Interview mit Christiane Dieckerhoff

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten:) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Viel gibt es nicht über mich zu sagen. Ich lebe als freiberufliche Autorin mit meinem Mann, der Musiker ist, am Rande des Ruhrgebiets. 

Unsere Kinder sind bereits aus dem Haus und so bleibt uns viel Zeit für unsere kreative Arbeit. 

Seit wann schreibst du? 

Seit mehr als zehn Jahren. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Geschichten habe ich schon immer erzählt, nur aufgeschrieben habe ich sie nie. Damit habe ich erst angefangen, als eine Krankheit mich für einige Zeit aus meinem damaligen Leben kippte. 

Die Moral von der Geschichte: Selbst Krankheiten bereichern das Leben.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Also es war nicht so, dass ich eines Tages aufgewacht bin und gedacht habe: Ich möchte Autorin werden. Es war eher ein schleichender Prozess, der dazu geführt hat, dass es schwierig wurde, neben dem Schreiben noch einer Berufstätigkeit nachzugehen. 

Tja und das war dann der Punkt, an dem ich mich entscheiden musste und seitdem arbeite ich als freiberufliche Autorin. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Die wichtigsten sind sicherlich die Spreewaldkrimis, (Spreewaldgrab und Spreewaldtod) die im Ullstein Verlag erscheinen. Aber natürlich gab und gibt es auch andere Bücher. Als Christiane Dieckerhoff habe ich gemeinsam mit einem Kollegen einen Magdeburg Krimi (Schillers Schatten)

geschrieben. Das erste Solobuch war dann ein 60iger Jahre Ruhrgebietskrimi (Blütenträume). Unter dem Pseudonym Anne Breckenridge erschienen außerdem einen Abenteuerroman (Das Vermächtnis der Piratin) und ein Londonkrimi. (Engel der Themse) 

Im Moment schreibe ich am 3. Band der Spreewaldreihe. Arbeitstitel "Spreewaldrache" 

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja natürlich. Ich bin immer wieder vor Ort, oder nutze die Möglichkeiten der Internetrecherche. Und gerade für die 

historischen Romane lese ich natürlich auch extrem viel. 

Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich auf/an meinem Laufbandschreibtisch. Wenn das aktuelle Manuskript fertig ist, dürfte ich während 

des Schreibens mehr als 1 Millionen Schritte zurückgelegt haben. 

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich pendle mich so in den Text ein. Lese, was ich am Vortag geschrieben habe, und schreibe dann weiter. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Im Moment schreibe ich am 3. Band der Spreewaldreihe. Arbeitstitel "Spreewaldrache" - mehr verrate ich noch nicht, da bin ich abergläubisch. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Am meisten hat mich sicherlich Sol Stein beeinflusst. In meiner Anfangszeit als Autorin habe ich mich viel mit ihm und dem Kreativen Schreiben beschäftigt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Mein Herzensbuch ist von Oriel Malet und heißt Sonnenpferde. Es begleitet mich schon seit meiner Jugend und ich lese

immer wieder gerne in diese Geschichte über das Erwachsenwerden hinein. Gleich auf den ersten Seiten spürt man die Sonne auf der Haut und atmet den Duft der Zitronenbäume. 

In meiner Jugend mochte ich Johannes Simmel, Jules Verne und Emile Zola. Ich war schon immer ein Querbeetleser und liebe es einfach, in fremde Welten einzutauchen. 

Grundsätzlich finde ich, dass die deutschen Autoren von den Lesern noch oft unterschätzt werden. Da gibt es eine Menge zu entdecken. Gerade habe ich „Memory“ von Janet Clark gelesen. Eine großartige Thrillerautorin. 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen, Gesellschaftsspiele und spazieren gehen. Außerdem sind mein Mann und ich Opernfans. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich lebe gerade meinen Traum und mein Wunsch ist, dass ich nicht plötzlich wach werde und es ist alles ganz anders. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Wie jedem Autor/jeder Autorin schreibe ich ja nicht für mein Kopfkissen, sondern für Leser, also ist mir Feedback wichtig. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich bin einfach dankbar, dass meine Leser meine Bücher mögen. 


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