Interview mit Bernward Schneider

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich lebe in Hildesheim, wo ich seit 1986 als Rechtsanwalt tätig bin. Außerdem schreibe ich Kriminalromane. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Seit wann schreibst du?

Seit etwa 1990. Ich habe erst so mit etwas über Dreißig mit dem Schreiben von Krimis angefangen.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

In einem Urlaub auf Kreta las ich einen Roman, mit dessen Plot ich sehr unzufrieden war. Mir kam der Gedanken, ob man das nicht besser schreiben könnte, und so begann ich darüber nachzudenken, selbst einen Roman zu verfassen. Eines Tages hatte ich eine Idee und fing einfach an.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Zuerst habe ich mit großen Unterbrechungen geschrieben. Trotz anfänglicher Zuversicht beschlichen mich bald starke Zweifel, ob ich wirklich in der Lage wäre, einen spannenden Roman zustande zu bringen. Aber je mehr ich an mir zweifelte, umso stärker wurde auch der Wunsch, es zu schaffen, und daher gab ich nicht auf. Irgendwann wurde mir klar, dass das Verfassen von Texten meine Berufung ist, wobei mir das Verfassen belletristischer Texte am meisten Spaß macht.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

5 historische Berlin-Krimis und 1 Titanic-Krimi im Gmeiner Verlag. 1 Hildesheim-Krimi im Sutton Verlag und eine selbst herausgegebene True-Crime-Story über das Kennedy-Attentat.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Bei meinen historischen Krimis aus dem Berlin der 1930er Jahre geht es ohne gründliche Recherche nicht. Nicht anders war es bei meinem Kennedy-Buch und dem Titanic-Krimi.

Wo schreibst du am liebsten?

Eigentlich kann ich überall schreiben. Hauptsächlich schreibe ich tagsüber im Büro, immer wenn es passt, zwischen meinen anderweitigen Tätigkeiten, wobei ich mich bemühe, jeden Tag wenigstens eine halbe Stunde an der Geschichte zu schreiben, an der ich gerade arbeite, damit ich im Stoff bleibe.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. – Ich setzte mich einfach an den Text, und dann passiert auch was und geht es in der Story voran.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Das Projekt, mit dem ich vor kurzem begonnen habe, ist ein weiterer historischer Berlin-Krimi, der am Vorabend des Ausbruchs des 2. Weltkriegs spielen soll.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich bin ein alter Karl May-Fan. Er hat eine sehr schöne, schlichte Sprache, die ohne große Umwege die Dinge auf den Punkt bringt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Sehr gerne habe ich die Werke von Thomas Mann gelesen. Weitere Namen oder Titel zu nennen, fällt mir schwer, weil es so viele gute Bücher gibt, die ich gelesen habe. Nicht nur Romane, auch Sachbücher aus allen möglichen Bereichen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Auch in der Freizeit schreibe, lese und recherchiere ich. Sport mache ich im Moment nicht mehr so viel, aber da ich täglich mit dem Fahrrad ins knapp 5 km entfernte Büro fahre, bin ich immer in Bewegung. Last not least gibt es eine Menge Unternehmungen mit der Familie.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Mehr Zeit zum Schreiben zu haben und weitere gute Roman-Ideen. Ein Traum ist es, mal einen meiner Krimis verfilmt zu sehen, ein anderer Traum, einen Abenteuer- oder Kriminalroman zu schreiben, der im frühen 20. Jahrhundert im Vorderen Orient spielt.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Es ist sehr wichtig, denn viele Kritiken sind ausgesprochen hilfreich, auch negative. Trotzdem fällt es mir schwer, Rezensionen über meine Bücher zu lesen. Nicht alles, was so im Internet gepostet wird, hilft einem weiter, aber damit muss ich leben.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Im April erscheint mein 5. Berlin-Krimi mit dem Titel „Der Teufel des Westens“ im Gmeiner Verlag. Außerdem möchte ich gern auf meine True Crime Story „JFK: Dallas Dealey Plaza“ über den 22. November 1963 hinweisen. Zum Schluss noch ein Hinweis auf meine Homepage: www.nachtfalken.eu, wo es weitere Informationen über meine Bücher gibt.


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