschiedene Bücher, z.B. "Das Klassentreffen" von Simone van der Vlugt oder "Am Ende der Schuld" von Alexa Stein. 

Mich faszinieren Geschichten, die das Abgründige im Alltäglichen sichtbar machen. 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

*Mit den Menschen zusammen zu sein, die mir wichtig sind.

*Geschichten, immer wieder Geschichten.

*bis vor einem Jahr liebte ich es, mit meinem Hund spazieren zu gehen. Nicht nur, weil ich meinen Hund liebte, sondern auch wegen der vielen lustigen und manchmal auch skurrilen Begegnungen mit anderen Hundehaltern und 

sonstigen Spaziergängern. Da hört man die tollsten Geschichten, von ungeplanten Ereignissen auf Opas Beerdigung, durchgeknallten Chefs und einmal von einem Hund, der beinahe, ganz beinahe einen bekannten Hamburger Massenmörder 

entlarvt hätte. Man muss nicht alles glauben, aber die Geschichten haben wenigstens zum Teil einen hohen Unterhaltungswert. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Den Wunsch aller Autoren: Schreiben und damit auch noch Geld zu verdienen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Schreiben ist schriftliche und strukturierte Kommunikation, ohne Feedback fehlt etwas ganz Wesentliches.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich freue mich auf neugierige Leser und gerne auch auf Rückmeldung, siehe vorherige Frage.


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