Interview mit Christian Lange

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Hallo, mein Name ist Christian Lange. Ich lebe mit Frau, Kind und ein paar Haustieren in Magdeburg und schreibe hin und wieder Geschichten. 

Seit wann schreibst du? 

Meine erste Veröffentlichung ist aus dem Jahr 2010 (der DSA-Roman "Caldaia"). Aber ich habe schon lange vorher geschrieben. Wann es genau angefangen hat, weiß ich nicht mehr. Aber es muss irgendwann zwischen der 6. und 10. Klasse passiert sein.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Lesen regt die Phantasie an. Und die muss irgendwann mal kanalisiert werden. Also schnappt man sich als Kind ein Heft und kritzelt etwas hinein. Irgendwann wird aus Stift und Papier ein PC und die Texte länger. Und dann braucht es "nur" noch ein passendes Thema, eine gute Idee und plötzlich schreibt man ein Buch.

Ich bin über ein Fantasy-Rollenspiel (Das Schwarze Auge) zum Bücher schreiben gekommen. Bei einem Fanprojekt an dem ich noch heute (leider eher sporadisch) beteiligt bin, ergab sich die Chance einen Fantasy-Roman zu schreiben und die habe ich genutzt.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Das wusste ich schon früh. Natürlich ohne zu begreifen was das bedeutet. Aber die Idee, irgendwann mal ein Buch in der Hand zu halten auf dem mein Name steht, schwebte immer vor mir.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ich habe bislang drei Romane veröffentlicht, zwei Fantasy-Romane ("Caldaia" und Kors Kodex") und einen Thriller ("Durch fremde Augen"). Dazu gibt es einige Kurzgeschichten von mir aus dem Bereich Fantasy, Historie, Science Fiction und Steampunk. Wer Genaueres dazu wissen will, kann sich auf meinem Blog caldaia.wordpress.com informieren.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Natürlich. Egal ob man Fantasy schreibt oder einen Krimi, Recherche ist immer wichtig. Man muss viel lesen und die eigene Idee immer wieder prüfen. 

Fehler passieren trotzdem, aber man will die Zahl als Autor klein halten.

Wo schreibst du am liebsten?

Meistens schreibe ich zuhause. Wenn ich effektiv schreiben will, brauche ich Konzentration. Das Klischee eines Autors der seine Tage in einem Café verbringt, kann ich leider nicht erfüllen.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Konzentration ist wichtig. Die lässt sich aber nicht immer auf die Gleiche Weise erzeugen. Mal brauche ich absolute Ruhe, mal läuft im Hintergrund Musik, manchmal kann auch der Fernseher laufen. Auf jeden Fall geschieht das Schreiben eher in den Abendstunden und geht gern auch mal bis in die Nacht. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Autoren haben immer neue Projekte. Momentan plane ich einen Fantasy-Roman und es liegt auch die Planung für einen weiteren Krimi in der Schublade. Aber was davon wann und in welcher Form erscheinen wird, kann ich noch nicht sagen. 

Auf jeden Fall wird es dieses Jahr noch ein oder zwei Kurzgeschichten aus meiner Hand in dem einen oder anderen Buch oder Heft geben. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Das ist schwer zu beantworten. Es gibt keinen dem ich nacheifere. Aber ich weiß, dass mich Autoren beeinflussen. Ich lese zum Beispiel keine Bücher während ich an einem eigenen Text arbeite. Die Sorge, dass ich unbewusst den Stil des Textes kopiere, wäre immer da. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Lieblingsbücher habe ich nicht. Bücher gehören in eine spezielle Zeit. Was mir heute gefällt, kann in ein paar Jahren schon belanglos sein.

Bei Autoren ist das anders. Hin und wieder findet man einen, dessen Stil einen anspricht und von dem man dann alles lesen will. Das waren für mich z.B. Jules Verne, oder auch Henning Mankell. Aktuell sind es z.B. Thomas Finn, Markus Heitz oder auch J.C.Vogt.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen natürlich. Freunde treffen. Zuweilen auch Fotografieren. Ansonsten alles was Input bringt. Autoren wälzen ständig Ideen im Kopf die immer wieder von äusseren Einflüssen verändert werden. Also geht man ständig mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Wie viele Autoren würde ich irgendwann gern vom Schreiben leben können. Zumindest so halbwegs. Ein kleines Bisschen jedenfalls. 

Na gut. Unrealistisch. 

Aber diesen Traum gibt es tatsächlich. Bücher zu schreiben ist ein Bedürfnis, dass Zeit und Energie frisst. Wenn sich dieses Bedürfnis selbst finanzieren könnte, wäre das großartig.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Feedback ist sehr wichtig. Zwar schreibt man als Autor erstmal für sich selbst, aber wenn man veröffentlichen will, braucht man die Meinung seiner Leser. Man braucht die Bestätigung für das was gut war und auch die Kritik für Dinge die man besser machen kann. Man kann es nie allen Recht machen, und das sollte man auch nicht versuchen, aber ohne Kritik arbeiten zu wollen, wäre vermessen. 

Leider gibt es nicht viel Feedback. Obgleich die Hürde für den Leser ja klein ist (Jeder Autor ist heute irgendwie per Mail oder z.B. per Facebook erreichbar), machen sich nur wenige die Mühe.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich freue mich über jeden der liest. Lesen erweitert unseren Horizont und lässt und Dinge erleben und Erfahrungen machen, die uns ansonsten verschlossen bleiben würden. 

Also nutzt die Chance und taucht in fremde Welten ein, begleitet Helden und Verlierer auf ihren Wegen und träumt, lacht & weint.

(Und gebt uns Autoren hinterher Feedback! ;) )

Vielen Dank für das Interview. 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0