Interview mit Stefan Bouxsein

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Sehr gerne. Ich habe 1969 in Frankfurt am Main das Licht der Welt erblickt und bin meiner Geburtsstadt bis heute treu geblieben.

Daher ermitteln meine Kommissare Siebels und Till natürlich auch in der Mainmetropole. Aber bis es soweit war, habe ich erst mal

mit Ach und Krach die Schule geschafft, eine Ausbildung zum Maschinenschlosser gemacht und mich anschließend zum

Dipl. Wirtschaftsingenieur durchgewurschtelt. Als ich dann bei einem Industrie-Unternehmen in der Arbeitswelt angekommen bin, 

hat mich das auf Dauer nicht erfüllt. Also habe ich mal angefangen, nebenbei einen Krimi zu schreiben.

Seit wann schreibst du? 

Meinen ersten Krimi habe ich 2006 veröffentlicht. Angefangen mit dem Schreiben habe ich 2004.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Das war ein ganz spontaner Entschluss als ich mir beim Lesen eines Krimis dachte: Mensch, Stefan, das kannst du auch.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Ich wusste lange Zeit gar nicht, was ich werden will. Als ich dann mein erstes Buch geschrieben hatte, war mir aber klar, dass 

ich noch viele andere Bücher schreiben will. Deswegen bin ich dann auch noch Verleger geworden und habe 2006 meinen Traumwelt Verlag gegründet,

in dem ich alle meine Bücher rausgebracht habe.    

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Zunächst meine Krimireihe: Mordkommission Frankfurt

- Das falsche Paradies

- Die verlorene Vergangenheit

- Die böse Begierde

- Die kalte Braut

- Das tödliche Spiel

- Die vergessene Schuld

- Die tödlichen Gedanken

- Die Kronzeugin

- Der böse Clown (Kurzkrimi)

Dann habe ich mal ein wenig Abwechslung gebraucht und mich im Genre Humor mit der "Idiotenreihe" versucht, dazu sind erschienen:

- Der nackte Idiot

- Hotel subKult und die BDSM-Idioten

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Mal mehr und mal weniger. Das hängt viel vom Thema ab, das ich in meinen Krimis verarbeite.

Für "Die verlorene Vergangenheit" habe ich z. B. viel zu den Themen Kongo (Zaire) und Fremdenlegion recherchiert.

Für "Die böse Begierde" habe ich mich u. a. mit den Thema Epilepsie beschäftigt, beim Titel "Die tödlichen Gedanken" mit der Schizophrenie. 

Bei "Die kalte Braut" habe ich mich mit den Strukturen von Scientology beschäftigt.

Bei anderen Titeln habe ich hauptsächlich meiner Fantasie freien Lauf gelassen und auf Recherche weitestgehend verzichtet.

Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten auf meiner Terrasse. In der kühleren Jahreszeit schreibe ich dann in der Küche oder im Wohnzimmer. 

Hast Du ein festes Schreibritual?

Seit 2013 arbeite ich im Hauptberuf als Ingenieur nur noch in Teilzeit an drei Tagen in der Woche. Die anderen beiden Tage versuche ich

zum Schreiben zu nutzen. Oft auch noch das Wochenende. Das klappt phasenweise ganz gut. Ich verbringe aber auch viel Zeit mit Aktivitäten

für Marketing und Werbung, bastele an meiner Homepage oder werde von ganz anderen Sachen vom Schreiben abgehalten. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Im Frühjahr 2017 kommt das nächste Buch raus. Das ist ein Erotikthriller und den werde ich erstmals unter Pseudonym veröffentlichen.

Und dann hoffe ich auf viele schöne Sommertage die zum Schreiben auf der Terrasse anregen, damit ich recht flüssig bis Jahresende noch

den nächsten Krimi schaffe. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Ich versuche meinen eigenen Schreibstil zu pflegen und mich möglichst wenig von anderen Autoren beeinflussen zu lassen. 

Als ich mit meinem ersten Krimi begonnen habe, wurden meine Kommissare Siebels und Till aber schon ein wenig von dem

amerikanischen Autor Jonathan Kellerman und dessen Ermittlern Milo Sturgis und Alex Delaware beeinflusst.    

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Die Krimis von Arne Dahl über das A-Team aus Schweden sowie die europäische Opcop-Gruppe von Europol. Die Krimireihe vom schon erwähnten

Jonathan Kellerman, dessen Detective Milo Sturgis mit dem Psychologen Alex Delaware die Verbrechen in Los Angeles aufklärt sowie die Krimis

von Micheal Robotham, der ebenfalls einen Detective in Begleitung eines Psychologen durch London schickt. 

Daraus wird schon deutlich, dass ich den Psychokrimi bevorzuge.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich spiele noch regelmäßig Fußball (alte Herren) und ab und an jogge ich. Neben Büchern lese ich regelmäßig die Tageszeitung und halte mich 

auch gern mal in einem Cafe oder einem Weinlokal auf. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Als Autor träumt man natürlich von einem Bestseller. Vielleicht sogar von einem, den ich mal als Nichtraucher schreiben werde.    

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Feedback von Lesern ist natürlich immer schön. Da ich aus Zeitgründen fast keine Lesungen mehr mache, habe ich auch kaum persönlichen Kontakt

zu den Lesern und freue ich daher immer, wenn mal eine Reaktion z. B. per E-Mail oder bei Facebook kommt. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich werde mich auch weiterhin bemühen, spannende Geschichten zu stricken und euch gute Unterhaltung zu liefern.

Wer da immer auf dem Laufenden sein möchte, kann sich gerne auf meiner Homepage für eine Benachrichtigung per E-Mail bei Neuerscheinungen eintragen.

www.stefan-bouxsein.de 


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