Interview mit David Pawn

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin inzwischen seit 55 Jahren auf der Welt, werde langsam grau, aber nicht weise. Mein Motto war schon immer: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und ein Enkelkind. Ich lebe in Dresden, arbeite in Leipzig und schreibe während der Zugfahrten. Schreiben ist also Hobby bei mir. Ich bin Mitglied der Selfpublisher-Vereinigung "Qindie - das Autorenkorrektiv".

Seit wann schreibst du? 

Ich glaube, meine ersten Geschichten habe ich mit 10 geschrieben. Es gab allerdings immer wieder mehrjährige Schreibpausen. Die längste währte von 1991 bis 2013.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Aus reinem Vergnügen. Es macht mir schon immer Freude, meine Phantasie spazieren zu führen.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ich bin ja nur Hobbyautor. Ich bin inzwíschen sogar bereit, mich Schriftsteller zu nennen. Seit ich Fans habe, die auf mein nächstes Buch warten.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Zwei Anthologien mit Kurzgeschichten aus dem Horrorgenre: "The American Monstershow in Germany" und "Werwölfe und andere Sorgen"

Die Horror-Novelle "Das Eidolon" und den Fantasy-Roman "Der Traumlord".

Einen Urban-Fantasy-Roman um eine Banshee, die in Baden-Baden Poker spielt: "Eine irische Ballade"

Eine bisher siebenteilige Urban-Fantasy-Reihe mit dem Serientitel "Zaubertränke", die im Harz spielt und sich an das Harry-Potter-Universum anlehnt. 

Den Western-Thriller "Joslyn Myers" und die Western-Thriller-Novelle "Am Morgen der Hinrichtung"

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Selbstverfreilich. Allein für die "Zaubertränke"-Reihe, die an einer Art magischem Krankenhaus spielt, habe ich alle möglichen Infos über Krankheiten, Symptome, Diagnosen usw. aufgesaugt. Ich habe mir sogar eine halbe Stunde lang angehört, wie verschiedene Lungenprobleme klingen, wenn man den Patienten abhorcht. Ich nutze auch gern echte Lokalitäten, weil ich glaube, dass das Geschichten eine gewisse Glaubwürdigkeit verleiht. Recherche ist ja heutzutage dank Internet leicht, auch wenn man sich nicht auf Wikipedia beschränken sollte.

Wo schreibst du am liebsten?

Im Zug.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Einsteigen, hinsetzen, Laptop aufklappen, losmachen.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Fertiggestellt ist ein Vampir-Thriller, der in Dresden spielt und ohne jeden Schmus und Glitzer auskommt. Bei dem versuche ich mal, bei einem Verlag unterzukommen, wenngleich ich inzwischen sehr gut als Selfpublisher unterwegs bin.

Aktuell arbeite ich am achten "Zaubertrank". Danach will ich mal einen Aether-Western probieren. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Sicherlich. Im Grunde vermute ich, es waren drei: Edgar Allan Poe, Stephen King und Terry Pratchett. Dazu gesellt sich ein Vierter, den wohl kaum jemand kennen dürfte. Ein Herr Erhard Agricola.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich lese eigentlich sehr verschiedene Genre. Dabei verhalte ich mich wie ein Quartalssäufer. Mal falle ich über das eine Genre her, dann über das andere. Science Fiction habe ich während meiner Jugend verschlungen, dann klassische englische Krimis (Agatha Christie), anschließend war das Horror-Genre dran, jetzt eher Fantasy. Meine letzten drei gelesenen Bücher waren, oh Gott, Chick-Lit.

Lieblingsautoren, Verlag: Stephen King, Terry Pratchett und Douglas Adams, außerdem eben jener Herr Agricola.

Lieblingsautoren, Selfmade: Anja Bagus, Jacqueline Spieweg, Emma Wagner und matí

Was machst du gern in deiner Freizeit?

Außer Schreiben? Ich spiele Magic, the Gathering.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich würde wirklich gern mal einen Bestseller schreiben. Aber das wünscht sich natürlich jeder Autor.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr. Jedes Lob spornt mich an, was wichtig ist, gerade wenn die Verkaufszahlen im Keller ruhen, man sich fragt: Für wen schreibst du eigentlich? Aber ich nehme mir natürlich auch Kritik zu Herzen, wenn sie angemessen vorgebracht wird und fundiert ist, das heißt mehr als ein rausgerotzter Satz der Art: "Ist alles Mist."

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Zunächst einmal danke ich für die Möglichkeit, mich hier auf dem Blog zu zeigen. Außerdem danke ich all meinen Lesern, die mich beflügeln auch weiter an Büchern zu arbeiten. Ich würde mich freuen, wenn es mehr werden.


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