Interview mit Nadja Roth

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Nadja Roth, ich bin mittlerweile 44 Jahre jung, habe zwei Töchter und lebe in der Nähe von Speyer, Rheinland-Pfalz. Außer den 

Kindern leben in unserem Haus noch zwei sehr lebhafte Hunde und zwei Hasen, was sich nicht wirklich gut verträgt. Aber wir scheinen es turbulent zu mögen. ;) 

Seit wann schreibst du? 

Mit dem Schreiben begonnen habe ich im Jahr 2013. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Nachdem meine Kinder immer älter und unabhängiger wurden, war es an der Zeit, darüber nachzudenken, wie es beruflich für mich weitergehen soll. 

Durch die Kinder hatte ich einen richtige Cut, weshalb sich ein echter Neuanfang anbot. Wenn nicht jetzt, wann dann, dachte ich. Ich meldete mich bei 

einem dreijährigen Fernlehrgang, in der Schule des Schreibens in Hamburg an. Während ich brav die Einsendeaufgaben löste, hatte ich schon die 

Idee zu meinem ersten Thriller im Kopf. Ich habe nicht gewartet, bis die Ausbildung abgeschlossen war, sondern gleich mit dem Schreiben begonnen. Dann

war ich nicht mehr zu halten, die Geschichte musste erzählt werden.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Ich wusste in dem Moment, dass ich Autorin werden möchte, als ich den ersten Satz zu Märchenblut niederschrieb.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Bisher veröffentlicht habe ich Märchenblut und Seelenschatten. Es handelt sich dabei um eine Reihe, jedoch können die Bücher ohne weiteres getrennt voneinander gelesen werden, 

die Handlungen sind in sich abgeschlossen.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, ich habe viel recherchiert. Glücklicherweise habe ich in meinem Bekanntenkreis zwei Kriminalkommissare, die kontrolliert haben, ob ich Unsinn 

schreibe. Abgesehen von der Recherche ist mir der realistische Ablauf innerhalb des Polizeibetriebs nicht so geläufig gewesen. Nach dem Tatort im 

Fernsehen braucht man sich ja bekanntlich nicht orientieren. ;)

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, eigentlich nicht. Ich schreibe am liebsten an meinem Schreibtisch und höre, wenn die Recherche abgeschlossen ist, Musik dazu, die zur Stimmung des Buches passt.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Zur Zeit habe ich drei Projekte, eins davon ist das dritte Buch der Reihe um Elli Werner. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Unzählige Autoren haben meinen Schreibstil beeinflusst. Agatha Christie, Patricia Highsmith, Tess Gerritsen usw...

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich würde gerne meine liebsten Bücher aufzählen, aber ich habe bisher hunderte Bücher gelesen (bin ja auch schon etwas älter). Darunter waren

 wundervolle Werke, aber auch Bücher , die mir nicht so gefallen haben. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich alle aufzählen würde. 

Doch von Agatha Christie habe ich alle gelesen, Stephen King mochte ich auch schon immer, Tess Gerritsen, Charlotte Link, Wolfgang Hohlbein und Michael Ende habe

ich als Kind verschlungen, Elisabeth George, um nur ein paar zu nennen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit mache ich Sport, ich lese und gehe gern ins Kino. Natürlich unternehmen wir auch am Wochenende einiges mit unseren Kindern,

oder treffen Freunde.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich würde gerne vom Schreiben leben können. Ansonsten würde ich in diesem Zusammenhang gerne ab und an beim Schreiben auf einer Insel sitzen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Feedback ist immer sehr wichtig. Auch Kritik, doch nur dann, wenn sie konstruktiv ist. Es bringt mir nicht viel, wenn einer schreibt: Das Buch hat 

mir nicht gefallen, weil ich keine gruseligen Thriller mag. So eine Rezension hatte ich schon mal. Ansonsten habe ich bisher immer versucht, mir die Kritiken zu Herzen zu nehmen.

Allerdings habe ich gelernt, dass ich es niemals schaffen werde, es allen recht zu machen. Mir gefallen ja auch nicht alle Bücher dieser Welt. Das ist auch gut so.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Mich interessiert immer, was sich der Thriller Leser unter dem perfekten Thriller vorstellt. Natürlich weiß ich, was ich mag, aber es gibt doch sehr große Unterschiede. 

Ansonsten danke ich allen meinen Lesern von Herzen, dass sie meine Bücher lesen. Das ist ein unglaublich schönes Gefühl.


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