Interview mit Renate Lehnort (Anna Mattheo)

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Gerne!

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin in Wien geboren und aufgewachsen, glücklich verheiratet, begeisterte Mutter von zwei Töchtern und Oma eines 4-Jährigen Enkelsohnes. Tiere waren mir immer wichtig, jetzt bereichern unsere Familie ein Hund und eine Katze. 20 Jahre habe ich mit viel Freude bei SOS-Kinderdorf Österreich gearbeitet – es war eine spannende und ereignisreiche Zeit, die ich nicht missen möchte. Danach hatte ich Zeit, mich meinem Traum zu widmen: Bücher schreiben. Ich schreibe meine Thriller unter dem offenen Pseudonym Anna Mattheo. Warum tue ich das? Weil ich mit diesem Namen in eine andere Haut schlüpfe. Als Anna kann ich so richtig fies, gemein und brutal sein. Mein Lebensmotto ist: „Nothing is impossible!“

Seit wann schreibst du?

Seit 2013

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich habe schon als Kind Bücher „verschlungen“ und den Geschichten meiner Großmutter begeistert gelauscht. Sie hat mir viel über die Zeit der Monarchie Österreich-Ungarn erzählt und diese Erzählungen wollte ich immer schon in einem Roman verarbeiten. Nach meinem Berufsleben habe ich mir diesen Wusch erfüllen können.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?

Nach meinen Berufsleben. Ich habe zuerst Gedichte für mich geschrieben, mich dann ausführlich mit dem Werkzeug des Schreibens beschäftigt und dann mit einem Plot angefangen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Wirtschaftskriminalität: „… Und raus bist du!“

Historische Bücher: „Sinfonie des Teufels“ – eine Reihe mit vier Bänden, der fünfte folgt.

Thriller: „Die rote Perücke“, „Trügerische Freiheit“, „Der unschuldige Mörder“

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja. Die Recherche ist mir sehr wichtig. Ich möchte, dass die Fakten in meinen Büchern stimmen.

Wo schreibst du am liebsten?

In meiner Bauernstube, die mit Zirbenholzmöbel ausgestattet ist und in der ich schon meine Kindheit verbracht habe. Ich wohne im letzten Stock eines Hauses und schaue direkt ins Grüne. Es ist mir wichtig, eine schöne Umgebung zu haben, wo ich mich wohlfühle.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ja, ich setze mich so gegen 11 Uhr vor den Computer und arbeite mit Pausen bis ungefähr 17 Uhr.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ja. Drei Projekte. Ein neuer Thriller wird bald fertig werden, danach habe ich schon einen zweiten im Kopf und Mitte des Jahres möchte ich mit dem 5. Band meiner historischen Reihe beginnen.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Nein. Ich habe meinen eigenen Stil gefunden.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Mein Lieblingsbuch ist, und das schon seit jungen Jahren: „Vom Winde verweht“. Sehr gerne lese ich auch Bücher von John le Carré, Hennig Mankell, John Grisham und vielen, vielen anderen. Ich kaufe mir auch immer wieder Bücher von Selfpublisher-Kollegen, wenn mich der Inhalt interessiert. Mir ist wichtig, dass die Bücher gut geschrieben sind, wichtig, dass sie mich bereichern und mir der Stil gefällt. Sehr gerne lese ich auch Biografien, geschichtliche Bücher und Fachbücher in verschiedenen Bereichen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Freizeit? In meiner Freizeit widme ich mich in erster Linie meiner Familie und meinen Tieren. Sehr gerne besuche ich auch Konzerte, egal ob Klassik oder Unterhaltungsmusik, begeistere mich für jede Reise, genieße die Schönheit der Natur, plaudere gerne mit Freunden, gehe jeden Tag Nordic Walking mit meinem Hund – genieße das Leben.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Mein Wunsch ist, dass meine Familie und ich gesund bleiben, sonst habe ich keine Wünsche, ich bin mit meinem Leben zufrieden.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr wichtig! Leider gibt es viel zu wenig Feedback. Ich scheue mich auch nicht vor Kritik, wenn sie nicht bösartig ist, was leider auch vorkommt. Sachliche Kritik empfinde ich als Bereicherung.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich freue mich, wenn ich euch, liebe Leser, mit meinen Büchern Qualität, Unterhaltung und Vergnügen bieten kann – das ist mein Ziel. Es ist nicht leicht, als „junge“ Autorin Fuß zu fassen, positive Lesermeinungen helfen entscheidend, daher ersuche ich euch: Bitte bewertet! 


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