Interview mit Andreas Arimont

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Hallo und vielen Dank, dass ich hier dabei sein darf! Mein Name lautet Andreas Arimont, ich bin 37 Jahre alt und lebe mit meiner Frau in einem kleinen Ort bei Langenhagen. Ich hatte eigentlich wohl immer eine künstlerische Ader und interessiere mich auch für alles wie Film, Musik, Schauspielerei ect. Aber bei mir ist es das Schreiben geworden. Obwohl ich auch einige Jahre meines Lebens intensiv mit der Zauberkunst verbracht habe.

Seit wann schreibst du?

Schon zu Schulzeiten habe ich kleine Gruselgeschichten von vielleicht vier, fünf Seiten geschrieben. Als Jugendlicher verfasste ich kleine Artikel für ein Nintendo Spielemagazin. Dann habe ich das Schreiben viele Jahre ganz auf Eis gelegt, um dann irgendwann wieder damit anzufangen. Aber so richtig wohl dabei fühle ich mich erst seit ein paar Jahren.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Eigentlich wollte ich Horrorfilme drehen. Ich stellte mir dies schon nicht so schwierig vor und musste gleich zwei Mal die Erfahrung machen, dass ich da wohl falsch lag. Filmemachen funktioniert nur, wenn eine ganze Menge Menschen auch funktionieren und wenn alle die Begeisterung teilen. Nach diesen frustrierenden Erfahrungen habe ich dann einfach mein erstes Buch geschrieben, weil ich irgendetwas kreatives machen wollte. Das war aber kein Horrorbuch! Das kam erst sehr viel später.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Zum ersten Mal im Kindesalter, nachdem ich Stephen King entdeckt hatte. Seine Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“ hat mich so begeistert, dass ich den Wunsch hatte, auch solche Dinge zu schreiben und Schriftsteller zu werden. Naja, wie das so als Kind ist. Man wird Erwachsen, lernt das echte, nicht immer so einfache, Leben kennen und solche Träume verschwinden in weiter Ferne. Nachdem gescheitertem Kapitel Film konnte ich mit meinem ersten Buch unerwartet einen kleinen Erfolg erzielen und dann bin ich dran geblieben. Ein Schlüsselmoment waren dann die wirklich guten Rückmeldungen zu meiner ersten, veröffentlichten Kurzgeschichte „Morgendämmerung“.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ich habe zuerst ja ausschließlich Sachbücher wie „Fringe unautorisiert“ oder „New Girl Reloaded: Der inoffzielle Guide zur Serie“ geschrieben. Das müssten insgesamt so vierzehn gewesen sein.

Im Bereich Horror und Thriller habe ich drei Bücher veröffentlicht. Mit meiner ersten Kurzgeschichtensammlung „Improbus“ ging es los. Dann kam der Nachfolger „Thanatos“, ebenfalls wieder eine Horrorgeschichtensammlung. Mein aktuelles Buch ist der Thriller „50 Pieces for Grey“.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja denn es gibt immer wieder Dinge, die man einfach nicht weiß. Orte, Rituale, medizinisches – so was. Aber zum Glück ist recherchieren heute Dank Internet ja sehr unkompliziert.

Wo schreibst du am liebsten

Zuhause in meinem Büro. Ich habe mir meinen Schreibtisch bequem eingerichtet – dass passt gut. Ansonsten auch mal auf der Couch.

Hast Du ein festes Schreibritual

Wenn man es so nennen möchte: Ich brauche eine Tasse Kaffee und den Sound von Regen oder Gewitter auf dem Ohr. Dazu habe ich auf meinem Mp3 Player eine acht Stunden Datei. Musik funktioniert bei mir nicht, da ich immer auf den Songtext achte.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Im April erscheint eine Kurzgeschichte von mir in der Anthologie „13 Shades of Unicorn“ beim K&K Verlag. Klingt ein wenig verrückt und wird es sicher auch werden. Ansonsten arbeite ich im Moment an ein paar neuen Kurzgeschichten und auch an einem neuen Horrorthriller.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Definitiv Stephen King. Ohne den Großmeister des Genres wäre Horror heute nicht dasselbe. Als ich dann vor Jahren Jack Ketchum entdeckt habe, war dies noch mal eine Offenbarung. Seine Art des realistischen Grauens hat mich gefesselt. Bei ihm geht es eigentlich nicht um plakative Blutorgien, sondern um das Böse, dass dir unter die Haut krabbelt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Von Stephen King so vieles aber besonders „Nachtschicht“, „ES“ und „Misery“.

Und alles von Jack Ketchum aber besonders „EVIL“.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich gehe gerne ins Kino oder mache Zuhause mit meiner Frau Serienmarathons. Ansonsten mag ich Radfahren, schwimmen und Musik hören. Hin und wieder mal ein Konzert oder einen Boxkampf besuchen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

An erster Stelle Gesundheit für Familie und Freunde. Träume gibt es schon viele. Erfolg als Autor, treue Leser – alles im kleinen Rahmen – das wäre schon genug. Aber es wäre auch cool, wenn es mit dem Filmemachen doch noch mal klappen würde.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ernorm wichtig. Schreiben ist ja eine einsame Kunst. Sänger bekommen sofort Feedback, wenn sie auf der Bühne stehen. Aber wann trifft man als Autor schon mal seine Leser persönlich? Ich freue mich über jede Rezension, jede Mail. Also meldet euch ruhig.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich möchte gerne Danke sagen, an alle Leser, die mich bisher begleitet haben. Ich hoffe, dass es noch mehr werden und lasst vor allem von euch hören.

Und danke auch Dir Bianca, für das Interesse und dieses Interview!  


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