Interview mit Jan Beinßen

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Schreiben war schon immer meine Leidenschaft. Ich arbeitete viele Jahre lang als Journalist bei verschiedenen Zeitungen, zunächst in Norddeutschland, später in Bayern, genauer gesagt: Franken. Wenn ich mal nicht in die Tasten haue, verbringe ich Zeit mit meiner Familie oder jogge – wobei mir dann schon wieder die nächsten Buchideen kommen …

Seit wann schreibst du?

Begonnen habe ich schon in der Schulzeit: Kurzgeschichten, die ich für Kleingeld an Nachbarskinder ausgeliehen habe. Meine erste Romanveröffentlichung folgte 1997 bei Reclam.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Über den Umweg des Drehbuchsschreibens. Da ich mit meinen Drehbücher aber nicht wirklich landen konnte, schrieb ich eine dieser Storys zum Roman um. Die Mühe machte sich bezahlt, denn daraus wurde mein erstes verlegtes Buch „Zwei Frauen gegen die Zeit“. Unter dem inzwischen geänderten Titel „Feuerfrauen“ gibt es diesen Erstling noch immer beim Gmeiner Verlag.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Ein Kindheitswusch: Roman- oder Drehbuchautor – das wollte ich schon immer.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Los ging’s wie gesagt 1997 mit „Zwei Frauen gegen die Zeit“ beim Reclam Verlag. Meine Frankenkrimireihe um den Ermittler Paul Flemming startete 2005 im ars vivendi Verlag mit dem Roman „Dürers Mätresse“. Die Reihe, deren Taschenbuchausgaben zum Teil auch bei Piper erschienen, bringt es mittlerweile auch elf Fälle. Unter dem Pseudonym Jean Jacques Laurent schreibe ich außerdem Elsasskrimis, ebenfalls bei Piper.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, sehr viel sogar. Da hilft mir der Beruf des Journalisten. Ich habe gelernt, wie man nachforscht, Experten interviewt und Fakten prüft.

Wo schreibst du am liebsten?

Grundsätzlich in meinen Arbeitszimmer untern Dach, wo ich meine Ruhe habe. Die Recherche führe ich aber vor Ort aus und schaue mir die Lokalitäten sehr genau an.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ja, ich schreibe meist abends. Ich muss erstens allein sein, zweitens im Hintergrund leise Filmmusik spielen lassen und drittens ein Glas Rotwein parat haben.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Gern: Im Juli erscheint mit „Elsässer Versuchungen“ mein dritter Frankreichkrimi. Im Herbst geht es dann mit Paul Flemming weiter, der diesmal in Weinfranken bei Würzburg auf Mördersuche geht.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich lasse mich immer wieder von neuen Impulsen leiten und inspirieren. Deswegen ist es schwer, nur einen Namen zu nennen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Ich liebe Martin Walkers Bruno-Reihe, habe aber auch einen Faible für Shaft-Reihe von Ernest Tidyman

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich schaue mit gern Basketballspiele an, jogge und gucke Filme. Natürlich Krimis.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Eine Verfilmung eines meiner Bücher!

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr wichtig. Ich bin im Jahr auf rund 30 Lesungen unterwegs und suche den Kontakt zu meinen Leserinnen und Lesern. Schon oft habe ich Anregungen von Lesern in meinen Büchern verarbeitet.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Wenn ihr meine Krimireihen um den fränkischen Ermittler Paul Flemming und seinen französischen Kollegen Jules Gabin noch nicht kennt, schnuppert doch mal rein! Ich bin sicher, sie werden euch gefallen!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0