Interview mit Markus Naumann

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) Sehr gerne!

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 25 und lebe in Berlin. Aktuell mache ich ein weiterführendes Studium der Rechtspsychologie. Meine Hobbies sind Schreiben und Musik, wobei ersteres zurzeit die Oberhand gewonnen hat.

Seit wann schreibst du?

Ich habe schon in der Schulzeit damit begonnen, kleinere Geschichten aufzuschreiben, z.B. wenn die Phantasie gegen den Unterricht den Kampf um meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Aber während des Studiums (2013/14) habe ich angefangen, systematisch eine längere Geschichte zu schreiben, die dann schlussendlich zur Veröffentlichung meines ersten Romans „Galerie der Schöpfung“ geführt hat. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Irgendwann während des Studiums habe ich bemerkt, dass die Musik nicht der einzige Kanal ist, meine Kreativität auszudrücken. Vielleicht war das Studium, für das ich oft wissenschaftliche Texte verfassen musste, nicht ganz unbeteiligt daran. Dann hab ich es mal mit der Schriftform versucht und herausgefunden, dass das genau das richtige Medium für mich ist. 

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

 - Als ich mich an meinen Roman gesetzt habe, war ich mir nicht von Anfang an darüber im Klaren, dass ich unter Umständen ein ganzes Buch schreiben würde. Im Laufe des Schreibprozesses, war die Geschichte dann aber soweit vorangeschritten, dass ich den Entschluss fasste, ein richtiges Buch daraus zu machen. Mit der Fertigstellung entstand auch der Wunsch, dieses zu veröffentlichen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

„Galerie der Schöpfung“ ist mein erstes und bisher einziges. 

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Nein, für dieses Buch habe ich nicht recherchiert. Das war auch nicht notwendig, da sowohl die Figuren, als auch die Handlungsorte rein fiktiv sind.

Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten zu Hause an meinem Schreibtisch. Zwar auch gerne mal in einem Café, aber eindeutig am liebsten und in Ruhe zu Hause.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Also ich habe keine festen Wochentage oder Uhrzeiten, an denen ich plane, mich zum Schreiben hinzusetzen. Vielmehr versuche ich, so viel wie möglich Zeit freizumachen, die ich dann schreibend an meinem Schreibtisch verbringen kann. Viele Ideen kommen mir leider oft zu den Zeiten, wo ich gerade nicht die Möglichkeit habe, zu schreiben. Das geht aber sicherlich vielen Autoren so. Dann tut es auch eine kurze Erinnerungsnotiz. Die Schwierigkeit besteht nur manchmal darin, sich dann lebhaft in die Vorstellung von damals hineinzuversetzen. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ja, ich schreibe gerade an einem zweiten Roman. Es wird wieder in Richtung Thriller gehen. Ich bin selber noch gespannt, was da noch alles so einfließt. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ja, hier würde ich eindeutig Jens Johler anführen. Die Verbindung zwischen modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Horrorvorstellungen, Serienmorden und philosophischen Denkanstößen, die er in seinen Büchern erreicht hat, haben mich ebenso stark fasziniert wie für mein eigenes Schreiben inspiriert. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

 - Also da wären zum einen „Die Kritik der mörderischen Vernunft“ und „Gottes Gehirn“ des eben erwähnten Jens Johler, wobei zweiteres in Zusammenarbeit mit Olaf-Axel Burow entstanden ist. Zum anderen bin ich ein ziemlich großer Fan von Chuck Palahniuk. Seine Bücher „Lullaby“ und natürlich „Fight Club“ sind einfach großartig und unheimlich kreativ. Außerdem begeistert mich die Reihe „Der Dunkle Turm“ von Stephen King, weil es einfach eine spannende, phantasievolle Geschichte ist.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Also neben dem Schreiben ist meine zweite große Leidenschaft die Musik. Leider habe ich keine Band mehr, aber ich spiele ein bisschen für mich E- und Akustikgitarre (was ich schon im frühen Schulalter begonnen habe). Leider ist das zurzeit in den Hintergrund geraten. Aber ich habe vor, das wieder verstärkt anzugehen. Außerdem bin ich ein großer Film- und Serienfan. Ich gehe also sehr gern ins Kino. Nebenbei treibe ich auch ein bisschen Sport, aber nicht überdurchschnittlich viel. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Klar. Ich würde unheimlich gern noch ein bisschen mehr von der Welt sehen. Das ist mir bisher leider noch nicht so gelungen. Außerdem hoffe ich auf beständige Freundschaften, Gesundheit und Zufriedenheit. Aber vor allem wünsche ich mir, noch viele weitere Bücher zu schreiben!

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr wichtig. Zum einen freue ich mich natürlich über jedes Lob und jedes positive Wort, weil es mich einfach in meinem Schaffen bestärkt. Zum anderen sind aber auch ehrliche Anmerkungen hinsichtlich der Verbesserungswürdigkeit entscheidend, weil man sich dadurch weiterentwickeln und verbessern kann.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? Sehr gerne! Ich danke meinen Lesern, die mich bisher so sehr unterstützt haben dafür, dass sie dem Buch ihre Vorstellungskraft geliehen haben. Nur durch die Leser ist die Veröffentlichung und Verbreitung eines Buches möglich! Und ein ganz großes Dankeschön geht an dich, liebe Bianca, dafür, dass ich ein Teil hiervon sein darf!


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