Interview mit Andrè Milewski

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Das mache ich sehr gerne. ;-)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 38 Jahre alt und lebe mit Freundin, Hund und zwei Zwergkaninchen im ländlichen Schleswig-Holstein. Ich bin ein großer Comicfan und habe ein Faible dafür, (etwas blutige) Abenteuerthriller zu schreiben.

Seit wann schreibst du? 

Seit 2010. Davor habe ich zwar ab und zu mit dem Gedanken gespielt, aber nie ernsthaft an der Umsetzung gearbeitet. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Definitiv über das Lesen. Ich war immer ein sehr eifriger Leser, früher freilich mehr als heute. Ich habe als Kind und Jugendlicher so ziemlich alles „weggelesen“ was mir in die Finger gekommen ist. Mein Bibliotheksausweis war lebenswichtig für mich. 

Irgendwann Anfang 2010 hatte ich plötzlich kein Buch mehr auf meinem SuB und da habe ich einfach begonnen zu schreiben. ;-)

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Nachdem ich das erste Buch beendet hatte und soviel Spaß dabei hatte, mir diese Geschichte und die Charaktere auszudenken. Da wir mir klar, wenn ich ein Buch schreiben kann, dann klappt es auch mit einem Zweiten. Außerdem wollte ich nicht mehr auf den Spaß verzichten. ;-)

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Geheimakte Labrador (2012)

Geheimakte Aton (2014)

Geheimakte Uxmal (2015)

Geheimakte Fenris (2015)

Elfenbeinkrieg (2016)

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Oh ja. Das ist ein „Muss“ und bringt mir auch immer sehr viel Spaß, weil ich dadurch stetig etwas Neues lerne. Allein meine „Recherche-Bibliothek“ füllt schon mehrere Regale. Und natürlich nutze ich auch die bekannten Online-Suchmaschinen und - wenn machbar - auch sehr gerne Recherche vor Ort. Je nach Genre schwankt der Aufwand immer, am Meisten musste ich für meine „Geheimakte“-Serie recherchieren, bei der die Hauptperson ein Archäologe ist.

Wo schreibst du am liebsten?

Zuhause in meinem Arbeitszimmer. Ich brauche schon etwas Abgeschiedenheit und Ruhe um schreiben zu können. An öffentlichen Orten, wie z.B. in Cafés (eins der beliebtesten Autorenklischees) könnte ich mich nicht genügend auf die Geschichte konzentrieren. Der Einzige, der mit im Raum sein darf wenn ich schreibe, ist mein Hund.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nicht direkt ein Ritual, aber es muss immer Musik mit dabei sein, wenn ich schreibe. 

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, tatsächlich steht am 23. März die Veröffentlichung meines sechsten Romans an, der den Titel „Die Totentafel“ trägt. Mein erster Thriller mit einer weiblichen Hauptprotagonistin, der im heutigen New York spielt.

Und ich arbeite zurzeit an einer Krimi-Kömodie im Comic-Milieu. ;-)

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Bestimmt mehrere, wie z. B. Stephen King, Lee Child, Clive Cussler, aber eher unbewusst. 

Ich versuche keinem bestimmten Autor nachzueifern, sondern meinen eigenen Stil zu finden (und zu pflegen).

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien

Die Hunde des schwarzen Todes von Richard Adams

Die Straße von Cormac McCarthy

Die Jack Reacher Reihe von Lee Child

Alles von Stephen King (Besonders der Dunkle Turm und Es)

Die Farben der Magie und Gevatter Tod von Terry Pratchett

Die Korrekturen von Jonathan Franzen 

Ready Player One von Ernest Cline

Ein Junge und sein Hund von Harlan Ellison

Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson

Der Seewolf von Jack London

Blade Runner von Philip K. Dick

Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams

Nils Holgerssons wunderbare Reise mit den Wildgänsen von Selma Lagerlöf

u.v.m.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Meinen Hund bespaßen, Lesen, ins Kino gehen, faulenzen

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Die Umsetzung meiner „Geheimakten“ als Comic wäre ein Traum von mir. Und natürlich hätte ich auch nichts gegen eine Buchverfilmung einzuwenden.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig! Natürlich schreibe ich in erster Linie Geschichten, die mir selbst als Leser Spaß bringen würden, aber es beflügelt mich sehr, wenn ich dann das Feedback von Lesern bekomme, dass sie sich bei meinen Büchern gut unterhalten fühlten. 

Übrigens auch, wenn dem nicht so ist. Nur Lob tut auf Dauer niemanden gut, (konstruktive, sachliche) Kritik erdet einen wieder.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Gern geschehen. Vielen Dank an alle, die mich unterstützen und mir schon über mehrere Bücher hinweg die Treue gehalten haben. Ihr seid die Besten!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0