Interview mit Olaf Büttner

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich lebe an der Küste und bin auch hier geboren. Ich bin verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Neben dem Schreiben

arbeite ich in einer Wohngruppe mit Jugendlichen. Ich mag das Leben.

Seit wann schreibst du? 

Seit der ersten Klasse, da hab ich zum ersten Mal ein Märchen geschrieben (nicht für die Schule)

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Das hat sich dann über die Jahre immer so fort gesetzt. Aus den Märchen wurden kleine Bildergeschichten, später Gedichte, Kurzgeschichten, Romane.

Und als ich es lange genug versucht hatte, gab es irgendwann das erste Buch.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Das kann ich gar nicht genau sagen, irgendwie war ich es ja schon immer. Das war auch keine Entscheidung, sondern ein Urteil, manchmal erscheint

es mir positiv, manchmal weniger. Aber ich hab das Urteil angenommen und mich gut mit ihm befreundet.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Zunächst für Erwachsene: "Aufwind", Gedichte, "Gemischte Gefühle", Kurzgeschichten", "Blueprint", Roman, "Nordwind - Das Geheimnis im Watt", Roman, "Gier nach Glück", Kurzgeschichten

Dann Jugendromane: "Sommersturm", "Als könnt ich fliegen", "Schlaf, mein Junge, schlaf ein", "Tod im Hafen", "Entscheidung am Strand", 

"Der Junge aus den Wellen", "Die letzte Party", "Bis einer stirbt", "Filmriss"

Und jetzt ganz neu wieder für Erwachsene: "Friesenschwindel", Küsten Krimi

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, klar. Allerdings mit unterschiedlichem Aufwand.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer, das geht nach hinten zum Garten hinaus und ich bin ungestört (bis auf ein paar Wildkaninchen, Fasane oder Katzen, die ab und zu mal durch die Tür schauen.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ritual würde ich es nicht nennen, aber seit ich professionell schreibe, habe ich (relativ) feste, tägliche Arbeitszeiten. Das hilft gegen den "inneren Schweinehund".

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich hab ganz viele Projekteim Angebot, teilweise ferig, teilweise in der Entwicklung. Ganz konkret sitze ich am zweiten Fall des

Ermittlers aus "Friesenschwindel", Reent Reents, Arbeitstitel "Friesenguru". 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Sicher einige: Karl May, Wolgang Borchert, Hermann Hesse, Novalis, Philippe Djian, Andrea de Carlo, John Fante, Raymond Chandler ... um nur ein paar zu nennen. Was man liest und

toll findet, beeinflusst sicher immer irgendwie. Wichtig ist es natürlich, daraus einen eigenen Stil zu entwickeln.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

"Die Möwe Jonathan" vielleicht, sonst keine speziellen Bücher. Mit den Autoren, das wechselt schon mal, über die Jahre waren es

die oben Genannten oder auch John Irwing, Bart Moeyart, Haruki Murakami, John Steinbeck, andere fallen mir grad nicht ein. Es sind viele und gleichzeitig wenig. Schwierige Frage... 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Hab ich wenig, da zwei Berufe. Aber was mache ich da gern? Kochen, mich mit Freunden treffen, frühere größere, heute kleinere Reisen unternehmen, lange spazieren gehen,

und dann gibt's da noch ein paar Sachen, die ich nicht verrate ;-)

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich möchte es immer besser schaffen, im jeweils jetzigen Augenblick zu leben, getreu dem Motto: "Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich."

Ein paar schöne Bücher möchte ich ich schreiben.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Während des Schreibens denke ich da gar nicht dran. Aber ist ein Buch erstmal da, natürlich sehr wichtig.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Danke, dass Du das hier gelesen hast :-)


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