Interview mit Olaf Jahnke

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich arbeite hauptberuflich als Kameramann und Reporter für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt, bin 1963 in Uelzen geboren und lebe seit 1982 in Hessen. Nach sieben Jahren bei der Fernsehproduktion der FAZ habe ich zum Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen gewechselt. Die Schwerpunkte meiner Arbeit spiegeln sich in den Buch wider: Wirtschaft, Arbeit und Soziales.

Meine Erfahrungen in diesen Bereichen und viele Kontakte ermöglichten mir, sehr realitätsnahe Krimis zu schreiben.

Seit wann schreibst du?

Zuerst habe ich für die Schülerzeitung geschrieben, kurz danach für die Lokalzeitung, später erschienen meine Artikel in überregionalen Blättern.

Für das aktuelle Fernsehen zu schreiben bedeutet, wie beim Hörfunk, für die Ohren und nicht für die Augen zu texten. Die Leute können es nur einmal in sich aufnehmen, nicht wieder den Absatz von vorne lesen können.

Mein erster Roman erschien vor zwei Jahren.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich schaue sehr gerne den Tatort. Vor gut zehn Jahren gefielen mir sehr viele Plots überhaupt nicht mehr. Ich bin nicht der Typ, der nur meckert. Also habe ich mich hingesetzt und es selbst einmal versucht.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Ich hätte zuerst nicht gedacht, dass es einen Verrückten geben würde, der mein erstes Manuskript drucken würde. Viele Lesungen und ein Manuskript später gefiel mir der Gedanke.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

„Tod eine Revisors“

„Patientenrache“ 

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, sehr viel. Beide Bücher basieren auf realen Fällen. Beim ersten sind zwei Geschichten miteinander verwoben, bei „Patientenrache“ ist der Fall im Vordergrund zwar erfunden, die weiteren Fällen in der zweiten Ebene sind so geschehen.

Wo schreibst du am liebsten?

Es muß nicht unbedingt zuhause sein, das erste Buch entstand fast ausschließlich in Cafès. Einen Lieblingsplatz habe ich nicht.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich brauche zumindest anderthalb bis zwei Stunden am Stück. Ich schreibe an einem kleinen, sehr kleinen Laptop. Damit mich nicht eine leere Seite anstarrt, beende ich den Schreibtag immer mitten in einem Absatz. So finde ich beim nächsten Mal schneller in den Text zurück, das Schreiben fällt mir dann deutlich leichter.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ich bin gerade dabei, einen neuen Plot zu entwickeln, der wie die beiden ersten auch mit realen Fällen zu tun hat.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Es sind meine Lieblingsautoren, die amerikanischen Klassiker, die heute aber gar nicht mehr in jeder Buchhandlung zu finden sind. Dashiell Hammett an erster Stelle, Eric Ambler, Ross Macdonald und Raymond Chandler.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

s.o.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Fotografieren, Lesen 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Das ist schwierig, ich habe nicht den einen Traum. Ein bisschen habe ich von der Welt durch meinen Beruf schon gesehen, einen teuren Sportwagen brauche ich nicht. Es ist interessant, Menschen kennenzulernen, die etwas bewegen, die weit denken. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Superwichtig! Ich schreibe zwar an erster Stelle für mich, mir muss der Text gefallen. aber den Lesern natürlich auch, natürlich. Ich freue mich über jedes Feedback, es darf aber auch gerne sehr konkret sein. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Wenn jemand Lesungen veranstaltet oder bei Facebook, Twitter, Instagram unterwegs ist, einfach mal bei mir melden, ich freue mich über gute neue Kontakte! 


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