Interview mit Harald Schneider

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Harald Schneider, ich bin 1962 geboren und lebe mit meiner Familie (4 Kinder) in der Vorderpfalz. Studiert habe ich Betriebswirtschaft.

Seit wann schreibst du? 

Seit der ersten Klasse. Spaß beiseite, Geschichten, die veröffentlicht wurden, habe ich erstmals in Studentenzeitungen geschrieben. Dazu kamen

Schallplattenrezensionen und Spaßhoroskope.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Nach dem Studium und nach der Geburt der ersten Kinder. Kinderkrimiideen hatte ich schon länger. 2003 erschien meiner erster Kinderkrimiband 

Die wilden Vier.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Seit der 3. Klasse als ich Enid Blytons Die Arnoldkinder auf Geisterjagd gelesen hatte. Damals nahm ich mir vor, auch solche Bücher zu schreiben, 

wenn ich groß bin. Beides habe ich verwirklicht: das Großwerden und das Schreiben.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Oje, das sind bereits über zwei Dutzend plus zahlreiche Anthologiebeiträge. Am besten mal meinen Namen bei Wikipedia eingeben. Die Liste dort 

scheint mir ziemlich vollständig zu sein.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Für die Kinderbücher weniger, für die Erwachsenenbücher dafür um so mehr. Ich nehme die Unternehmen und Institutionen, die als Tatorte mitspielen, als

Kooperationspartner mit ins Boot. So kann ich die Handlungsorte hinter den Kulissen besser und genauer beschreiben. Außerdem wirds authentischer.

Wo schreibst du am liebsten?

Im Keller. Dort habe ich mein Büro und meine Ruhe. Allerdings schreibe ich nicht, sondern diktiere mit der Software Dragons Naturally Speaking.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Abends, wenn Ruhe im Haus eingekehrt ist und andere Familien Fernsehen schauen. Ich habe seit zehn Jahren keine Glotze mehr.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Neben der Kommissar-Palzki-Reihe, in der gerade Band 14 'Parkverbot' erschienen ist, erscheint im Juli 2017 ein Kontrafaktkrimi im Gmeiner-Verlag mit 

dem Titel 'Das Leben nach dem Sieg'. Es beschreibt den kometenhaften Aufstieg einer rechtspopulistischen Partei, die überraschend die Bundestagswahl 2017 

gewinnt. In einer Krimihandlung wird in der Zeit nach der Wahl gezeigt, wie sich die Partei langsam selbst zerlegt, da die Mitglieder Eigeninteressen 

immer höher als das Allgemeinwohl bewerten.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Victor Gunn, das Pseudonym eines englischen Krimiautors, der heutzutage fast unbekannt ist, in den 60er Jahren aber Millionenauflagen hatte.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Mein Lieblingsbuch ist ein Jugendbuch: Sofies Welt von Jostein Gaarder.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich gehe häufig schwimmen, manchmal Radfahren. Und dann lese ich monatlich etwa zehn Krimis und drei Sachbücher.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ein Wunsch? Alt werden, gesund bleiben und noch viele Bücher schreiben dürfen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig. Ich nehme Kritiken immer sehr ernst, wobei es klar sein muss, dass man es nicht allen recht machen kann. Die einen wollen es blutrünstig, 

die anderen eher lustig, die einen lieber Dialoge, die anderen eher Landschaftsbeschreibungen wie bei Karl May. Wir können froh sein, dass wir solch 

eine vielfältige Literaturszene haben, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Und bei Beleidigungen, die es hin und wieder von Neidhammeln auch gibt, da hilft nur eins: Gelassenheit. Damit lebt es sich viel angenehmer!

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Schaut mal unter www.palzki.de, da findet ihr noch mehr Infos.


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