Interview mit Diana Salow

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Diana Salow, ich wurde 1965 in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) geboren. Ich habe nach dem Abitur eine Ausbildung als Sekretärin abgeschlossen und vor ein paar Jahren ein Fernstudium als Managementassistentin absolviert. Ich bin mit einem Polizisten verheiratet, habe einen 26-jährigen Sohn und arbeite hauptberuflich als Chefsekretärin der Landtagspräsidentin im Schloss Schwerin.

Seit wann schreibst du?

Ich schreibe seit vier Jahren Krimis. Früher mochte ich nicht einmal einen Aufsatz in der Schule schreiben. Es war der Horror für mich und jetzt schreibe ich schon an meinem sechsten Buch.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich habe aus einem wohlgehüteten und tragischen Familiengeheimnis einen Krimi „gesponnen“. Das Buch war nur für einen bestimmten Familienkreis als Geschenk vorgesehen. Ich habe den Krimi dann meinem Mann komplett vorgelesen und der meinte, das müsste ich unbedingt veröffentlichen. Es sei der Wahnsinn!

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?

Seitdem ich mein erstes Buch veröffentlicht habe und so viel Zuspruch von Leserinnen und Lesern erhalten habe, stand für mich fest, dass ich weiterschreiben werde. Nun arbeite ich seit einem Jahr sogar schon mit dem größten Verlag in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Ich schreibe gegenwärtig an meinem sechsten Krimi.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

„Süßer Schmerz – eine Mordgeschichte“

„Besessen – eine Mordsidee“

„Engel quält man nicht“

„Wenn ich dich finde“

„Mörderisches Schwerin“

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Selbstverständlich. Ohne umfassende Recherche auf allen Gebieten kann kein professioneller Krimi entstehen, der auf dem Buchmarkt erfolgreich ist. Ich arbeite daher mit einem Rechtsmediziner, einer Ärztin und einem Polizeihauptkommissar zusammen, sodass mir fachlich keine Fehler unterlaufen.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich schreibe am liebsten zu Hause in meinem Arbeitszimmer. Unterwegs mache ich mir oft Notizen, wenn mir etwas einfällt und meine mörderische Fantasie mit mir bei alltäglichen Situationen durchgeht.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich koche mir meistens einen scharfen heißen Ingwertee mit Honig, lese das letzte geschriebene Kapitel und verfalle dann in meinen Schreibmodus. Dann vergesse ich alles um mich herum und tauche in kriminelle Szenen ein, die ich dann aufschreibe. Am liebsten schreibe ich früh morgens. Ich bin leidenschaftliche Frühaufsteherin und mag die Ruhe am Morgen.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ich habe gerade vom Verlagslektor das Manuskript zu meinem neuen Krimi „Todschicke Frauen“ zur Überarbeitung zurückbekommen. Wir suchen das Cover gemeinsam aus, sodass der Krimi im August auf den Buchmarkt kommen kann. Ein schöner Moment, wenn ich in der Endphase kurz vor der Veröffentlichung bin.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich lese Krimis von der Berliner Autorin Nika Lubitsch sehr gerne. Ich mag ihren Schreibstil und sie ist ein Vorbild für mich.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Sebastian Fitzek „Das Paket“

Charlotte Link „Die Betrogene“

Joy Fielding „Im Koma“

Nele Neuhaus „Schneewittchen muss sterben“

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit spiele ich Tennis in der Oberliga von Mecklenburg-Vorpommern. Dann reise ich sehr gern in ferne Länder und fotografiere extrem viel.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ein Tatort-Krimi aus meiner Heimatstadt Schwerin und ich liefere das Buch dazu. Aus meinem Buch „Besessen – eine Mordsidee“ wurden schon einmal Szenen an Originalschauplätzen in Schwerin für das Fernsehen nachgedreht. Das war für mich faszinierend, weil ich sogar selbst als Laienschauspielerin in die Rolle der Mörderin schlüpfen durfte. Daraus ist der große Wunsch der Verfilmung eines meiner Bücher entstanden.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ein Feedback von den Lesern ist für mich enorm wichtig. Ich lese jede Rezension, um zu wissen, was gefällt ihnen an meinen Büchern und wo sind noch Reserven. Kritik tut manchmal weh, bringt mich aber weiter. Ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst und meine Bücher.

Magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Leserinnen und Lesern bedanken, die sich für meine Krimis interessieren. Schaut auf meine Homepage www.dianasalow.de und verfolgt meine Krimis, meine vielen Lesungen, die ich anbiete und kommt mit mir in Kontakt. Ich freue mich auf euch!


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