Interview mit Elias Haller

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin Baujahr 1977, wohne in einer sächsischen Großstadt, die in Krimis nicht sooo häufig Beachtung findet,

und bin Vater von zwei kleinen Fussballern. In meiner Single-Wohnung lasse ich mir oft von meiner Zimmerpalme Geschichten

erzählen. Manchmal werden aus den Geschichten sogar ganze Bücher. Neben der Schreiberei gehe ich einem

geregelten 40-Stunden-Brotjob nach und mache diesen auch noch gern – zumindest die meiste Zeit (also wenn der Wecker

nicht gerade 4:30 Uhr klingelt).

Seit wann schreibst du? 

Mit kleinen und größeren Pausen seit mehr als 20 Jahren. In dieser Zeit sind vor allem Geschichten herausgekommen, die lieber in der

Schublade bleiben. (Die Schublade wird übrigens von einem Monster bewacht wird, das jeden tötet, der sich nähert.)

Mein erstes Buch habe ich 2013 veröffentlicht.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Irgendwann wurden meine Texte so lang, dass sie nicht mehr in Gedichte und Kurzgeschichten gepasst haben.

Dann habe ich angefangen, ein "Buch" für meine beiden Kinder zu schreiben.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Eigentlich recht zeitig in meinem Leben, den Traum hatte ich dann jedoch für sehr lange Zeit aufgegeben.

Nachdem ich genügend über das Handwerk Schreiben gelernt und positives Feedback von anderen Schriftstellern

bekommen hatte, dachte ich mir, ich könnte es mal bei einer Literaturagentur versuchen.

Ich hatte dann auch auf Anhieb drei für mein Manuskript begeistern können.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Als Elias Haller:

Tod und tiefer Fall (Ein Erik-Donner-Thriller 1)

Rache und roter Schnee (Ein Erik-Donner-Thriller 2)

Blut und böser Mann (Ein Erik-Donner-Thriller 3)

Asche und alter Zorn (Ein Erik-Donner-Thriller 4)

Als Nicholas Vega:

Demor – Einfach bösartig

Der Junge, der Glück brachte

Piratenland – Fünf gegen Bierbart

Das Mädchen, das Hoffnung brachte

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, unbedingt! Es geht nie ohne. Allerdings hängt der Umfang der Recherche sehr stark von der jeweiligen Story ab.

Wo schreibst du am liebsten?

In meiner Traumwelt. Bevorzugt mit Laptop am Schreibtisch.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich setze mich einfach an den Rechner und starre erst einmal lange auf den Bildschirm …

(Manchmal trinke ich vorher noch einen Kaffee. Kaffee ist quasi Doping für gute Geschichten!)

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Derzeit befindet sich ein Thrillermanuskript im Korrektorat und an einem weiteren sitze ich gerade an der Überarbeitung der Rohfassung.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Unbewusst beeinflussen mich andere Autoren schon. Gerade wenn mich ein Thriller (oder ein anderer Roman) extrem begeistert,

versuche ich zu ergründen, warum das so ist. Von manchen handwerklichen Methoden und "Kunstgriffen" darf man ruhig lernen.

Das sind regelmäßig Bücher von Zoran Drvenkar, Chris Carter, Cody McFadyen, Dean Kontz, Stephan Ludwig und natürlich Sebastian Fitzek.

Grundsätzlich soll der Leser allerdings meinen eigenen Schreib- bzw. Erzählstil erkennen. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Thriller: Still

Fantasy: Dancing Jax (Trilogie)

Eine meine Lieblingsautorinnen ist Antonia Michaelis. (Die ist wirklich sensationell gut!)

Außerdem stehe ich auf die Sachen, die Joe Abercrombie schreibt.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Schreiben IST meine Freizeit. Okay, 3-4x die Woche muss auch Fitnesstraining sein. Und Kino. Und gut Essen gehen.

Und Freunde treffen. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Vor allem wünsche ich mir, dass aus meinen beiden Kinder einmal vernünftige, bodenständige Erwachsene werden.

Ja, und ich persönlich brauche unbedingt einen ordentlichen Esstisch und einen passenden Spiegelschrank für meine Wohnung.

Das sind gerade zwei Wünsche von essenzieller Bedeutung für mich.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Feedback von Lesern ist wie guter Kaffee: Je mehr, desto besser!

Ohne Rückmeldungen geht es nicht. Da stagniert man als Autor irgendwo.

Ich lese mir nicht nur die positiven Rückmeldungen genau durch, sondern auch die negativen, und überlege, ob

man bei zukünftigen Projekten an der einen oder anderen Stelle Dinge "optimieren" kann.

Selbstverständlich gestatte ich es dem Leser, meine Bücher nicht zu mögen.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Bleibt dran, ich tue es auch! Ach, und herzlichen Dank!


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